Die Startseite deiner Website aufbauen: Häppchen, Baby!

Die Startseite deiner Website aufbauen: Häppchen, Baby!

Die Start­sei­te ist oft die erste Seite dei­ner Web­site, auf der deine Ziel­grup­pe lan­det. Des­halb ist es so wich­tig, sie stra­te­gisch auf­zu­bau­en – näm­lich mit inhalt­li­chen Häpp­chen. Ich bin Web-Tex­te­rin und erklä­re dir hier, wor­auf du ach­ten musst.

Zwei Hin­wei­se vor­weg:

Ich werde ab und zu den Begriff Home­page ver­wen­den. Als Syn­onym für Start­sei­te. Home­page wird oft mit der gan­zen Website/Internetseite ver­wech­selt, ist aber nichts ande­res als „nur“ deine Start­sei­te, und um deren Auf­bau soll’s hier ja gehen.

Und SEO?

Ja, eine Start­sei­te gehört such­ma­schi­nen­op­ti­miert. Aber in die­sem Bei­trag kon­zen­trie­re ich mich nur auf den inhalt­li­chen Auf­bau.

 Mehr Infos zu SEO fin­dest du hier und hier.

Am Anfang war die Startseite.

Du bist solo-selbst­stän­dig bzw. Unter­neh­mer und willst (musst?) gera­de die Start­sei­te dei­ner Web­site auf­bau­en. Mit Text und Sinn, mög­lichst.

Bitte schrei­be jetzt nicht „Will­kom­men auf unse­rer Web­site“ oder sowas wie „Seit 2003 sind wir Ihr ver­läss­li­cher Part­ner“. Das machen zwar viele, was aber nicht heißt, dass es auch eine gute Idee ist.

Ein weit ver­brei­te­ter Feh­ler ist außer­dem, die Start­sei­te mit zu viel Text und zu vie­len Ele­men­ten zu über­la­den. Tat­säch­lich ist weni­ger Inhalt bes­ser für die Start­sei­te (in die Länge gehen kannst du auf den ande­ren Sei­ten).

Die Start­sei­te hat eine bestimm­te Funk­ti­on inner­halb der Web­site.

Und zwar ist sie sowas wie das Schau­fens­ter zu dei­nem „Laden“, also zu dei­nem Busi­ness. Sie gibt dei­ner Ziel­grup­pe einen schnel­len Ein­druck davon, was du machst, was sie bei dir bekommt und wel­che Inhal­te sie sonst noch auf dei­ner Web­site fin­den kann.

Die Home­page besteht also aus meh­re­ren the­ma­ti­schen Blö­cken, die auf­ein­an­der­fol­gen. Von der Start­sei­te aus lei­test du Inter­es­sen­ten durch diese Text-Häpp­chen zu den wei­te­ren Web­site-Inhal­ten und baust gleich­zei­tig durch bestimm­te Ele­men­te Ver­trau­en auf.

Des­halb liste ich im Fol­gen­den Schritt für Schritt alle wich­ti­gen Bestand­tei­le der Home­page auf und was du beim Tex­ten beach­ten musst.

 

Abschnitt 1: die Headline

Wenn deine Start­sei­te die erste Seite ist, die deine Leser von der gan­zen Web­site sehen, ist die h1-Head­line wie­der­um der aller­ers­te Satz, der von der Start­sei­te gele­sen wird. Uff! Druck? Ja. Muss sie doch sofort ver­mit­teln, was dein Unter­neh­men oder deine Marke aus­macht. Kein Will­kom­mens-Bla­Bla, son­dern eine klare Bot­schaft.

Kon­zen­trie­re dich dabei auf das, was du anbie­test, für wen und wer was davon hat.

Ein paar Bei­spie­le:

“Pro­fes­sio­nel­le IT-Lösun­gen für KMU: sicher, effi­zi­ent, zukunfts­si­cher.”

“Unter­neh­mens­na­me — wir machen Online-Mar­ke­ting kin­der­leicht!“

“Nach­hal­ti­ge Bau­pro­jek­te für Mus­ter­stadt & die Regi­on“

Abschnitt 2: Einleitung

Direkt unter der Head­line folgt eine kurze Ein­lei­tung, in der du in ein paar Sät­zen auf das ein­gehst, was du in der Über­schrift schon ange­ris­sen hast. Sie gibt den Besu­chern Ori­en­tie­rung und soll Lust machen, wei­ter­zu­le­sen. Bring dabei die wich­tigs­ten Para­me­ter auf den Punkt.

Zum Bei­spiel:

“Sind Sie auch genervt vom stän­di­gen WLAN-Aus­fall und stot­tern­der IT? Wir sind sound­so und haben die Lösung: In der Regi­on xy hel­fen wir klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men dabei, ihre IT-Infra­struk­tur effi­zi­ent und sicher zu gestal­ten. Und zwar auf Dauer.“

Abschnitt 3: Leistungsübersicht

Jetzt geht es darum, deine Kern­leis­tun­gen in einer über­sicht­li­chen und leicht ver­ständ­li­chen Weise dar­zu­stel­len, sodass Inter­es­sen­ten direkt dar­auf kli­cken und zur Leis­tungs­sei­te kom­men. Dafür eig­nen sich Zwi­schen-Über­schrif­ten mit kur­zen Absät­zen, um die Vor­tei­le dei­ner Dienst­leis­tun­gen her­vor­zu­he­ben. So ver­mei­dest du ermü­den­de Text­wüs­ten und ermög­lichst einen schnel­len Über­blick.

Bei mei­ner eige­nen Start­sei­te sind das z. B. die 3 Ange­bo­te Web­site-Texte, Web­site-Check und Print bis Post.

Für Pro­duk­te gilt übri­gens das Glei­che wie für Dienst­leis­tun­gen: Wenn du einen Web­shop hast, ist hier der Platz, um deine bes­ten Ange­bo­te anzu­prei­sen.

Abschnitt 4: Teaser zur About-Seite

Auf den meis­ten Web­sites ist die Seite namens Über mich, Über uns, About oder Por­trät Stan­dard, und das ist auch gut so. Schließ­lich sind wir von Natur aus neu­gie­rig und wol­len was erfah­ren über die Leute hin­ter den Pro­duk­ten oder den Dienst­leis­tern, mit denen wir viel­leicht 1:1 zusam­men­ar­bei­ten wer­den. Feh­len darf diese Seite also auf kei­nen Fall.

Und mehr noch, die Start­sei­te muss die About-Seite im Auf­bau berück­sich­ti­gen und zu ihr hin­lei­ten. Und zwar mit einem Foto plus Teaser, der anreißt, was auf der About-Seite dann aus­führ­lich dar­ge­stellt wird.

Das dient dem Ver­trau­ens­auf­bau. Stel­le dich (und dein Team) in weni­gen Sät­zen vor und erklär kurz, was dich oder euch aus­macht. Wie gesagt: Men­schen kau­fen von Men­schen, also gib ihnen einen klei­nen Vor­ge­schmack in deine Story.

Abschnitt 5: Social Proof

Poten­ti­el­le Kun­den wol­len mög­lichst gleich ein­schät­zen kön­nen, ob ihr digi­ta­les Gegen­über etwas taugt. Des­halb sind soge­nann­te Social Pro­ofs ein unver­zicht­ba­rer Bau­stein auf der Start­sei­te. Diese „sozia­len Bewei­se“ kön­nen ande­re Unter­neh­men sein, für die du erfolg­reich arbei­test, oder bekann­te Medi­en, in denen du vor­ge­stellt wurde(st).

Dazu plat­zierst du deren Logos in einer über­sicht­li­chen Leis­te oder einem gut sicht­ba­ren Bereich. Das schafft Ver­trau­en und signa­li­siert Pro­fes­sio­na­li­tät. Die Logos kannst du auch ver­lin­ken, falls sich Leser für deren Back­round inter­es­sie­ren.

Vor­aus­ge­gan­gen ist hier natür­lich, dass du die Unter­neh­men um die Logos gebe­ten hast mit dem Hin­weis, sie in die Start­sei­te dei­ner Web­site ein­zu­bau­en. Für diese Unter­neh­men bedeu­tet das übri­gens einen Back­link mehr – somit pro­fi­tie­ren sie auch davon (als Argu­men­ta­ti­ons­un­ter­stüt­zung).

Abschnitt 6: Kundenstimmen

Auch eine Art Social Proof: Baue auf der Start­sei­te dei­ner Web­site unbe­dingt auf authen­ti­sche Bewer­tun­gen von zufrie­de­nen Kun­den. Wähle dafür min­des­tens 3 oder mehr aus­sa­ge­kräf­ti­ge Tes­ti­mo­ni­als aus, die die Stär­ken dei­ner Dienst­leis­tun­gen her­vor­he­ben. Je per­sön­li­cher, desto bes­ser. Frag auch gern nach Fotos der Per­so­nen und ver­lin­ke sie, falls sie eine eige­ne Web­site haben (funk­tio­niert natür­lich nur im B2B).

Abschnitt 7: Blog- oder Podcast-Teaser

Hast du einen Blog auf dei­ner Web­site inte­griert oder willst auf dei­nen Pod­cast hin­wei­sen? Wenn ja, tease das auf dei­ner Start­sei­te an. Die Head­lines der ein­zel­nen Blogs soll­ten Lesern direkt ins Auge fal­len und zum Drauf­kli­cken ver­lei­ten.

Abschnitt 8: der Footer

Fast geschafft! Nun sind wir ganz unten auf der Start­sei­te ange­kom­men, und zwar beim Foo­ter. Der Foo­ter ist der Abschluss dei­ner Start­sei­te – und oft ein unter­schätz­ter Bereich. Hier soll­ten sich alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen befin­den, die Nut­zer benö­ti­gen, ohne lange suchen zu müs­sen.

Was soll­te in den Foo­ter?

  • Kon­takt­in­for­ma­tio­nen: Tele­fon­num­mer, E‑Mail-Adres­se, phy­si­sche Adres­se (falls rele­vant)
  • Wich­ti­ge Links: Impres­sum, Daten­schutz, AGB
  • Navi­ga­ti­on: Schnell­zu­griff auf Haupt­sei­ten wie Leis­tun­gen, Über uns, Blog
  • Social Media Icons: Ver­lin­kun­gen zu dei­nen Social-Media-Pro­fi­len
  • News­let­ter-Anmel­dung: Falls du einen News­let­ter anbie­test, ist hier ein guter Platz für eine Anmel­dung.

Auf diese Weise sorgst du für Ori­en­tie­rung und unter­stützt die Nut­zer­freund­lich­keit dei­ner Web­site. Außer­dem ver­bes­sert er die Auf­find­bar­keit wich­ti­ger Infos und hält die Seite struk­tu­riert.

Zum Schluss möchte ich alles wieder relativieren

Die­ser Auf­bau dei­ner Web­site-Start­sei­te, wie ich ihn beschrie­ben habe, ist eine Emp­feh­lung und nur exem­pla­risch. Du musst dich nicht skla­visch daran hal­ten.

Es macht nichts, wenn du keine Logo-Leis­te hast. Es macht auch nichts, wenn du auf den About-Teaser ver­zich­ten oder die Rei­hen­fol­ge von Kun­den­stim­men und Social Proof aus­tau­schen möch­test. Oder wenn du oben noch dein Free­bie ein­bau­en möch­test oder eine Port­fo­lio-Seite hast und zusätz­lich die Vor­her-nach­her-Bil­der anteasern möch­test.

Passe die Struk­tur fle­xi­bel an deine Bedürf­nis­se an – das Wich­tigs­te ist ein kla­rer roter Faden.

Die Haupt­sa­che ist, dass der erste Ein­druck stimmt, Navi­ga­ti­on und Ori­en­tie­rung klar sind, du deine Kern­bot­schaf­ten kom­mu­ni­zierst und die Nut­zer gezielt zu Hand­lun­gen moti­vie­ren wer­den. Denn dafür ist die Start­sei­te da.

 

 

 

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So arbeitest du mit einem Freelance-Texter zusammen

So arbeitest du mit einem Freelance-Texter zusammen

Bist du auf der Suche nach einem Free­lan­ce-Tex­ter für dei­nen Con­tent ? Hier gebe ich einen Ein­blick, wie Brie­fing und Zusam­men­ar­beit mit frei­be­ruf­li­chen Tex­tern wie mir ablau­fen.

                                                                      ***

 

1.: der Erstkontakt

Du hast eini­ge Web­sites und Social-Media-Auf­trit­te von Free­lan­ce-Tex­tern durch­fors­tet, ver­gli­chen und ent­schie­den, mit mir zusam­men­zu­ar­bei­ten – viel­leicht, weil dir meine Art zu schrei­ben gefällt, oder meine Kon­di­tio­nen oder Phi­lo­so­phie  oder alles zusam­men. Per­fekt! Dann schreib mir als nächs­tes eine Email, in der du kurz umreißt, wer du bist und worum es dir geht.

Meine Tele­fon­num­mer wirst du online nir­gends fin­den 😉. Beim Erst­kon­takt mag ich lie­ber erst­mal von dir lesen, sodass ich dir in Ruhe und wohl­über­legt ant­wor­ten kann. Tele­fo­nie­ren bzw. zoo­men tun wir spä­ter.

2.: Transparenz von Anfang an: meine Preisliste

Nach Ein­gang dei­ner Mail ant­wor­te ich dir in der Regel inner­halb von zwei Tagen, und zwar indem ich dir direkt meine Preis­lis­te samt AGB und  Pro­jekt­zeit­raum mit anhän­ge. So schaf­fe ich Trans­pa­renz von Anfang an und ver­schwen­de nicht unnö­tig unse­re Res­sour­cen.

Denn wenn du merkst, dass das nicht für dich passt, kannst du nach einem ande­ren Tex­ter gucken, ohne viel Zeit ver­lo­ren zu haben. Aber wenn Prei­se und AGB für dich stim­men, kannst du schau­en, wann du Ter­mi­ne frei hast für einen Video­call.

3.: Freelance-Texter am Bildschirm: Kennenlernen bei Zoom

Unver­bind­li­che Erst­ge­sprä­che gehö­ren bei mir immer dazu, denn nie­mand soll die Text-Katze im Sack kau­fen. Du kannst alles fra­gen, was du zur Zusam­men­ar­beit mit mir wis­sen willst. Und ich kann schon mal gucken, was für ein Typ du bist und wie du dich gibst und sprichst. Das muss ich wis­sen, wenn ich dein Sprach­rohr wer­den soll.

Wenn du auch einen Desi­gner oder Web-Pro­gram­mie­rer mit in die Zusam­men­ar­beit ein­be­zie­hen willst, kön­nen wir für die Dauer des Pro­jekts ein pro­duk­ti­ves Drei­er­ge­spann wer­den.

4.: Anzahlung

Das Ken­nen­lern­ge­spräch hat dir ein gutes Gefühl gege­ben und du möch­test mit mir arbei­ten? Wun­der­bar, dann bekommst du als nächs­tes eine Rech­nung über eine Anzah­lung von 30% des Gesamt­prei­ses. Das sorgt für Ver­bind­lich­keit auf bei­den Sei­ten und natür­lich auch für meine Absi­che­rung.

5.: Los geht’s: mein Fragebogen

Fan­gen wir an! Und zwar mit mei­nem Fra­ge­bo­gen, einem inter­ak­ti­ven PDF. Das gän­gi­ge Brie­fing für Free­lan­ce-Tex­ter zur Con­tent-Erstel­lung. Dort wird alles abge­grast, was ich über dich und dein Busi­ness wis­sen muss.

Er ist in ers­ter Linie kon­zi­piert für Web­site-Texte, aber natür­lich hilft er mir auch bei Blogs, Print oder Social Media. Ich frage ganz All­ge­mei­nes zu dir ab, aber auch Dinge, die spe­zi­ell für Web­sites wich­tig sind.

Du kannst dir ein paar Tage Zeit neh­men zum Aus­fül­len und ihn mir dann zurück­schi­cken. Manch­mal wol­len mir Kun­den gleich alles bei Zoom erzäh­len, aber ich kann ja nicht neben­her mit­schrei­ben und es würde auch viel zu lange dau­ern.

Ich werte den Fra­ge­bo­gen dann aus und stel­le Rück­fra­gen an dich, wenn mir was noch nicht klar ist oder irgend­wo noch Wis­sen­lü­cken sind. Erst, wenn wirk­lich alle Infos bei­sam­men sind, geht’s ans Ein­ge­mach­te.

6.: Freelance-Texter sind gut, welche mit SEO-Kenntnissen sind noch besser

Basie­rend auf dei­nem Fra­ge­bo­gen fange ich jetzt an, Key­words mit Uber­sug­gest und dem KWFin­der zu recher­chie­ren. Denn wir wol­len ja, dass deine Web­site auch bei Goog­le gefun­den wird. Sonst macht das alles nicht viel Sinn.

Als Free­lan­ce-Tex­te­rin sehe ich es als meine Pflicht an, in der Zusam­men­ar­beit über SEO auf­zu­klä­ren und dei­nen Con­tent ent­spre­chend zu gestal­ten. Auch oder gera­de, wenn du noch nichts von SEO gehört hast und nicht sicher bist, ob du das brauchst.

Und keine Sorge, du musst da nicht kom­plett durch­stei­gen – ich erle­di­ge das für dich. Und du ent­schei­dest auch, wel­che Key­words in deine Texte kom­men sol­len.

7.: Das Austexten

    Die Key­words ste­hen fest, jetzt kann ich mit dem Aus­tex­ten anfan­gen. Bei Web­site-Tex­ten begin­ne ich mit der Start­sei­te in Word und schi­cke sie dir dann zu. Nie­mals alle Texte auf ein­mal – peu a peu beugt Wie­der­ho­lungs­feh­lern vor. Ich schrei­be dir auch ins Doc rein, was Head­line, was Fließ­text und was Key­word ist, sodass du nie auf dem Schlauch ste­hen musst.

    8.: Korrekturen und SEO-Technik

    Wenn du Ände­rungs­wün­sche hast, kannst du sie direkt ins Doc schrei­ben und mir zurück­schi­cken. Mein klei­nes Web­site-Paket hat eine Kor­rek­tur­stu­fe inklu­si­ve, das große zwei. Das Ganze inner­halb von zwei Wochen nach Zusen­dung.

    Das muss sein, denn wenn zu viel Zeit ver­streicht, ver­ges­se ich Dinge und muss mich inhalt­lich erst wie­der ein­ar­bei­ten. Und das kos­tet mich Res­sour­cen, die ich nicht habe. Außer­dem cra­shen sonst zu viele Pro­jek­te mit­ein­an­der und ich bekom­me Stress.

    Zudem erhältst du von mir auch die Meta-Daten und einen gra­tis SEO-Leit­fa­den, der dir sagt, was du im Backend mit den Haupt-Key­words noch anstel­len musst. Das ist kein Hexen­werk, aber wich­tig für dein Ran­king.

    Wenn du möch­test, prüfe ich auch noch die ein­ge­pfleg­ten Texte auf der Web­site.

    And that’s it!

    Eins noch: meine No-gos

    Ghos­ting

    Wovon ich als Free­lan­ce-Tex­te­rin in oder vor einer Zusam­men­ar­beit Schluck­auf bekom­me, ist Ghos­ting. Das fängt bereits an, wenn ich nach dem Ver­sen­den mei­ner Kon­di­tio­nen oder, noch unhöf­li­cher, nach dem Erst­ge­spräch nie wie­der was höre. Also auch keine Absa­ge, kein „Sorry und danke für deine Zeit, aber doch nicht“. Manie­ren: sechs, set­zen. Pas­siert aber zum Glück sel­ten.

    Bum­meln

    Wer einen Free­lan­cer enga­giert und mit ihm zusam­men­ar­bei­ten will, muss sich auch die Kapa­zi­tä­ten für den Pro­jekt­zeit­raum neh­men. Grün­de wie „Ich hatte so viel ande­res zu tun“ oder „das Tages­ge­schäft halt“ sind ver­ständ­lich, brin­gen aber meine eige­nen Kapa­zi­tä­ten durch­ein­an­der, weil ich dann war­ten und neu pla­nen muss. Nicht fair.

    Fazit

    Das ist also der Ablauf, der dich erwar­tet, wenn du einen Free­lan­ce-Tex­ter für dei­nen Con­tent buchst. Oder das ist zumin­dest die Art und Weise, wie ich es mache 😊. Wenn beide Sei­ten trans­pa­rent und moti­viert dabei sind und ver­läss­lich mit­ein­an­der Ping-pong spie­len, ent­ste­hen Texte, die nicht nur dich, son­dern auch deine Ziel­grup­pe und Goog­le über­zeu­gen.

    Und dann bist du dei­nen Zie­len schon ein gan­zes Stück näher.

     

       

       

      Von der Redakteurin zur SEO-Texterin: Wie sich mein Job verändert hat

      Von der Redakteurin zur SEO-Texterin: Wie sich mein Job verändert hat

      Tex­ten ist nicht gleich Tex­ten. Als ich 2008 als Redak­teu­rin anfing, hätte ich nicht gedacht, dass ich irgend­wann Key­words recher­chie­ren oder Über-mich-Sei­ten tex­ten würde. Hier erzäh­le ich, wie sich mein Job­pro­fil in den letz­ten Jah­ren ver­än­dert hat.

       ***

       

      Erste Schrit­te: Mar­ke­ting-Redak­teu­rin in Wies­ba­den

      Das Stu­di­um abge­schlos­sen, drölf­hun­dert Prak­ti­ka absol­viert und vom Mind­set her mit­tel-moti­viert bis ner­vös: Das war ich 2008 in Frank­furt. Wo die Jobla­ge für Geis­tes­wis­sen­schaft­ler nicht rosi­ger war als woan­ders in Deutsch­land wink. Ich hatte deut­sche Lite­ra­tur, Geschich­te und Kunst­ge­schich­te stu­diert, und nun schweb­te mir sowas vor wie Refe­ren­tin, Redak­teu­rin oder PR-Mit­ar­bei­te­rin – Haupt­sa­che was mit schrei­ben.

      Und ich hatte Glück mit mei­nen Bewer­bun­gen:

      Mei­nen ers­ten Job ergat­ter­te ich in einer Agen­tur für Direkt­mar­ke­ting in Wies­ba­den, Schwer­punkt Ener­gie­bran­che. Unse­re Kun­den: RWE, E.ON und diver­se Stadt­wer­ke aus Klein­kle­ckers­heim und sonst­wo. Ich soll­te Kun­den­ma­ga­zi­ne und Mai­lings tex­ten. Aus­schließ­lich Print. Wech­seln Sie zu unse­rem neuen Öko­strom-Tarif, so hal­ten Sie Ihr Haus ener­gie­ef­fi­zi­ent, sol­che Sachen.

      Das Tex­ten selbst moch­te ich, aber die The­men, nun ja. Bis heute legen­där ist mein Arti­kel über die Holz-Hack­schnit­zel-Anla­ge in Klein-Ost­heim.

      Den­noch: Hier hab ich die Grund­la­gen des pro­fes­sio­nel­len Tex­tens gelernt. Aktiv schrei­ben, posi­tiv blei­ben, direk­te Anspra­che, Hand­lungs­auf­for­de­run­gen, kurze Sätze, fet­ten, Bul­lets, sol­che Sachen. Immer wie­der, hun­dert­mal, bis ich es im Schlaf konn­te.

      Nach andert­halb Jah­ren lief die Stel­le aus. Und froh, nicht mehr 3 Stun­den täg­lich pen­deln zu müs­sen, kehr­te ich Wies­ba­den den Rücken.

      Wenn mich jemand gefragt hat, was ich beruf­lich mache: Mar­ke­ting-Redak­teu­rin

      Was ich gelernt habe:

      • Ziel­grup­pen ver­ste­hen und anspre­chen
      • Grund­la­gen Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie
      • Lange Texte lese­freund­lich auf­be­rei­ten
      • Direkt­mai­lings auf­bau­en
      • Prä­zi­si­on bei Fach­the­men & Recher­che
      • Atom­kraft­wer­ke sind gar nicht böse, man muss das nur in rich­ti­ge Worte ver­pa­cken

      Wech­sel zur Wer­be­agen­tur: Jetzt wird’s tech­nisch

      Meine nächs­te Sta­ti­on war eine klei­ne B2B-Wer­be­agen­tur in der Nähe von Frank­furt. Kun­den: Unter­neh­men aus der Technik­bran­che mit erklä­rungs­be­dürf­ti­gen Pro­duk­ten. Dabei hasse ich alles Tech­ni­sche. Aber auch hier gab es wenig Jobal­ter­na­ti­ven in der Regi­on, also nahm ich den Job an.

      Hier ging es nicht mehr um (pseudo-)redaktionelle Longco­py-Texte, son­dern um kon­zen­trier­tes, kna­cki­ges Wer­be­tex­ten: poin­tier­te Spra­che, Wort­spie­le­rei­en, krea­ti­ve Head­lines und den Mut, auch mal Kon­ven­tio­nen zu bre­chen. Das war neu für mich und fiel mir anfangs schwer. Aber eines Tages legte mir mein Chef einen dicken Wäl­zer auf den Schreib­tisch: Das Buch „Abwei­chen von der Norm“ von Wer­ner Gaede.

      Das war mein per­sön­li­cher Game­ch­an­ger und half mir, krea­tiv zu tex­ten. Ich gucke da heute noch gern rein und pro­fi­tie­re immer noch davon, auch wenn das Buch längst in die Jahre gekom­men ist.

      Wenn mich jemand gefragt hat, was ich beruf­lich mache: Wer­be­tex­te­rin

      Was ich in die­ser Phase getex­tet habe:

      • Pro­dukt­bro­schü­ren
      • Anzei­gen
      • Direkt­mai­lings mit Give aways
      • Tech­nisch-wis­sen­schaft­li­che Inhal­te in leicht ver­ständ­lich

      Ham­burg: große Agen­tur, große Kun­den, Gold aus Sch****

      Noch­mal andert­halb Jahre spä­ter zog ich von Frank­furt nach Ham­burg und ging wie­der auf Job­su­che: Vor­hang auf für die große Kli­schee-Ver­hei­zer-Wer­be­agen­tur. Hier war Schluss mit gemüt­lich. Ich tex­te­te erst­mals für nam­haf­te­re Kun­den wie StepStone, Bau­haus oder Fiel­mann, und nahm das volle Wer­be­agen­tur-Paket mit: Anzei­gen, Radio­spots, TV-Spots, Point of Sale, Post­wurf­sen­dun­gen, und zwar zack zack.

      Die krea­ti­ven Ideen steck­ten alle in mei­nem Ärmel, und ich schüt­tel­te sie raus. Dead­line: ges­tern. Ein­mal blie­ben mir für eine „PR-Anzei­ge“ (so nann­ten wir eine Wer­be­an­zei­ge ver­steckt im Zei­tungs­be­richt-Stil) nur zehn Minu­ten, weil Panne im Pro­jekt­ma­nage­ment. Auch Mar­ti­na Rich­ter (52) ist ganz begeis­tert von ihrer neuen Gleit­sicht-Bril­le: „Mit die­ser modi­schen Fas­sung fühle ich mich wie ein rich­ti­ger Trend­set­ter!“ lacht sie begeis­tert.

      Genau.

      Wovon ich zu die­sem Zeit­punkt noch nie gehört hatte: SEO. Statt­des­sen klas­si­sche Wer­bung für die brei­te Masse. Die Texte waren manch­mal krea­tiv (Anzei­ge), manch­mal dümm­lich-plump (Mai­ling), aber meine Lern­kur­ve war in die­ser Agen­tur am höchs­ten.

      Wenn mich jemand gefragt hat, was ich beruf­lich mache: Wer­be­tex­te­rin

      Was ich in Ham­burg gelernt habe:

      • In Rekord­zeit Ideen ent­wi­ckeln und umset­zen
      • Auf­merk­sam­keits­star­ke Head­lines
      • Kam­pa­gnen-Kon­zep­te aus­den­ken
      • „Mit die­sem Hör­ge­rät hören Sie wie­der die Vögel zwitschern!“-Mailing inner­halb von Minu­ten run­ter­rat­tern
      • Sto­rytel­ling für Mar­ken

       

      2017: Start in die Selbst­stän­dig­keit als Tex­te­rin

      Inzwi­schen hatte ich Nach­wuchs bekom­men und war nach Lüne­burg gezo­gen. Und weil es ein­fach nicht lohn­te, in Teil­zeit nach Ham­burg zu pen­deln, beschloss ich, mich selbst­stän­dig zu machen und im Home­of­fice zu arbei­ten. Damit war die Zeit der gro­ßen Kun­den logi­scher­wei­se vor­bei, statt­des­sen mel­de­ten sich Solo-Selbst­stän­di­ge und KMU bei mir.

      Good­bye Radio- und TV-Spots, hello Web­site-Texte.

      Und mit die­sem Wech­sel waren auch völ­lig ande­re Fähig­kei­ten gefragt. Jetzt ging es plötz­lich nicht mehr um Krea­ti­vi­tät und Kam­pa­gnen, son­dern um Reich­wei­te. Web­sites, Blogs, Social Media.

      Und noch etwas däm­mer­te am Hori­zont: Goog­le.

      Kunde: Und wie recher­chie­ren Sie die Key­words, damit meine Web­site dann auch von Kun­den gefun­den wird?

      Tex­te­rin Lena Block: Ja.

      Nach ein paar Mona­ten merk­te ich, dass ich ohne SEO-Kennt­nis­se nicht weit kom­men würde.

      Also such­te ich mir einen SEO-Coach und lern­te es.

      Seit­dem ist SEO aus mei­nem Tex­ter-All­tag nicht mehr weg­zu­den­ken:

      Wie wird eine Web­site gefun­den? Was ist die Such­in­ten­ti­on? Wie bedient man Key­word-Tools? Wel­che Texte wer­den bis zum Ende gele­sen? Was ist eine Dif­fi­cul­ty? Und warum lohnt blog­gen?

      Mein Job heute hat nichts mehr mit den Inhal­ten mei­ner ers­ten Ange­stell­ten­stel­le zu tun. Natür­lich hacke ich immer noch Sätze in die Tas­ta­tur, aber erst, nach­dem ich mich vor­her durch lange Key­word-Tabel­len gescrollt habe. Die Zah­len dort spre­chen all­mäh­lich zu mir. So muss es Neo mit der Matrix ergan­gen sein.

      Wenn mich jemand fragt, was ich beruf­lich mache: SEO-Tex­te­rin

      Skills, die heute zäh­len:

      • Key­word-Recher­che und ‑Stra­te­gie
      • Nut­zer­zen­trier­te Texte für Web­sites und Blogs
      • Wie funk­tio­nie­ren Online-Texte
      • Bera­tung und Struk­tu­rie­rung von Inhal­ten
      • Tech­ni­sches Ver­ständ­nis von SEO (z. B. Goog­le Ana­ly­tics)

       

      Aus­blick: What’s next?

      Mit dem, was ich im Moment mache, bin ich echt zufrie­den. Ich könn­te immer noch über die Holz-Hack­schnit­zel-Anla­ge in Klein-Ost­heim schrei­ben, aber ihr zusätz­lich auch Reich­wei­te besche­ren.

      Aber seit ein, zwei Jah­ren habe ich in mei­nem Job einen neuen End­geg­ner: KI. Und wo mich das noch hin­füh­ren wird, weiß ich nicht genau. Wis­sen wir alle nicht. Fest steht, dass sich was ändern wird.

      Wird ChatGPT alle Tex­terjobs ver­nich­ten?

      Wer­den Tex­ter blei­ben, weil KI so grot­ti­ge Texte schreibt, dass Goog­le sie igno­riert?

      Wird es eine fried­li­che Ko-Exis­tenz zwi­schen KI und Tex­tern geben?

      Nenne ich mich in ein paar Jah­ren nur noch „Promp­te­rin“? 

      KI wird nicht wie­der weg­ge­hen. Ich benut­ze sie ja selbst. Die­sen Blog­bei­trag habe ich mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von ChatGPT geschrie­ben, tat­säch­lich.

      Aber ich werde mich irgend­wie arran­gie­ren und wei­ter­ent­wi­ckeln, so wie jedes Mal bis­her. Und dann hier davon berich­ten.smile

       

       

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      Warum du bei Menüstruktur & Navigation deiner Website besser nicht experimentierst

      Warum du bei Menüstruktur & Navigation deiner Website besser nicht experimentierst

      Menu ohne ü, Navi­ga­ti­ons­leis­te, Bur­ger, Menü­struk­tur – Bezeich­nun­gen gibt’s viele für den Auf­bau einer Web­site. Eins aber soll­te immer gleich sein: die klas­si­schen Unter­sei­ten. Warum du da bes­ser auf Krea­ti­vi­tät ver­zich­test, erklä­re ich hier.

       

      Ich hatte mal einen Kun­den, der war ziem­lich auf­ge­regt. Er star­te­te gera­de als Foto­graf in die Selbst­stän­dig­keit, ich soll­te ihm die Texte lie­fern, und weil er aus Kiel kam, woll­te er für die Menü­struk­tur sei­ner Web­site alles Mari­ti­me als Dach-Meta­pher.

      „Pass auf“, sagte er, „wir machen das so: Start­sei­te las­sen wir direkt weg. Mein Ange­bot nen­nen wir ‚Meine Route‘, aus dem Blog machen wir ‚Log­buch‘ und statt ‚Kon­takt‘ sagen wir ‚Anker wer­fen‘. Geil, oder?“

      Es kos­te­te mich all meine Über­zeu­gungs­kraft und viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, bis ich ihm das wie­der aus­ge­re­det hatte. Am Ende sah die Menü­struk­tur sei­ner Web­site so aus: Start, Leis­tun­gen, Über mich, Port­fo­lio, Kon­takt, Ende Gelän­de.

      Aber warum ist eine klare Navi­ga­ti­on statt ein biss­chen Ori­gi­na­li­tät so wich­tig?

      Weil Website-Besucher keine Zeit für sowas haben. Sondern Infos suchen. 

      Und wenn sie die nicht schnell und intui­tiv fin­den, zie­hen sie wei­ter, und zwar zur Kon­kur­renz. Viel­leicht waren sie auch schon vor­her auf drei ande­ren Foto­gra­fen-Web­sites, fan­den die aber nicht über­zeu­gend, ver­lie­ren lang­sam die Lust und lan­den jetzt auf der von mei­nem Foto­gra­fen.

      Und dort lesen sie dann: „Anker wer­fen“. What the heck?!

      Potentielle Kunden entscheiden sich innerhalb von 3 Sekunden, ob sie auf deiner Website bleiben oder nicht.

      Das bele­gen Stu­di­en. Und wenn die Menü­struk­tur der Web­site nicht ein­deu­tig ist, gehen sie wie­der. Eine unüber­sicht­li­che Navi­ga­ti­on kann also den Unter­schied machen zwi­schen einem gewon­ne­nen Auf­trag und einem ver­lo­re­nen Inter­es­sen­ten.

      Gelernt und verinnerlicht: die klassischen Unterseiten

      Sei­ten wie „Start­sei­te“, „Über uns“, „Leis­tun­gen“ und „Kon­takt“ fin­dest du auf jeder Web­site, und sie sind nicht ohne Grund die Stan­dards. Sie machen Kun­den die Ori­en­tie­rung leicht, weil sie sofort wis­sen, wel­che Infor­ma­tio­nen sich hin­ter wel­cher Unter­sei­te ver­ber­gen.

      Kun­den erwar­ten diese Kate­go­rien also, weil sie sie ken­nen und intui­tiv fin­den. Krea­ti­ve Aus­ras­ter wie „Unse­re Story“ statt „Über uns“ oder „Say Hi“ statt „Kon­takt“ mögen locker-flo­ckig wir­ken, sor­gen aber für Ver­wir­rung. Krea­ti­vi­tät schön und gut, nur bitte nicht in der Menü­struk­tur einer Web­site.

      Außer­dem lie­ben nicht nur Kun­den ein­fa­che Struk­tu­ren, Goog­le tut das auch. Ein Menü­punkt wie ‚Leis­tun­gen‘ sagt Goog­le viel mehr als ‚Unse­re Route‘ – und hilft dir dabei, bes­ser gefun­den zu wer­den.

      Okay, aber wie viele Unterseiten dürfen es dann sein?

       

      Hast du schon mal von der „Miller’schen Zahl“ gehört? Sie besagt, dass das mensch­li­che Gehirn idea­ler­wei­se 7 Ele­men­te gleich­zei­tig erfas­sen kann. Des­halb soll­te dein Haupt­me­nü maxi­mal sie­ben Unter­sei­ten neben­ein­an­der ent­hal­ten.

      Ein Bei­spiel für eine Menü­struk­tur einer Kun­den-Web­site:

      Mein Kunde hatte ein IT-Unter­neh­men und ver­schie­de­ne Ange­bo­te, näm­lich IT-Sup­port, IT-Sicher­heit und IT-Ser­vice. Damit alle Kun­den schnellst­mög­lich zu ihrem Wunsch-Ange­bot fin­den, hät­ten wir also das hier machen kön­nen:

      Start | IT-Sup­port  |  IT-Sicher­heit  |  IT-Ser­vice  | Über uns  | Kon­takt  | Blog  | Impres­sum

      Das bringt den Betrach­ter optisch schon an seine Gren­zen. Was also tun? Alle Ein­zel­leis­tun­gen als Unter­sei­ten in einem Drop-down unter „Ange­bo­te“ zusam­men­fas­sen:

      Start | Ange­bot | Über uns  | Kon­takt  | Blog 

      Und das Impres­sum ist immer bes­ser im Foo­ter auf­ge­ho­ben, also dem unters­ten sta­ti­schen Abschnitt einer Seite. Jetzt ist die Menü­struk­tur der Web­site viel über­sicht­li­cher und schlan­ker und bie­tet schnell Ori­en­tie­rung.

      Es gibt noch mehr typi­sche Unter­sei­ten, die aber nicht zu jedem Unter­neh­mer pas­sen, zum Bei­spiel:

      FAQ (Häu­fig gestell­te Fra­gen)
      Ideal, um häu­fig auf­tre­ten­de Fra­gen vorab zu klä­ren und Zeit bei der Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on zu spa­ren

      Case Stu­dies / Erfolgs­ge­schich­ten
      Detail­lier­te Bei­spie­le von Pro­jek­ten, um Kom­pe­tenz und Arbeits­wei­se zu zei­gen (beson­ders bei bera­ten­den Beru­fen)

      Kun­den­stim­men / Tes­ti­mo­ni­als
      Zita­te oder Bewer­tun­gen zufrie­de­ner Kun­den, oft kom­bi­niert mit einem Port­fo­lio

      Kar­rie­re / Jobs
      Für Unter­neh­men, die aktiv Mitarbeiter:innen suchen, ist diese Seite unver­zicht­bar

      Down­loads / Res­sour­cen
      Z. B. PDFs, White­pa­pers, For­mu­la­re oder Anlei­tun­gen, oft in Bran­chen wie Bil­dung oder Tech­no­lo­gie

      Glos­sar / Wis­sen
      Erklä­rung von Fach­be­grif­fen, häu­fig in Nischen­bran­chen oder bei kom­ple­xen Dienst­leis­tun­gen

      Stand­or­te / Filia­len
      Für Unter­neh­men mit meh­re­ren Nie­der­las­sun­gen oder sta­tio­nä­ren Geschäf­ten

      Shop
      Bei Unter­neh­men, die Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen direkt online ver­kau­fen

      Pres­se
      Für grö­ße­re Unter­neh­men, die Pres­se­ma­te­ria­li­en oder Medi­en­be­rich­te bereit­stel­len möch­ten

      Auch hier ist bei jeder Seite sofort klar, worum es sich han­delt.

      Du merkst also:

      Eine klare Menü­struk­tur ist kein Nice-to-have, son­dern essen­zi­ell für den Erfolg dei­ner Web­site. Sie sorgt dafür, dass sich Inter­es­sen­ten schnell ori­en­tie­ren, die gewünsch­ten Infor­ma­tio­nen fin­den und im bes­ten Fall zu Kun­den wer­den. Also: Expe­ri­men­tie­re lie­ber in ande­ren Berei­chen, aber nicht bei Menü und Navi­ga­ti­on.

      Übri­gens, nicht ver­ges­sen:

      Auf Smart­phones ist die Über­sicht­lich­keit noch ent­schei­den­der. Ein kla­res Web­site-Menü passt sich mit sei­ner Struk­tur bes­ser an mobi­le Ansich­ten an und ver­hin­dert, dass Nut­zer im Drop­down-Dschun­gel ver­lo­ren gehen.

       

      Website-Überschriften — 65 Ideen & Vorlagen

      Website-Überschriften — 65 Ideen & Vorlagen

      Du bist Dienst­leis­ter und erstellst gera­de deine Web­site, hast aber keine Ideen für gute Über­schrif­ten? Macht nix. Hier kom­men 65 Über­schrif­ten-Vor­la­gen für die 4 Stan­dard-Sei­ten Start, Leis­tung, Über und Kon­takt.

      Sie hel­fen dir, anfäng­li­che Schreib­blo­cka­den zu über­win­den und in den Text-Flow zu kom­men. Denn wenn du erst­mal erfolg­reich über die Hürde Head­line gesprun­gen bist, schreibt sich der Rest viel leich­ter.

      Das Schö­ne an sol­chen Über­schrif­ten-Vor­la­gen ist, dass du sie als Scha­blo­ne ver­wen­den und auf dich und deine Exper­ti­se anpas­sen kannst. Die Sprech­per­spek­ti­ve („Wir“, „Ich“) und die Anspra­che („Sie, „Du“) sind dabei natür­lich aus­tausch­bar.

      Noch ein wich­ti­ger Hin­weis zu SEO:

      Die Start- und Leis­tungs­sei­te sind eigent­lich Sei­ten, die du für Goog­le opti­mie­ren musst, damit deine Web­site gefun­den wird. Das heißt, in den Head­lines soll­ten sorg­sam recher­chier­te Key­words vor­kom­men.

      Dafür sind die Über­schrif­ten-Ideen hier natür­lich zu unspe­zi­fisch. Aber sie kön­nen dich inspi­rie­ren und hel­fen, über­haupt erst­mal mit dei­ner Web­site in die Gänge zu kom­men, bevor du gar nicht online gehst.

      Viel Erfolg!

       

      Überschriften-Ideen für Startseiten

      1. Lösun­gen für [Haupt­pro­blem der Ziel­grup­pe]
      2. [Unter­neh­mens­na­me] – Ihr Part­ner für [Branche/Dienstleistung]
      3. Wir brin­gen [Wunsch­ziel] auf den Weg
      4. [Ziel/Keyword] leicht gemacht
      5. Alles, was Sie für [Ziel] brau­chen
      6. Dein [Thema/Produkt/Dienstleistung], neu gedacht
      7. [Dienst­leis­tung] ein­fach mal bes­ser.
      8. Von [Problem/Herausforderung] zu [Erfolg] – mit uns
      9. Gut, bes­ser, [Unter­neh­mens­na­me]
      10. Ihr [Bran­chen­ex­per­te] in [Regi­on]
      11. Wenn [Ziel, Exper­ti­se], dann mit [Unter­neh­mens­na­me]!
      12. Wir machen [Komplexität/Herausforderung] ein­fach
      13. Schluss mit [Pro­blem]!
      14. [Ziel oder Ergeb­nis] – gemein­sam mit [Unter­neh­mens­na­me]
      15. Ihr Exper­te für [Dienst­leis­tung]
      16. End­lich [Ergebnis/Wunschziel]

       

      Überschriften-Ideen für Leistungsseiten

      1. Von [Leis­tung 1] bis [Leis­tung 2]: alles aus einer Hand
      2. So unter­stüt­zen wir Sie bei [Thema oder Ziel]
      3. Ihre Vor­tei­le mit [Unter­neh­mens­na­me]: [Leis­tungs­ver­spre­chen]
      4. [Anzahl] Wege, wie wir [Pro­blem] lösen
      5. Unse­re Exper­ti­se für [Ziel­grup­pe oder Thema]
      6. Was wir für Sie tun
      7. Ihr Pro­jekt, unse­re Lösun­gen: [Dienst­leis­tung]
      8. [Leis­tungs­be­reich]: Ein­fach, effi­zi­ent, erfolg­reich
      9. So brin­gen wir dich von [Pro­blem] zu [Ergeb­nis].
      10. Ent­de­cken Sie unser Ange­bot für [Ziel­grup­pe]
      11. [Leis­tung 1], [Leis­tung 2] und [Leis­tung 3] – unser Ange­bot
      12. Unse­re Lösun­gen für [Pro­blem oder Ziel­grup­pe]
      13. Wir machen [Thema] ein­fach für Sie
      14. Ihr Exper­te für [Thema oder Bran­che]
      15. [Pro­blem]? Das lösen wir.
      16. Wir über­neh­men, damit Sie sich auf [Ihr Kern­ge­schäft] kon­zen­trie­ren kön­nen.
      17. Von der Idee bis zur Umset­zung: Ihr Part­ner für [Thema]
      18. [Zielgruppe]-Probleme? Wir haben die Lösun­gen.
      19. [Ergeb­nis], das bleibt: Unse­re Leis­tun­gen

       

      Überschriften für Über-mich- / Über-uns-Seiten

      1. Das sind wir: [Unter­neh­mens­na­me]
      2. Ler­nen Sie [Unter­neh­mens­na­me] ken­nen
      3. Was uns aus­macht: [USP oder Werte]
      4. [Name] – Ihre Ansprech­part­ne­rin für [Leis­tung]
      5. Warum wir tun, was wir tun
      6. Unser Weg: Von [Anfang] bis heute
      7. Die Men­schen hin­ter [Unter­neh­mens­na­me]  / Das Gesicht hin­ter (…)
      8.  [Ziel oder Werte] – das treibt uns an
      9. [Unter­neh­mens­na­me]  — wir machen das für Sie.
      10. Wer wir sind und wofür wir ste­hen
      11. Ein Blick hin­ter die Kulis­sen von [Unter­neh­mens­na­me] 
      12. Warum ich [Dienst­leis­tung]? Weil ich selbst [Erfah­rung].
      13. Unse­re Geschich­te beginnt mit [Wert/Idee/Ereignis].
      14. Was mich antreibt: [kur­zer per­sön­li­cher Fakt]
      15. Von [Anfangs­ge­schich­te] zu [heu­ti­gem Sta­tus]

      Überschriften-Ideen für Kontaktseiten

      1. Und wie kön­nen wir Ihnen hel­fen?
      2. Zeit für ein Gespräch, das dich wei­ter­bringt!
      3. Dein nächs­ter Schritt zu [Ergeb­nis] beginnt hier.
      4. Neh­men Sie Kon­takt auf, wir freu­en uns auf Sie!
      5. So kom­men wir zusam­men
      6. Sag Hallo – wir freu­en uns auf dich.
      7. Kon­tak­tie­ren Sie uns für [Leis­tung oder Ange­bot]
      8. Wir sind für Sie da – rufen Sie an oder schrei­ben Sie uns
      9. Haben Sie Fra­gen? Schrei­ben Sie uns!
      10. Direkt und unkom­pli­ziert: So errei­chen Sie uns
      11. Jetzt Kon­takt auf­neh­men: Wir bera­ten Sie gerne
      12. Fra­gen, Ideen oder Pro­jek­te? Sagen Sie‘s uns!
      13. Wir sind nur einen Anruf ent­fernt
      14. Sie möch­ten mehr erfah­ren? Kon­tak­tie­ren Sie uns!
      15. [Unter­neh­mens­na­me]: Ihr Draht zu uns

       

       

       

       

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      Schreib aktive statt passive Sätze, und deine Kunden werden weiterlesen

      Schreib aktive statt passive Sätze, und deine Kunden werden weiterlesen

      Es macht einen Rie­sen­un­ter­schied, ob du „Um Ant­wort wird gebe­ten“ oder „Ich bitte dich um Ant­wort“ schreibst. Denn erst durch eine akti­ve, leben­di­ge Schreib­wei­se fühlt sich deine Ziel­grup­pe ange­spro­chen. Bei­spie­le und Tipps zu aktiven/passiven Sät­zen bekommst du in die­sem Bei­trag.

                                                                                  ***

      Zuerst die Definition: Was ist der Unterschied zwischen passiven und aktiven Sätzen?

      Akti­ve Sätze haben eine klare Struk­tur, das bedeu­tet: Ein Sub­jekt han­delt und ein Objekt wird beein­flusst. Hier ein Bei­spiel für einen akti­ven und einen pas­si­ven Satz mit glei­chem Inhalt:

      Aktiv: Die Tex­te­rin erklärt den Unter­schied zwi­schen akti­ven und pas­si­ven Sät­zen.

      Im Pas­siv wird das Objekt des akti­ven Sat­zes zum Sub­jekt:

      Pas­siv: Der Unter­schied zwi­schen akti­ven und pas­si­ven Sät­zen wird von der Tex­te­rin erklärt.

      Siehst du, was pas­siert? Das Pas­siv rückt die Hand­lung in den Vor­der­grund und nimmt den Fokus von den Per­so­nen weg.

      Und das ist in Mar­ke­ting­tex­ten ein abso­lu­tes Bäh.

      Als Texterin schreibe ich automatisch aktive statt passive Sätze.

      Das gehör­te zum klei­nen Ein­mal­eins in mei­ner Aus­bil­dung und ist etwas, das ich auf Insta­gram und in Text­coa­chings immer wie­der pre­di­ge. Aus ver­kaufs­psy­cho­lo­gi­schen Grün­den:

      Pas­si­ve Sätze wir­ken dröge, akti­ve Sätze spre­chen uns an.

      Sie ver­mit­teln Dyna­mik und zie­hen uns ins Gesche­hen hin­ein. Pas­si­ve Sätze erin­nern an das Beam­ten­deutsch der Acht­zi­ger­jah­re: distan­ziert, schwer­fäl­lig und emo­ti­ons­los.

      Akti­ve Sätze hin­ge­gen erzeu­gen Span­nung und Leben­dig­keit. Wenn du also eine Ziel­grup­pe hast, die bei dir kau­fen soll, achte auf dei­ner Web­site und bei allen ande­ren Mar­ke­ting­tex­ten auf akti­ve Sätze plus direk­te Anspra­che.

      Denn dann ver­mit­telst du den Lesern ein Gefühl von Teil­ha­be.

      Schau mal im fol­gen­den Bei­spiel: Die Aus­sa­ge der bei­den Sätze ist iden­tisch, aber die Anspra­che macht den Unter­schied:

      Pas­siv: Die Leis­tun­gen wer­den von einem erfah­re­nen Team erbracht.

      Aktiv: Unser erfah­re­nes Team erbringt die Leis­tun­gen.

      Und jetzt zieht das Aktiv prak­tisch von selbst noch die direk­te Kun­den­an­spra­che nach sich:

      Unser erfah­re­nes Team erbringt die Leis­tun­gen für Sie.

      Manch­mal, wenn ich mit mei­nen Kin­dern über etwas dis­ku­tie­re, was sie haben wol­len (und ich das nicht gewäh­ren will), ver­stel­le ich meine Stim­me und sage aus Quatsch: „Par­don wird nicht gege­ben.“

      Das ist ein alter über­mit­tel­ter Satz aus dem Kriegs­kon­text des 19. Jahr­hun­derts. Spürst du die Wir­kung, die das Pas­siv erzeugt? Dadurch wird die Aus­sa­ge unper­sön­lich, auto­ri­tär und distan­ziert.

      Aber wie wandelst du passive in aktive Sätze um?

      Um von der pas­si­ven in die akti­ve Schreib­wei­se zu wech­seln, achte auf die Ver­ben. Denn die sind der Motor eines Sat­zes. Prüfe:

      • Wel­che Aus­sa­ge soll im Fokus ste­hen?
      • Wer han­delt?
      • Was wird getan?
      • Wel­che Ver­ben brin­gen Dyna­mik?

      Am leben­digs­ten wer­den Texte, wenn das Aktiv auch gleich noch eine per­sön­li­che Anspra­che mit­sich bringt.

      Hier mal ein vier­stu­fi­ges Bei­spiel von völ­lig pas­siv zu maxi­mal aktiv:

      1

      Die Bestel­lung wird bear­bei­tet.

      Für wen oder von wem, bleibt unklar.

      2

      Die Bestel­lung wird von uns bear­bei­tet.

      Okay, Absen­der wird deut­lich, aber immer noch pas­siv.

      3

      Wir bear­bei­ten die Bestel­lung.

      Aah! Switch ins Aktiv, Hilfs­verb „wird“ fliegt raus.

      4

      Wir bear­bei­ten die Bestel­lung für Sie.

      Jetzt ist auch der Adres­sat mit drin. Mehr Trans­pa­renz und direk­te Anspra­che geht nicht.

      Also immer aktive statt passive Sätze schreiben?

      Stopp, neinlaughing

      Durch­ge­hend akti­ve Sätze kön­nen über­trie­ben und anstren­gend klin­gen. Texte wir­ken natür­li­cher, wenn sie zwi­schen akti­ven und pas­si­ven Kon­struk­tio­nen wech­seln. Die­ser Rhyth­mus sorgt für Abwechs­lung und nimmt deine Leser mit.

      Bei­spiel für einen aus­ge­wo­ge­nen Wech­sel:

      Aktiv: Wir pla­nen Ihre neue Web­site.

      Pas­siv: Dabei wer­den alle wich­ti­gen Ele­men­te berück­sich­tigt.

      Dann wie­der aktiv: Gemein­sam gestal­ten wir eine Online-Prä­senz, die über­zeugt.

      Das Pas­siv wird hier ver­wen­det, um einen all­ge­mei­nen Zusam­men­hang zu beschrei­ben. Zur Auf­lo­cke­rung set­zen die akti­ven Sätze klare Hand­lungs­im­pul­se und sor­gen für eine ange­neh­me Tona­li­tät.

      Und hier noch ein Bei­spiel, wo ein pas­si­ver Satz bes­ser passt:

      Wenn der Han­deln­de ein­fach unwich­tig ist.

      Bei­spiel: Die Stra­ße wurde gesperrt.

      (Wer sie gesperrt hat, ist nicht rele­vant.)

      Sol­che Kon­struk­tio­nen schaf­fen eine neu­tra­le Per­spek­ti­ve, die in man­chen Kon­tex­ten ange­bracht ist.

       

      So arbeitest du mit einem Freelance-Texter zusammen

      Kurze oder lange Texte, was ist besser?

      Wel­che Wer­be­tex­te wer­den eher gele­sen, kurze oder lange?
      Die kurze Ant­wort: Kommt drauf an.
      Die aus­führ­li­che Ant­wort: Kommt hier (Ach­tung, der Text ist etwas…länger).

                                                                            ***

       

      Ich bin Texterin, und in Erstgesprächen bitten mich Kunden meist um eins:

      Dass die Texte für ihr Mar­ke­ting „kurz und kna­ckig“ wer­den. Denn das sei bes­ser als lange Texte. Kei­ner möch­te schwa­feln oder lang­wei­len, son­dern lie­ber zügig auf den Punkt kom­men.

      „Ja, aber nein“, inter­ve­nie­re ich dann, „das kann man man so pau­schal nicht sagen.“ Schau­en wir uns das mal an.

      Vorweg: Wo sich die Frage nach kurzen oder langen Texten nicht stellt

      Über einen Insta­gram-Post oder einen Flyer müs­sen wir hier nicht spre­chen, denn da gilt die Zei­chen­be­gren­zung, bzw. irgend­wann kommt der Papier­rand. Blei­ben also Web­sites, Blogs und Landing­pa­ges, bei denen man nach unten scrol­len kann, bis der Arzt kommt.

      Was spricht hier für lange oder kurze Texte?

      Schreibe lieber kurze Texte, wenn…

       

       

      …deine Kun­den ein­fach nur Infor­ma­ti­on brau­chen.

      Zum Bei­spiel auf der Kon­takt­sei­te. Hier suchen Nut­zer Tele­fon­num­mern, E‑Mail-Adres­sen oder Öff­nungs­zei­ten. Alles, was dar­über hin­aus­geht, lenkt nur ab.

      …sowie­so nie­mand lange Texte erwar­tet.

      Nicht nur die Kon­takt­sei­te, son­dern auch Social-Media-Posts oder kurze Pro­dukt­be­schrei­bun­gen auf E‑Com­mer­ce-Sei­ten funk­tio­nie­ren bes­ser, wenn sie prä­gnant sind.

      …du eine Start­sei­te tex­ten willst.

      Denn hier kommt es auf über­sicht­li­che Text­häpp­chen an, die dem Leser einen Über­blick über die ganze Web­site geben (Ange­bots­über­sicht, Free­bie, Über-mich-Teaser, Kun­den­stim­men, Blog-Teaser,…)

      …wenn Bot­schaft und Zweck ein­deu­tig sind.

      Kurze Texte sind ideal für klare Hand­lungs­auf­for­de­run­gen wie „Jetzt kau­fen“, „Ter­min ver­ein­ba­ren“ oder „News­let­ter abon­nie­ren“. In die­sen Fäl­len geht es darum, den Leser ohne Umwe­ge zur gewünsch­ten Akti­on zu füh­ren.

      Schreibe lieber lange Texte, wenn…

       

       

      …du kom­ple­xe The­men erklärst.

      Bei einer neuen Dienst­leis­tung oder einem Pro­dukt reicht oft ein Satz nicht aus. Kun­den wol­len wis­sen: Was bringt es mir? Wie funk­tio­niert es? Warum soll­te ich das kau­fen? Durch lange Texte kannst du alle Fra­gen umfas­send beant­wor­ten und poten­zi­el­le Zwei­fel aus­räu­men.

      …du Ver­trau­en auf­bau­en möch­test.

      Nie­mand kauft einen Online-Work­shop für 399 Euro, ohne sich vor­her aus­führ­lich über den Anbie­ter zu infor­mie­ren. Hier kannst du durch detail­lier­te Kun­den­stim­men, aus­führ­li­che Refe­ren­zen oder Hin­ter­grund­in­fos über dich und dein Unter­neh­men das Ver­trau­en dei­ner Ziel­grup­pe gewin­nen. Und das geht eben bes­ser mit lan­gen Tex­ten.

      …es um Blog­bei­trä­ge geht.

      Der Blog, eine unend­li­che Spiel­wie­se! Hier kannst du Wis­sen tei­len, Mehr­wert bie­ten oder einen bestimm­ten Stand­punkt erklä­ren.

      Und hier gilt beson­ders, was ich immer gern pre­di­ge:

      Der Inhalt bestimmt orga­nisch die Länge des Tex­tes.

      Und: Bis zum Ende gele­sen wird, was span­nend ist.

      Ein kur­zer Text kann Leser neu­gie­rig machen, aber ein lan­ger Arti­kel gibt ihnen das Gefühl, dass sie wirk­lich etwas gelernt haben.

      Bei mir ist es so, dass vor allem mei­nung­s­tar­ke Blog­bei­trä­ge deut­lich län­ger wer­den als Blogs, bei denen man „nur“ was übers Tex­ten ler­nen kann.

      …du Emo­tio­nen wecken willst.

      Denn nach wie vor sind es Emo­tio­nen, über die ver­kauft wird. Und da sind wir dann ganz schnell beim Sto­rytel­ling und dem Gegen­satz Zusam­men­fas­sung – Zei­gen.

      Hier eine Zusam­men­fas­sung von einer Über-uns-Seite:

      Unser ein­ge­spiel­tes Team arbei­tet kom­pe­tent zusam­men.

      Und hier das Glei­che bild­haf­ter und leben­di­ger:

      Wir sind seit vie­len Jah­ren ein ein­ge­schwo­re­nes Team, dass sich rich­tig für Sie ins Zeug legt. Manch­mal herrscht in unse­ren Büro­räu­men lange kon­zen­trier­te Stil­le. Aber wenn Con­tent-Crea­tor Dani­el dann plötz­lich ein paar hek­ti­sche Noti­zen auf Post-its krit­zelt, weiß Desi­gne­rin Laura meis­tens schon, dass ihm gera­de die 1‑Mio-Dol­lar-Idee gekom­men ist. Und dann geht’s sofort mit einer gro­ßen Tasse Kaf­fee zum Brain­stor­men in den Kon­fe­renz­raum.

      Du siehst: Durch anschau­li­ches Sto­rytel­ling wer­den die Texte län­ger, und das ist völ­lig okay so.

      …du bei Goog­le ran­ken willst.

      In einen län­ge­ren Text kannst du eher rele­van­te Key­words ein­bau­en. Dadurch kön­nen Such­ma­schi­nen den Kon­text des Tex­tes bes­ser ver­ste­hen und ihn für eine brei­te­re Palet­te von Such­an­fra­gen ran­ken.

      Außer­dem mag Goog­le umfas­sen­de Inhal­te, die ein Thema in der Tiefe behan­deln. Län­ge­re Texte signa­li­sie­ren: Hier gibt es Ant­wor­ten auf viele Fra­gen, die Nut­zer zu einem bestimm­ten Thema haben könn­ten. Das erhöht die Rele­vanz des Inhalts.

      Fazit: kurze oder lange Texte?

      Kurze Texte sind gut, und lange Texte sind auch gut. Es gibt keine Uni­ver­sal­lö­sung. Texte müs­sen zur Platt­form, zur Ziel­grup­pe und zum Ziel pas­sen. Dies hier ist zum Bespiel ein län­ge­rer Blog­bei­trag, der dir etwas in 700 Wör­tern erklärt. Das hat etwas gedau­ert. Aber du hast bis zum letz­ten Satz gele­sen 😉.

       

       

       

       

      So arbeitest du mit einem Freelance-Texter zusammen

      Website überarbeiten lassen? Warum das fast immer lohnt

      Was zwickt denn da so? Es ist dein Online-Auf­tritt, der nicht mehr passt. Hier erklä­re ich, warum es völ­lig okay und sogar regel­mä­ßig not­wen­dig ist, deine Web­site über­ar­bei­ten zu las­sen.

       ***

      Ich glau­be, ich hatte das im Laufe mei­ner Selbst­stän­dig­keit schon zwei- oder drei­mal: das sich lang­sam ein­schlei­chen­de Gefühl, dass mir meine Web­site ein biss­chen pein­lich gewor­den ist.

      Das Pink im Cor­po­ra­te Design fühl­te sich nicht mehr rich­tig an, die Fotos zeig­ten den alten Wohn­ort im Hin­ter­grund und die Leis­tungs­sei­te spie­gel­te gar nicht mehr wider, was ich eigent­lich anbie­ten woll­te.

      Viel­leicht kommt dir das bekannt vor und du nickst jetzt. So etwas fest­zu­stel­len ist natür­lich erst­mal ner­vig, denn es ist ja nicht so, dass wir Unter­neh­mer neben unse­rem Tages­ge­schäft noch end­los Zeit haben, um uns um sowas zu küm­mern. Statt also unse­re Web­site zu über­ar­bei­ten, las­sen wir lie­ber ein paar Mona­te ver­strei­chen, bis es dann wirk­lich weh tut und wir den Relaunch seuf­zend in Angriff neh­men.

      In die­sem Bei­trag zeige ich dir, woran du merkst, dass du die Web­site über­ar­bei­ten las­sen soll­test und wie ein Relaunch dei­nem Unter­neh­men mehr Traf­fic und Umsatz brin­gen kann.

      Anzeichen dafür, die Website überarbeiten zu lassen

      Das Bauch­ge­fühl stimmt nicht mehr

      Du schaust auf deine Seite und merkst: Das bist nicht mehr du. Far­ben, Design, Spra­che – passt alles nicht mehr. Die gute Nach­richt: Das ist völ­lig nor­mal und gehört zur Unter­neh­mer­rei­se dazu. Schließ­lich ent­wi­ckeln sich nicht nur wir, son­dern auch unse­re Werte und Ziele wei­ter. Ich kenne nie­man­den in mei­nem Netz­werk, der nicht alle paar Jahre seine Web­site gene­ral­über­holt. Also, don’t worry, Relaunch hap­pens.

      Deine letz­te Über­ar­bei­tung war irgend­wann vor Coro­na

      Web­sites sind wie digi­ta­le Schau­fens­ter: Alte Deko lang­weilt. Und wenn deine Seite jah­re­lang nicht über­ar­bei­tet wurde, wirkt das auf Besu­cher alt­ba­cken. Goog­le sieht das übri­gens genau­so. Ein Web­site-Relaunch bringt nicht nur fri­sche Inhal­te, son­dern auch bes­se­re Chan­cen, bei Goog­le auf­zu­fal­len.

      Unkla­re Posi­tio­nie­rung und ver­al­te­te Ange­bo­te

      Deine Posi­tio­nie­rung (was bie­test du an und für wen) hat sich ver­scho­ben, dein Leis­tungs­an­ge­bot ist brei­ter gewor­den oder im Gegen­teil nischi­ger zuge­spitzt? Relaunch, plea­se! Wenn das, was du wirk­lich machst, nicht klar und struk­tu­riert auf dei­ner Web­site dar­ge­stellt wird, soll­test du sie über­ar­bei­ten las­sen.

      Wei­te­re Signa­le:

      • Die Por­trät­fo­tos auf dei­ner Web­site sind so alt, dass Kun­den beim Video­call über­rascht sind, wenn sie dich „in echt“ sehen.
      • Nach dem letz­ten Blick auf deine Web­site hast du in der fol­gen­den Nacht von wehen­den Heu­bal­len in der Prä­rie geträumt.

      Die Website überarbeiten zu lassen ist die perfekte Gelegenheit für…

      …Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO)

      Es ist tasäch­lich so: Die meis­ten Web­sites wer­den nicht gefun­den, weil sie nicht auf Seite 1 bei Goog­le ran­ken. Wenn du also deine Web­site bis­her nicht für Goog­le opti­mierst hast, ist das jetzt die Chan­ce, das nach­zu­ho­len. Denn: Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung = mehr Web­site-Traffc = mehr Umsatz.

      Über­ar­bei­te­ter Con­tent, Key­words und eine tech­nisch sau­be­re Web­site-Struk­tur las­sen dich in den Such­ergeb­nis­sen auf­stei­gen. Regel­mä­ßi­ge Updates und eine durch­dach­te Struk­tu­rie­rung signa­li­sie­ren Goog­le, dass deine Seite aktu­ell und rele­vant ist – was wie­der­um deine Sicht­bar­keit erhöht. SEO kannst du dir auto­diak­tisch bei­brin­gen oder dir von SEO-Free­lan­cern und Tex­tern ver­zehr­fer­tig ser­vie­ren las­sen.

      …Kon­sis­ten­te Anspra­che und pro­fes­sio­nel­les Auf­tre­ten

      Hier mal ein „Du“, dort ein „Sie“, auf einer Seite ein paar locke­re Jokes und auf der nächs­ten wie­der Beam­ten­deutsch? Text und Tona­li­tät sind bei alten Web­sites oft unein­heit­lich, weil sich nie­mand Gedan­ken über ein strin­gen­tes Cor­po­ra­te Wor­ding gemacht hat.

      Egal, ob Head­line, Leis­tungs­be­schrei­bung oder „Über uns“-Text – wenn die gesam­te Web­site aus einem Guss ist, spürt das der Leser. Mit einer ein­heit­li­chen Anspra­che ver­mit­telst du Pro­fes­sio­na­li­tät und stärkst das Ver­trau­en in dich.

      …ein Re-Design

      Mit einem Web­site-Relaunch kannst du auch dein Design und Bran­ding auf den neu­es­ten Stand zu brin­gen. Die Web­site ist oft das Erste, was poten­zi­el­le Kun­den von dei­nem Unter­neh­men sehen – also soll­te dein visu­el­les Erschei­nungs­bild auch den aktu­el­len Look dei­ner Marke wider­spie­geln.

      Nutze die Über­ab­ei­tung, um Farb­pa­let­ten, Schrift­ar­ten und gra­fi­sche Ele­men­te  anzu­pas­sen. Aber keine Sorge, es geht nicht darum, dein gesam­tes Erschei­nungs­bild völ­lig umzu­krem­peln, sodass dich nie­mand wie­der­erkennt. Gute Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner ach­ten dar­auf, das Design anzu­pas­sen und zu moder­ni­sie­ren, ohne das „gelern­te“ Erschei­nungs­bild  ganz aus den Augen zu ver­lie­ren.

      Website selbst überarbeiten oder machen lassen?

      Na ja – du bist hier auf der Web­site einer Free­lan­ce-Tex­te­rin 😉. Und als sol­che sehe ich natür­lich die Vor­tei­le, die du hast, wenn du Pro­fis enga­gierst, statt selbst an der Web­site rum­zu­fr­eg­geln. Glaub mir, es gibt so viele selbst gebas­tel­te Web­sites da drau­ßen, die schief und krumm aus­se­hen und nicht nut­zer­freund­lich auf­ge­baut sind. Scha­de!

      Wenn du also sowie­so deine Web­site über­ar­bei­ten willst, lohnt es, sich mal unver­bind­lich von Desi­gnern, Pro­gram­mi­ern & Co bera­ten zu las­sen. Sie kön­nen dich auf Aspek­te auf­merk­sam machen, auf die du selbst gar nicht gekom­men wärst – und deine Vor­ga­ben so in Sätze und Pixel umwan­deln, dass du dich zu 100% im Relaunch wider­spie­gelst.

       

      Fazit

      Hat dich jetzt beim Lesen das Gefühl beschli­chen, dass eine Web­site irgend­wie nie fer­tig ist? So ist es tat­säch­lich auch. Web­sites soll­ten immer orga­nisch betrach­tet wer­den und mit dei­nem Unter­neh­men wach­sen.

      Wenn du merkst, dass deine Seite ver­al­tet wirkt oder dein Ange­bot nicht mehr wider­spie­gelt, ist das nicht nur nor­mal, son­dern ein Zei­chen für Fort­schritt. Nutze die Gele­gen­heit, deine Home­page bzw. Web­site über­ar­bei­ten zu las­sen, und mach dar­aus ein Pro­jekt, das deine Marke stärkt und Besu­cher begeis­tert.

       

      Smartphone mit Instragam Texten von Lena Instagram Account

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      Schreib aktive statt passive Sätze, und deine Kunden werden weiterlesen

      „Willkommen auf unserer Website“: Nein! Bitte nicht!

      Herz­lich will­kom­men auf mei­ner Home­page, unse­rer Web­site, die­ser Inter­net­sei­te – die­sen Begrü­ßungs­text siehst du immer wie­der auf unzäh­li­gen Start­sei­ten von Unter­neh­men, immer leicht abge­wan­delt, aber IMMER fehl am Platz. Hier erklä­re ich, warum.

                                                                                  ***

       

      Ich ver­steh das ja wirk­lich: An der gan­zen Web­site ist nichts so schwie­rig zu schrei­ben wie der Begrü­ßungs­text auf der Start­sei­te, auch Home­page genannt. Dar­über zer­bre­chen sich viele Unter­neh­mer jeden Tag den Kopf, weil sie halt nicht oft tex­ten und unsi­cher sind, wie man die Ziel­grup­pe am bes­ten für sich gewin­nen kann. Aber:

      “Willkommen auf unserer Website“ ist die denkbar schlechteste Lösung.

      Die­ser Satz ist sowas wie der Run­ning Gag unter Tex­tern, so wie ihn jede Berufs­grup­pe hat. Lass uns mal einen Test machen: Geh zu Goog­le und gib dort „Unter­neh­men“ und den Namen der nächst­grö­ße­ren Stadt in dei­ner Nähe ein. Jetzt schau dir die ers­ten drei bis fünf Such­ergeb­nis­se an. Ich wette mit dir, dass min­des­tens eine Web­prä­senz „Will­kom­men auf unse­rer Web­site“ als Begrü­ßungs­text auf der Start­sei­te ste­hen hat. Rich­tig?

      Das machen doch alle so. Dann kann’s ja nicht ver­kehrt sein? Doch.

      Ich weiß ja, es ist nur höf­lich und ein­la­dend gemeint. Aber schreib da bitte was ande­res da hin, und zwar aus die­sen Grün­den:

       

      “Willkommen auf unserer Website“ verschwendet Platz

      Die Start­sei­te dei­ner Web­site ist die wert­volls­te Seite dei­ner gan­zen Web­prä­senz, quasi das Schau­fens­ter zu dei­nem „Laden“ und allen ande­ren Sei­ten. Des­halb muss sie sofort die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen und Werte kom­mu­ni­zie­ren. Und zwar in der H1, der obers­ten und größ­ten Head­line auf der Start­sei­te. Nutze die­sen Platz für ande­re Inhal­te:

      • Rele­van­te Infor­ma­tio­nen: Wer bist du, was bie­test du an und was fin­den Inter­es­sen­ten auf dei­ner Web­site?
      • Dein Ver­kaufs­vor­teil: Was unter­schei­det dich von Mit­be­wer­bern? Was ist der Mehrwert/Benefit?

      Nutzerfreundlichkeit und Effizienz

      Web-User haben keine Zeit für Begrü­ßungs­flos­keln, sie suchen was und sind unge­dul­dig. Sie wol­len schnell Infor­ma­tio­nen fin­den und sofort wis­sen, ob sie auf der rich­ti­gen Seite sind und wie sie zu den gewünsch­ten Infos gelan­gen. „Herz­lich will­kom­men auf unse­rer Web­site“ fügt nichts von Wert hinzu, ver­zö­gert die Bereit­stel­lung die­ser Infor­ma­ti­on und wird im gnä­digs­ten Fall ein­fach über­le­sen.

      Suchmaschinenoptimierung (SEO)

      Hand aufs Herz: Weißt du, wie deine Web­site über­haupt gefun­den wird? Such­ma­schi­nen wie Goog­le durch­su­chen Web­sites, um rele­van­te Infor­ma­tio­nen für deine Ziel­grup­pe bereit­zu­stel­len. Wenn aber deine Start­sei­te mit Will­kom­mens-Blubb beginnt, ver­passt du die  Chan­ce, Key­words ein­zu­set­zen, die deine Sicht­bar­keit in den Such­ergeb­nis­sen ver­bes­sern. Und Goog­le scannt die Head­line der Start­sei­te als aller­ers­tes auf die Such­in­ten­ti­on ab. Nutze sie also unbe­dingt, um deine Ziel­grup­pe mit den rich­ti­gen Key­words ins Boot zu holen.

      Professionalität und Glaubwürdigkeit

      Eine Web­site, die zackig zur Sache kommt und die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen gleich prä­sen­tiert, wirkt pro­fes­sio­nell und glaub­wür­dig. Aber ein simp­ler Begrü­ßungs­text erweckt den Ein­druck, dass deine Web­site nicht durch­dacht oder ver­al­tet ist. „Will­kom­men auf unse­rer Web­site“ klingt ein­fach lari­fa­ri. Moder­ne Nut­zer erwar­ten eine effi­zi­en­te und ziel­ge­rich­te­te Kom­mu­ni­ka­ti­on.

      Der erste Eindruck zählt

      Wir den­ken ja häu­fig, dass Web-Besu­cher gemüt­lich unter­wegs sind und sich so durch die Web­sites scrol­len. Tun sie nicht. Nur 3 Sekun­den geben sie dem obe­ren Abschnitt einer Start­sei­te, um zu über­zeu­gen. In die­ser kur­zen Zeit musst du ihr Inter­es­se wecken und Ver­trau­en gewin­nen. Eine klare, anspre­chen­de Bot­schaft über deine Mis­si­on, deine Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen ist da tau­send­mal ziel­füh­ren­der als ein Will­kom­mens-Begrü­ßungs­text.

      Ein grie­chi­scher Imbiss aus mei­ner Stadt: Hier ist “will­kom­men” okay.

      Hier nicht.

      Alternativen als Startseiten-Headline

      Jetzt habe ich erklärt, warum du „Will­kom­men auf mei­ner Web­site“ nicht als Begrü­ßungs­text ver­wen­den soll­test. Dann bin ich aber auch ein paar Bei­spie­le schul­dig, die bes­se­re Head­lines haben, oder?

      Anfangs habe ich ja erwähnt, dass viele Tex­ter das Augen­rol­len krie­gen, wenn sie „Will­kom­men“ lesen. Machen sie es selbst denn bes­ser? Ich finde schon. Hier siehst du die Start­sei­ten-Über­schrif­ten mei­ner Text-Kol­le­gen Jane von Klee, Laura Trus und Youri Kei­fens. Bei allen Head­lines wird sofort klar, um was es geht und was dir gebo­ten wird:

       

      Fazit

      Für den ers­ten Ein­druck gibt’s keine zwei­te Chan­ce. Denk bei der Erstel­lung dei­ner Start­sei­te immer daran, dei­nen Besu­cher sofor­ti­gen Mehr­wert zu bie­ten und sie effi­zi­ent durch deine Inhal­te zu füh­ren. Ein Begrü­ßungs­text wie “Will­kom­men auf mei­ner Web­site” lenkt dabei nur ab und nimmt wert­vol­len Platz weg, der unbe­dingt bes­ser genutzt wer­den muss, um dich erfolg­reich zu prä­sen­tie­ren. Sag, was Sache ist – dann ste­hen die Chan­cen viel höher, dass aus Web­site-Besu­chern zah­len­de Kunde wer­den.