Landingpage, Homepage, Website, Webseite: Vorsicht Missverständnis

Landingpage, Homepage, Website, Webseite: Vorsicht Missverständnis

„Hi, ich möch­te meine Home­page neu erstel­len las­sen.“

„Also die Web­site oder die Start­sei­te?“

„Hä, die Start­sei­te ist doch die Landing­pa­ge!“

…So und ähn­lich lau­fen manch­mal meine Ken­nen­lern­ge­sprä­che. Wenn es darum geht, was eine Home­page, Web­sei­te, Landing­pa­ge oder auch ein Blog ist, wird schnell mal anein­an­der vor­bei­ge­re­det, weil jeder etwas ande­res meint.

Wenn meine Kun­den nicht genau wis­sen, wovon sie spre­chen, ist das nicht wei­ter schlimm, weil es nicht ihr Fach­ge­biet ist, in dem sie sich aus­ken­nen soll­ten. Aber ich als Tex­te­rin soll­te es wis­sen und dar­über auf­klä­ren, bevor fal­sche Erwar­tun­gen ent­ste­hen. Drö­seln wir des­halb direkt mal auf:

 

Was ist eine Website?

Die Web­site ist der Über­be­griff für dei­nen gesam­ten Inter­net­auf­tritt. Das ist die Summe aller Sei­ten, die unter dei­ner Domain lau­fen, von der Start­sei­te über die Über-uns-Seite bis zum Impres­sum. Wenn jemand sagt „Schau mal auf mei­ner Web­site vor­bei”, meint er den kom­plet­ten Auf­tritt. Inner­halb dei­ner Web­site befin­den sich Web­sei­ten, Landing­pa­ge und Blog.

 

Was ist eine Webseite?

Eine Web­sei­te oder auch Unter­sei­te ist eine ein­zel­ne Seite inner­halb dei­ner Web­site. Deine Kon­takt­sei­te ist eine Web­sei­te. Dein Blog-Arti­kel ist eine Web­sei­te. Auch dein Impres­sum oder eine Ange­bost­sei­te. Jede ein­zel­ne URL ist eine Web­sei­te.

 

Was ist eine Homepage?

Home­page ist ein­fach nur ein ande­res Wort für Start­sei­te.  Die­ser Begriff wird tat­säch­lich am häu­figs­ten ver­wech­selt, denn viele den­ken, dass die Home­page die Web­site ist. Tech­nisch gese­hen ist die Home­page die Web­sei­te, die unter dei­ner Haupt­do­main liegt (www.dein-unternehmen.de) und als Ein­stiegs­punkt dient. Sie ist sozu­sa­gen das Schau­fens­ter dei­nes Inter­net­auf­tritts.

 

Was ist eine Landingpage?

Die Landing­pa­ge wird oft ver­wech­selt mit der Start­sei­te, weil viele den­ken, man „lan­det“ zuerst auf die­ser Seite. Dabei ist die Landing­pa­ge eine spe­zi­ell kon­zi­pier­te Web­sei­te mit einem kla­ren Ziel: Besu­cher sol­len eine bestimm­te Akti­on aus­füh­ren. Das kann eine Anmel­dung zum News­let­ter sein, ein Down­load, eine Kauf­ent­schei­dung oder eine Kon­takt­an­fra­ge.

Das Beson­de­re: Landing­pa­ges sind meist deut­lich redu­zier­ter gestal­tet als nor­ma­le Web­sei­ten. Keine Navi­ga­ti­on, die ablenkt. Kein Foo­ter mit hun­dert Links. Der Fokus liegt auf einer ein­zi­gen Con­ver­si­on. Des­halb wer­den sie häu­fig für Wer­be­kam­pa­gnen, Pro­dukt­laun­ches oder spe­zi­el­le Ange­bo­te ein­ge­setzt.

Eine Landing­pa­ge kann Teil dei­ner Web­site sein, muss sie aber nicht. Man­che Unter­neh­men erstel­len eigen­stän­di­ge Landing­pa­ges auf sepa­ra­ten Domains für bestimm­te Kam­pa­gnen.

 

Was ist ein Blog?

Ein Blog ist ein Bereich auf dei­ner Web­site, in dem du regel­mä­ßig Bei­trä­ge zu dei­nem Thema ver­öf­fent­lichst. Meis­tens siehst du die Bezeich­nung „Blog“ im Menü neben den übli­chen Sei­ten wie Home, Über und Ange­bot.

Wäh­rend ein Blog frü­her oft eine eigen­stän­di­ge Web­site war, ist er heute meist ein inte­grier­ter Bereich einer Unter­neh­mens­web­site. Er läuft dann zum Bei­spiel unter www.dein-unternehmen.de/blog.

Der Unter­schied zu nor­ma­len Web­sei­ten: Blog-Arti­kel sind dyna­mi­scher, per­sön­li­cher und zeit­be­zo­ge­ner. Sie wer­den datiert, kön­nen kom­men­tiert wer­den und behan­deln oft aktu­el­le The­men oder geben fort­lau­fend Ein­bli­cke. Wäh­rend die ande­ren Sei­ten rela­tiv sta­tisch blei­ben, wächst der Blog kon­ti­nu­ier­lich.

Ein wei­te­res häu­fi­ges Miss­ver­ständ­nis ist, dass viele nicht ver­ste­hen, warum sie einen Blog brau­chen. Dabei ist er essen­zi­ell, wenn deine Web­site gefun­den wer­den soll, vor allem über­re­gio­nal. Denn je mehr Sei­ten deine Web­site umfasst, desto grö­ßer wird sie, desto bes­ser kannst du Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung aus­spie­len und desto eher wirst du gefun­den. Auch meine Web­site wird haupt­säch­lich über den Blog gefun­den.

Des­halb emp­feh­le ich mei­nen Kun­den, einen Blog zu star­ten – nicht aus Spaß an der Freu­de, son­dern als stra­te­gi­sches Tool für mehr Sicht­bar­keit.

 

Was ist ein One-Pager?

Das ist eine Web­site, die nur aus einer ein­zi­gen, lan­gen Seite besteht. Alle Inhal­te sind auf die­ser einen Seite unter­ge­bracht, durch die man scrollt. Das ist dann sinn­voll, wenn du dein Busi­ness erst star­test und noch gar nicht so viel Stoff zu erzäh­len hast. Außer­dem ist die Erstel­lung güns­ti­ger und ein­fa­cher als bei einer gan­zen Web­site. Dafür ist ein One­pager aus Seo-Sicht nicht empeh­lens­wert, weil du damit kaum gefun­den wirst.

 

Was ist ein Reiter?

Als Rei­ter bezeich­net man die ein­zel­nen Menü­punk­te in der Navi­ga­ti­on dei­ner Web­site, also die Links, die hori­zon­tal oben oder ver­ti­kal an der Seite ange­ord­net sind und zwi­schen denen Besu­cher hin- und her­wech­seln kön­nen. Der Begriff kommt von den klas­si­schen Kar­tei­kar­ten-Rei­tern, die man aus Ord­nern kennt.

Typi­sche Rei­ter sind zum Bei­spiel „Home”, „Über mich”, „Leis­tun­gen”, „Blog” oder „Kon­takt”. Wenn du auf einen Rei­ter klickst, gelangst du zur ent­spre­chen­den Web­sei­te. Die Rei­ter bil­den also die Haupt­struk­tur dei­ner Web­site ab und hel­fen Besu­chern, sich zurecht­zu­fin­den.

Oft wird auch von Menü­punk­ten, Navi­ga­ti­ons­punk­ten oder ein­fach nur vom Menü gespro­chen; das meint aber im Grun­de alles das­sel­be. Wich­tig ist: Rei­ter sind nicht die Sei­ten selbst, son­dern nur die Bezeich­nun­gen in der Navi­ga­ti­on, über die man die Sei­ten erreicht.

 

Warum diese Unterschiede wichtig sind

Wenn du genau weißt, was du brauchst und das auch so benen­nen kannst, bekommst du schnel­ler das rich­ti­ge Ange­bot. Und wenn ich als Tex­te­rin ver­ste­he, was du meinst, kann ich dich geziel­ter bera­ten.

Denn eine neue Web­site auf­zu­set­zen ist ein ande­rer Auf­wand als eine Landing­pa­ge zu tex­ten. Die Home­page zu opti­mie­ren bedeu­tet etwas ande­res als die gesam­te Web­site SEO-tech­nisch zu über­ar­bei­ten. Und einen Blog regel­mä­ßig mit Inhal­ten zu fül­len ist wie­der­um ein ganz ande­rer Schnack als sta­ti­sche Web­sei­ten zu erstel­len.

Außer­dem ist es wich­tig zu ver­ste­hen, wie alles zusam­men­hängt: Deine Web­site ist das große Ganze, die Home­page ist der Ein­stieg, die ein­zel­nen Web­sei­ten lie­fern Infor­ma­tio­nen, der Blog sorgt für fri­schen Con­tent und Sicht­bar­keit, und Landing­pa­ges pushen kon­kre­te Ziele. Alles greift inein­an­der, und erst wenn du weißt, wel­che Rolle jedes Ele­ment spielt, kannst du ent­schei­den, was du wirk­lich brauchst.

 

 

 

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„Betreff“ für Email-Newsletter: alles, nur nicht langweilig

„Betreff“ für Email-Newsletter: alles, nur nicht langweilig

Ob dein Email-News­let­ter geöff­net wird, hängt wesent­lich davon ab, was du in die Betreff­zei­le schreibst. Ich erklä­re anhand von ech­ten Bei­spie­len, was taugt und was nicht. Vor­weg:

Was ist ein „Betreff“ eigentlich?

Bei jeder Email, egal ob News­let­ter oder Gruß an dei­nen Onkel Nor­bert, gibt es eine Betreff­zei­le, die du aus­fül­len kannst. Das ist die erste Zeile, die deine Emp­fän­ger sehen, noch bevor sie über­haupt ent­schei­den, ob sie öff­nen oder löschen. Du erhältst umge­kehrt natür­lich auch sol­che Betreff­zei­len:

Die Leh­re­rin dei­ner Toch­ter schreibt dort „Ein­la­dung Eltern­abend“.

Ris­tor­an­te Buo­nase­ra schreibt „Bestä­ti­gung Reser­vie­rung“.

Und ein Arbeits­kol­le­ge schreibt „Link zum Zoom-Call“.

Was unterscheidet E‑Mail-Betreffzeilen von Newsletter-Betreffs?

Ganz wich­tig: Sol­che Mails müs­sen im Betreff ledig­lich sagen, worum’s geht. Hier geht es um Effi­zi­enz. Dein Gegen­über soll sofort wis­sen: Muss ich das wis­sen oder kann ich das löschen?

Bei Onkel Nor­bert musst du nicht mal einen Betreff rein­schrei­ben, weil es pri­vat und even­tu­ell ein­fach egal ist.

Die News­let­ter-Betreff­zei­le dage­gen ist etwas völ­lig ande­res.

Sie ist deine Ein­tritts­kar­te in den Post­fach-Batt­le und kon­kur­riert mit 37 ande­ren E‑Mails, die alle Auf­merk­sam­keit wol­len. Ihre Auf­ga­be ist nicht pri­mär Infor­ma­ti­on, son­dern Neu­gier wecken, Emo­ti­on aus­lö­sen, zum Öff­nen ver­füh­ren.

Das bedeu­tet: Was bei einer nor­ma­len Geschäfts-E-Mail not­wen­dig ist, lang­weilt beim News­let­ter zu Tode.

Warum ist der Newsletter-Betreff so wichtig?

Die Öff­nungs­ra­te dei­nes News­let­ters steht und fällt mit der Betreff­zei­le. Das ist keine Über­trei­bung. Selbst der beste Inhalt nützt nichts, wenn ihn nie­mand öff­net.

Wenn da sowas steht wie “News­let­ter März 2026” oder “Neues von uns”, wird das höchst­wahr­schein­lich direkt gelöscht oder gleich der Email-abbe­stel­len-But­ton geklickt.

Was gehört nicht in einen Newsletter-Betreff?

All­ge­mei­nes, Flos­keln, Lan­ge­wei­le, Unter­neh­mens­sprech, Bla­bla.

Echte Beispiele für Newsletter-Betreffs aus meinen Emails

Fol­gen­de Bei­spie­le sind alle von ver­schie­de­nen News­let­tern, die ich abon­niert habe. Sie kom­men also alle aus mei­nem beruf­li­chen B2B-Umfeld.

“Erstel­le JETZT ein Wow-Ange­bot”

Wirkt auf den ers­ten Blick akti­vie­rend durch “JETZT” und “Wow”, aber das sind genau die Buz­zwords, die schon abge­nutzt sind. “Wow-Ange­bot” klingt nach Mar­ke­ting-Sprech. Was ist daran “wow”? Funk­tio­niert ver­mut­lich bei einer sehr war­men Liste, die schon weiß, worum’s geht – aber für Neu­lin­ge zu vage.

“Ver­lo­ren in der Whis­key-Bar”

Ach herr­lich. Ich liebe ja grund­sätz­lich Text, der sich was traut, anstatt allen ande­ren nach dem Mund zu reden. Hier weiß ich sofort, jetzt kommt Sto­rytell­e­ing; ich will wis­sen, was in der Whis­key-Bar pas­siert ist. Null Flos­keln, maxi­ma­le Per­sön­lich­keit.

“Monats­rück­blick Dezem­ber — Semi­nar­rei­he 2026, Core Update, Jah­res­rück­blick und mehr”

Hier wird zu viel gewollt. Infor­ma­tiv? Ja. Span­nend? Null. Das ist wie “News­let­ter März 2026”, nur län­ger. Wer nicht sowie­so schon Fan ist, klickt hier nicht. Zu lang, zu all­ge­mein.

“Wir schen­ken Dir eine Web­site-Ana­ly­se, Lena 🎁

Per­so­na­li­sie­rung mit Namen ist nett, das Geschenk-Emoji auch. Und der kon­kre­te Nut­zen (Web­site-Ana­ly­se) ist gut. Kann man machen.

“Weih­nach­ten. Durch­at­men. Neu star­ten. Dein Janu­ar im SaLü!”

Abon­nen­ten wis­sen: da geht’s um eine Ther­me, die im Dezem­ber Wer­bung macht. Rhyth­misch, kurz, drei klare Beats. Spricht Emo­tio­nen an (Durch­at­men nach der stres­si­gen Zeit). Ist nicht revo­lu­tio­när, aber ein guter Remin­der.

“Die Top 21 Bei­trä­ge zum Jah­res­en­de”

Die Absen­de­rin ver­rät hier, wel­che ihrer Blog­bei­trä­ge am bes­ten funk­tio­niert haben. Das ist inter­es­sant für alle, die selbst erfolg­reich blog­gen wol­len. „21“ wirkt aber etweas ran­dom und auch zu groß.

“Die über­stra­pa­zier­tes­te Phra­se des Monats”

Das ist der Betreff einer Tex­terkol­le­gin, und ich finds super. Wel­che Phra­se? Kenn ich die auch? Benut­ze ich die viel­leicht selbst? Sprach­lich prä­zi­se (“über­stra­pa­zier­tes­te”), the­ma­tisch klar, emo­tio­nal invol­vie­rend. Würde ich öff­nen.

“Auf­ge­passt, große Chan­ce als Affi­lia­te”

“Auf­ge­passt” und “große Chan­ce”: Vor­sicht, Spam-Sprech. Der Nut­zen wird zwar deut­lich, klingt aber für mich zu flos­kel­ig und vage („große Chan­ce“).

“1953,– abge­bucht 😱

Noch mehr Sto­rytl­ling! Und Span­nung: Was ist pas­siert?! Die kon­kre­te Zahl macht’s glaub­wür­dig. Das Emoji ver­stärkt die Reak­ti­on. Pola­ri­siert ver­mut­lich, aber das ist gewollt.

“Die­sen Denk­feh­ler kläre ich als ers­tes im Ken­nen­lern-Call”

Spricht mich direkt an: Mache ICH die­sen Denk­feh­ler? Per­sön­lich for­mu­liert (“ich kläre”), kon­kret (Ken­nen­lern-Call), weckt Neu­gier (wel­cher Denk­feh­ler?). Kein Mar­ke­ting-Bla­bla, son­dern eine echte Aus­sa­ge. Funk­tio­niert. Ach ja, und ist von mir 😉.

“Dein Kunde lügt (und du merkst es nicht)” Das ist mir per­sön­lich zu bil­lig und click­bait-ig. Eini­ge mögen das span­nend fin­den, mich törnt es aber eher ab. Sowas öffne ich aus Prin­zip nicht.

“Tolle Ange­bo­te nur für Sie!”

….The audi­ence has left the buil­ding.

 

Was kannst du daraus für deinen Newsletter-Betreff mitnehmen?

Sei kon­kret. “1953,– abge­bucht” schlägt “große Chan­ce” um Län­gen. Zah­len, Fak­ten, kon­kre­te Details erzeu­gen Glaub­wür­dig­keit und Neu­gier. Vage Ver­spre­chen wie “span­nen­de Neu­ig­kei­ten” oder “inter­es­san­te Insights” lan­den dage­gen im Papier­korb.

Erzähl Geschich­ten. “Ver­lo­ren in der Whis­key-Bar” beweist: Ein Betreff darf auch mal rät­sel­haft sein, solan­ge er eine Geschich­te andeu­tet. Men­schen lie­ben Geschich­ten.

Sprich über Emo­tio­nen. “Durch­at­men” funk­tio­niert bes­ser als “Dezem­ber-News­let­ter”. Deine Leser wol­len füh­len, nicht infor­miert wer­den. Sie wol­len wis­sen: Was hab ich davon? Wie geht’s mir danach?

Ver­mei­de Mar­ke­ting-Flos­keln. “Wow-Ange­bot”, “große Chan­ce”, “auf­ge­passt” – das sind die Wör­ter, die sofort nach Wer­bung rie­chen. Wenn du so schreibst, klingst du wie alle ande­ren.

Kurz schlägt lang. Der “Monats­rück­blick Dezember”-Betreff ist ein Para­de­bei­spiel dafür, wie man es nicht macht. Zu viele Infos, zu lang, zu unüber­sicht­lich. Auf dem Smart­phone wird er eh abge­schnit­ten. Kon­zen­trier dich auf EINE star­ke Aus­sa­ge.

Und am wich­tigs­ten:

NICHT LANGWEILEN!

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Werbeagentur oder „nur“ einen Texter: Was brauchst du?

Werbeagentur oder „nur“ einen Texter: Was brauchst du?

Benö­tigst du für dein Unter­neh­men pro­fes­sio­nel­le Wer­bung und Texte für Web­site, Social-Media oder ganz old school: Print? Dann kannst du ent­we­der eine Wer­be­agen­tur enga­gie­ren oder ein­zeln Free­lan­cer wie Web­de­si­gner, Tex­ter, Pro­gram­mie­rer buchen. Was davon bes­ser zu dir passt, hängt von Pro­jekt, Bud­get und Anfor­de­run­gen ab. Schau­en wir uns mal den Unter­schied an.

Was ist eine Werbeagentur?

Ich war selbst mal als Tex­te­rin in ver­schie­de­nen Wer­be­agen­tu­ren ange­stellt und habe daher einen guten Ein­blick: Eine Wer­be­agen­tur unter­stützt Unter­neh­men bei der Pla­nung, Gestal­tung und Umset­zung von gan­zen Wer­be­maß­nah­men. Dabei arbei­tet sie meist mit meh­re­ren Spe­zia­lis­ten unter einem Dach zusam­men: Gra­fi­ker, Tex­ter, Web­de­si­gner, Social-Media-Mana­ger und Stra­te­gie­be­ra­ter bil­den ein Team, das kom­ple­xe Pro­jek­te koor­di­niert und umset­zen kann. Des­halb fin­dest du bei Agen­tu­ren auch häu­fig den Zusatz „360°“, also quasi Rund­um-Ser­vice, alles aus einer Hand.

Was macht eine Werbeagentur?

Das Leis­tungs­spek­trum einer Wer­be­agen­tur ist breit gefä­chert, sodass sie dir alles abnimmt: Sie ent­wi­ckelt Mar­ke­ting­stra­te­gien, erstellt Cor­po­ra­te Designs, kon­zi­piert und schal­tet Wer­be­kam­pa­gnen, gestal­tet Print­me­di­en wie Flyer und Bro­schü­ren und küm­mert sich um digi­ta­le Kanä­le. Viele Agen­tu­ren bie­ten auch Web­de­sign, Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und Con­tent-Mar­ke­ting aus einer Hand an. Der große Vor­teil: Du erhältst ein Rund­um-Paket mit auf­ein­an­der abge­stimm­ten Maß­nah­men.

Häu­fig gibt es auch reine Design-Agen­tu­ren, die sich bei Bedarf Tex­ter als frei­be­ruf­li­che Exter­ne dazu­ho­len.

Alle deine Auf­trä­ge wer­den für dich zusam­men­ge­hal­ten durch einen Account Mana­ger, also Pro­jekt­lei­ter, der dein Ansprech­part­ner ist. Zu mei­nen Zei­ten in der Agen­tur hatte ich z. B. über­haupt kei­nen Kun­den­kon­takt, weil ich in den Bereich „Krea­ti­on“ gehör­te. Die Krea­ti­on – Desi­gner, Tex­ter, Foto­gra­fen, Illus­tra­to­ren – war abge­schirmt von den Kun­den. Das hand­habt aller­dings jede Agen­tur für sich indi­vi­du­ell.

Ich wurde vom Account Mana­ger gebrieft, was ich tex­ten soll, und dann habe ich dem Desi­gner ein Word-Doc in den Ord­ner gelegt. Was danach mit mei­nem Text pas­sier­te, lag dann nicht mehr in mei­ner Hand: Ich habe ihn nicht ein­ge­setzt, for­ma­tiert, an den Kun­den geschickt und mich dann um Frei­ga­be, Lek­to­rat, Druck oder Ver­öf­fent­li­chung geküm­mert. Dafür waren ande­re zustän­dig.

Deine Vorteile mit einer Werbeagentur:

  • Umfas­sen­des Leis­tungs­spek­trum unter einem Dach
  • Ein Ansprech­part­ner für alles
  • Zugriff auf ver­schie­de­ne Fach­be­rei­che (Design, Text, Stra­te­gie)
  • Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung mit grö­ße­ren Pro­jek­ten

Die Nachteile einer Werbeagentur:

  • Teu­rer als Free­lan­cer
  • Län­ge­re Abstim­mungs­we­ge und Ent­schei­dungs­pro­zes­se
  • Oft höhe­re Min­dest­bud­gets erfor­der­lich
  • Weni­ger Fle­xi­bi­li­tät bei klei­ne­ren Pro­jek­ten

Dar­über müs­sen wir nicht dis­ku­tie­ren: Als Solo-Selb­stän­di­ger gehst du wahr­schein­lich eher nicht zu einer Wer­be­agen­tur, denn die erwar­ten grö­ße­re Kun­den. Aber als Unter­neh­mer ist es eine Über­le­gung wert.

Was ist ein Texter?

That’s me! Ein Tex­ter ist ein Spe­zia­list für Head­lines, Slo­gans, krea­ti­ve Texte, län­ge­re Fließ­tex­te oder auf­merk­sam­keits­star­ke Anzei­gen. Was er tex­tet, kommt, wie so oft, drauf an. Als Frei­be­ruf­ler oder in Fest­an­stel­lung ist er z. B. Krea­tiv­tex­ter für Agen­tu­ren oder SEO-Spe­zia­list oder nur auf Social Media fokus­siert. Kern­kom­pe­tenz: über­zeu­gen­de, fri­sche Inhal­te schaf­fen, die nicht nach KI klin­gen, son­dern die Ziel­grup­pe akti­vie­ren und ihre Bot­schaft klar trans­por­tie­ren.

Was macht ein Texter?

Er macht aus Web­site-Tex­ten, Blog­ar­ti­keln, News­let­tern und Pro­dukt­be­schrei­bun­gen etwas, das man bis zum Ende durch­liest. Er recher­chiert The­men, ent­wi­ckelt pas­sen­de Tona­li­tä­ten für Mar­ken und opti­miert Texte für Such­ma­schi­nen.

Und was macht dann ein „Copywriter“?

Der Begriff Copy­wri­ter kommt aus dem Eng­li­schen und bezeich­net  — ach was! — einen Wer­be­tex­ter. Ganz ehr­lich: Es gibt Mar­ke­ting­ex­per­ten, die gern den Unter­schied zwi­schen „Tex­ter“ und „Copy­wri­ter“ beto­nen. Ich kann aller­dings kei­nen sehen. Oder habe es jemals erlebt, dass Kol­le­gen von mir Jobs abge­lehnt haben mit dem Ver­weis „Nee du, ich bin Tex­ter, das was du brauchst, das macht nur ein Copy­wri­ter.“

Deine Vorteile mit einem freiberuflichen Texter:

  • Direk­ter, per­sön­li­cher Kon­takt ohne Umwe­ge
  • Bringt oft Agen­tur-Know-how mit, aber güns­ti­ger
  • klei­ne­re Auf­trags­grö­ßen mög­lich
  • Schnel­le­re Reak­ti­ons­zei­ten und kurze Abstim­mungs­we­ge
  • Oft spe­zia­li­sier­tes Fach­wis­sen in bestimm­ten Berei­chen

Und die Nachteile:

  • Kein Rund­um-Ser­vice. Wenn er kein Netz­werk für Design und Tech­nik hat, musst du suchen gehen
  • Kapa­zi­täts­gren­zen bei sehr gro­ßen Pro­jek­ten
  • Keine umfas­sen­de Kam­pa­gnen­be­treu­ung

 

Was passt also zu dir: Texter oder Werbeagentur?

Um es zusam­men­zu­fas­sen: Hast du minds. ein KMU und das ent­spre­chen­de Bud­get, gönn dir eine Wer­be­agen­tur. Bist du Ein­zel­kämp­fer, such dir ein paar kom­pe­ten­te Free­lan­cer zusamm­men. Viele Unter­neh­men fah­ren auch gut mit einer Misch­stra­te­gie: Der frei­be­ruf­li­che Tex­ter lie­fert die Inhal­te, wäh­rend Sie Design und tech­ni­sche Umset­zung sepa­rat beauf­tra­gen. So bleibst du fle­xi­bel und zahlst nur für das, was du wirk­lich brauchst.

Texterin mit Netzwerk aus Freelancern

Weil ich im Lauf mei­ner Selbst­stän­dig­keit viele Free­lan­cer ken­nen­ge­lernt hab und ich mei­nen Kun­den bie­ten möch­te, was sie suchen, habe ich ein Netz­werk aus Exper­ten, die ich bei Bedarf mit ins Boot hole. Damit erhältst du quasi den Agen­tur-Ser­vice, aber ohne die Agen­tur-Kos­ten. Denn wir Free­lan­cer haben kei­nen teu­ren Pro­jekt­lei­ter, keine auf­ge­bläh­ten Struk­tu­ren und keine Sekre­tä­rin, die mit­fi­nan­ziert wer­den muss.

Du zahlst nur für die tat­säch­li­che Arbeit und hast trotz­dem einen zen­tra­len Ansprech­part­ner, der alles koor­di­niert. So bekommst du pro­fes­sio­nel­le Ergeb­nis­se zu fai­re­ren Prei­sen und mit direk­ter, unkom­pli­zier­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on.

 

 

 

 

Ciao, ChatGPT, ich habe jetzt eine bessere KI

Ciao, ChatGPT, ich habe jetzt eine bessere KI

Irgend­wann war‘s dann genug: Ich habe meine Text-KI gewech­selt und den Account bei ChatGPT gekün­digt.

 

Nach mona­te­lan­ger Nut­zung des unan­ge­foch­te­nen Markt­füh­rers habe ich eine Alter­na­ti­ve zu ChatGPT gefun­den, die ähn­lich funk­tio­niert, aber der bes­se­re Ersatz ist, und zwar Clau­de von Anthro­pic. Der Grund ist sim­pel: Ich brau­che ein Arbeits­werk­zeug, kei­nen digi­ta­len Cheer­lea­der.

Das Leben, all das Wis­sen, unse­re Fra­gen, der Fort­schritt: Frü­her löcher­ten mich meine Kin­der, was die Welt im Inne­ren zusam­men­hält, und im Ide­al­fall hatte ich eine Ant­wort parat. Manch­mal frag­ten sie etwas Kom­pli­zier­tes, und ich sagte, puh, weiß ich auch nicht, lass uns nach­her bei Goog­le schau­en. Noch spä­ter woll­ten sie wie­der etwas wis­sen, und ich mein­te dann, tja, keine Ahnung, gucken wir mal bei ChatGPT nach.

Ich sagte „ChatGPT“, nicht „KI“. So, wie Men­schen nach einem Tempo fra­gen, wenn sie ein Papier­ta­schen­tuch mei­nen, Tesa, wenn sie Kle­be­band suchen, und Label­lo, wenn sie Lip­pen­pfle­ge brau­chen.

Der Marktführer wird mit dem Produkt gleichgesetzt

Als der KI-Hype los­ging, bin ich wie die meis­ten ande­ren als ers­tes zu ChatGPT gegan­gen, weil ja alle davon spra­chen und ChatGPT mit über 82% Markt­an­teil bei KI-Chat­bots der abso­lu­te Mono­po­list ist. Ope­nAI war ein­fach früh dran und hat cle­ver Mar­ke­ting gemacht.

Ich hab dann dort sehr viel Zeit ver­bracht, sowohl für pri­va­te Anlie­gen als auch für meine Arbeit als SEO-Tex­te­rin. Für mei­nen Plus-Account zahl­te ich 23 Euro pro Monat.

Vor ein paar Wochen kam aller­dings der Punkt, wo ich keine Lust mehr auf ChatGPT hatte. Auf die immer glei­che Tona­li­tät (trotz indi­vi­du­el­ler Prompts), auf die Gedan­ken­stri­che und die schie­re Freu­de am Spaß, die sinn­los in allen Ant­wor­ten durch­schim­mer­te.

Rage against the machine

Denn ChatGPT ist so pro­gram­miert, dass dir bei jeder Anfra­ge Honig um den Mund geschmiert wird. Das ist mal okay, lang­fris­tig aber ner­vig und nicht glaub­wür­dig. Clau­de ist da ein­fach deut­lich sach­li­cher.

Ein simp­ler Ver­gleich:

Lena: „Ich möch­te mir ein Mar­me­la­den­brot machen und dazu Gewürz­gur­ken essen.“

Clau­de: „Das klingt nach einer inter­es­san­ten Geschmacks­kom­bi­na­ti­on.“

ChatGPT: „Was für eine herr­lich eigen­wil­li­ge Kombi!“

 

„Herr­lich“? Na ja….

Bei ChatGPT beginnt jede Ant­wort gefühlt mit „Groß­ar­ti­ge Frage!” oder „Das ist ein span­nen­des Thema!”, selbst wenn ich nur wis­sen will, wie man ein Komma setzt. Natür­lich ist mir klar, dass wir von einer Maschi­ne spre­chen und es mir im Grun­de egal sein könn­te, wie da jubi­liert wird. Trotz­dem ging mir diese auf­ge­setz­te Begeis­te­rung auf Dauer auf den Keks.

Clau­de dage­gen ant­wor­tet sach­lich, prä­zi­se und ohne unnö­ti­ges Bei­werk. Die Tona­li­tät ist erwach­sen, die Ant­wor­ten kom­men schnel­ler auf den Punkt. Hier nutze ich die Pro-Ver­si­on für 15 Euro monat­lich (das Klein­vieh, der Mist,…).

Und über das Thema Gedan­ken­stri­che bei ChatGPT habe ich mich ja sogar geson­dert aus­ge­las­sen.

Geheimnisse – talking about Datenschutz

Und dann war da noch diese Schlag­zei­le, die ich kürz­lich bei Spie­gel Online gele­sen habe:

„Hun­der­te Mil­lio­nen Men­schen nut­zen ChatGPT, man­che ver­trau­en dem Dienst Inti­mes an. Nicht jeder dürf­te wis­sen, dass man­che Chats von Mit­ar­bei­tern von Ope­nAI gele­sen wer­den. Und sogar von der Poli­zei.”

Als Tex­te­rin bear­bei­te ich oft sen­si­ble Kun­den­pro­jek­te, ver­trau­li­che Brie­fings und unver­öf­fent­lich­te Kon­zep­te. Und ich lasse mich bei der Tex­terstel­lung auch von KI unter­stüt­zen. Aber die Vor­stel­lung, dass diese Inhal­te von Ope­nAI-Mit­ar­bei­tern ein­ge­se­hen wer­den könn­ten, ist schlicht inak­zep­ta­bel. Auch wenn Ope­nAI beteu­ert, dass dies nur zu Qua­li­täts­si­che­rungs­zwe­cken gesche­he – das Risi­ko bleibt.

Bei Clau­de kann ich das letzt­end­lich auch nicht zu 100% wis­sen, aber ich habe ein bes­se­res Gefühl. Anthro­pic posi­tio­niert sich expli­zit als Unter­neh­men, das KI-Sicher­heit ernst nimmt. Tat­säch­lich haben die Grün­der von Clau­de mal bei Ope­nAI gear­bei­tet, dann aber das Unter­neh­men wegen Sicher­heits­be­den­ken ver­las­sen und Clau­de gegrün­det.

ChatGPT überschwemmt das Web

Mei­nen Wech­sel mit­ent­schie­den hat wahr­schein­lich auch ein biss­chen Koket­te­rie: Ich will nicht so wie alle ande­ren klin­gen. Seit KI wird ja jeder Online-Text poten­ti­ell auf ChatGPT ver­däch­tigt: Sind da Gedan­ken­stri­che? Klingt der Text glatt­ge­zo­gen, banal und steckt vol­ler Bul­lets? Fängt an mit „In einer Welt, die (…)“ oder hat diese typi­sche Auf­zäh­lung ( „Ob a, b oder c – nimm d!“)?

Wer sich viel mit ChatGPT beschäf­tigt, erkennt irgend­wann die typi­sche Aus­drucks­wei­se im Schlaf wie­der, oder glaubt das zumin­dest. Und es gibt ja sehr viele Nut­zer, die GTP-Texte 1:1 über­neh­men, statt sie noch­mal per­sön­lich anzu­pas­sen. Das Resul­tat ist Ein­heits­brei, der das Web über­zieht und alle gleich aus­se­hen lässt.

Clau­de hat eine ande­re Stim­me. Nicht so vor­her­seh­bar, weni­ger for­mel­haft. Die Texte klin­gen erwach­se­ner, weni­ger nach Moti­va­ti­ons­trai­ner auf Lin­ke­dIn. Das macht einen Unter­schied, nicht nur inhalt­lich, son­dern auch für die eige­ne Marke.

Noch besser als ChatGPT und Claude zusammen

Noch etwas habe ich mitt­ler­wei­le gelernt: mehr zu ver­glei­chen und nicht nur ein oder zwei Tools zu ver­trau­en. Clau­de ist nicht das Happy End. Die bes­ten und rea­li­täts­na­hen Ergeb­nis­se erhal­te ich, wenn ich meine Anfra­ge nicht nur bei Clau­de ein­ge­be, son­dern auch in der (kos­ten­lo­sen) Ver­si­on von ChatGPT UND der von Per­ple­xi­ty und Goog­le Gemi­ni.

Denn unter­schied­li­che KI haben unter­schied­li­che Stär­ken. Und durch den Abgleich meh­re­rer Quel­len erhal­te ich bes­se­re, ver­läss­li­che­re Ergeb­nis­se.

Per­ple­xi­ty ist her­vor­ra­gend für Fak­ten­re­cher­che und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen. Gemi­ni hat seine Stär­ken bei der Ana­ly­se län­ge­rer Texte. Und Clau­de ist mein Haupt­werk­zeug für alles, was Text­ar­beit, Kon­zep­ti­on und struk­tu­rier­tes Den­ken erfor­dert.

Ein Bei­spiel aus mei­ner Pra­xis:

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Job­an­fra­ge von einem gro­ßen Unter­neh­men, das eigent­lich außer­halb mei­ner Ziel­grup­pe liegt und sich auch locker eine Wer­be­agen­tur hätte leis­ten kön­nen. Dass ich da kein 0–8/15-Angebot hin­schi­cken konn­te, war klar. Aber wel­che Zah­len genau ich nen­nen soll­te, wuss­te ich auch nicht.

Nutze das KI-Schwarmwissen!

Also gab ich alle Para­me­ter, die ich zur Ver­fü­gung hatte, bei Clau­de, ChatGPT, Per­ple­xi­ty und Gemi­ni ein: Das ist das Unter­neh­men, das wol­len die von mir, wel­che Prei­se sind rea­lis­tisch, Hil­fe­eee, erstell mir ein Ange­bot. Und erhielt 4 ver­schie­de­ne Ant­wor­ten, die alle klug waren, aber unter­schied­li­che Aspek­te beleuch­te­ten; und natür­lich auch unter­schied­li­che Tipps zu mög­li­chen Prei­sen.

Ich konn­te mir dann aus allen Ergeb­nis­sen wun­der­bar einen für mich pas­sen­den Quer­schnitt bauen und ein Ange­bot erstel­len, das sowohl markt­ge­recht als auch selbst­be­wusst war. Hätte ich nur einer KI ver­traut, wäre mir diese Band­brei­te an Per­spek­ti­ven ent­gan­gen. So hatte ich das Gefühl, vier ver­schie­de­ne Bera­ter kon­sul­tiert zu haben.

Das ist für mich der eigent­li­che Game Chan­ger: Nicht die eine per­fek­te KI zu suchen, son­dern meh­re­re klug zu kom­bi­nie­ren. Jede hat ihre Nische, ihre Eigen­hei­ten, ihren blin­den Fleck. Zusam­men sind sie unschlag­bar.

Die Bekannteste ist nicht unbedingt die Beste

Wenn du Text-Unter­stüt­zung durch eine KI suchst, ver­lass dich bitte nicht blind auf den Markt­füh­rer. Nur weil alle ChatGPT ken­nen und nut­zen, ist das nicht auto­ma­tisch das beste Tool. Es lohnt sich, Alter­na­ti­ven zu ver­glei­chen und die KI zu neh­men, deren Text-Ergeb­nis­se dich am meis­ten anspre­chen.

Ich habe hier ja nicht mal alle genannt – es gibt ja auch noch Jas­per, Neu­ro­flash oder Deep AI und noch viel mehr. Pro­bier sie ein­fach mal aus. Deine Arbeit und deine Marke wer­den es dir dan­ken.

 

 

 

 

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Was macht eine gute Website aus? 5 Bausteine, ohne die’s nicht geht

Was macht eine gute Website aus? 5 Bausteine, ohne die’s nicht geht

Ich bin Web­site-Tex­te­rin und habe im Lauf der Jahre so viele Domains auf­ge­baut bzw über­ar­bei­tet, dass ich dir gern ver­ra­te, wel­che Ele­men­te mei­ner Mei­nung nach unver­zicht­bar sind. Denn, Spoi­ler: Was eine gute Web­site aus­macht, sind nicht nur die offen­sicht­li­chen Dinge.

                                                                          ***

 

Mit „offen­sicht­li­chen Din­gen“ meine ich Bau­stei­ne wie eine gute Domain oder ein CMS wie Word­Press – das weißt du sicher selbst oder hast es dir von den Web­site-Erstel­lern dei­nes Ver­trau­ens sagen las­sen. Mir geht es hier mehr darum, wel­che wei­chen, indi­rek­ten Fak­to­ren die Linie zie­hen zwi­schen einer Web­site, die nach 3 Sekun­den wie­der weg­ge­klickt wird und einer, die die­ses „Japp, hier bin ich goldrichtig“-Gefühl erzeugt.

Legen wir los: Wel­che 5 Bau­stei­ne machen eine gute Web­site aus?

 

1. Klarheit

Das klingt jetzt erst­mal sim­pel, aber tat­säch­lich ist Klar­heit etwas, das vie­len Web­sites fehlt. Viel­leicht kennst du das, wenn du auf eine Home­page klickst und Ewig­kei­ten brauchst, bis du ver­stan­den hast, worum es dort denn geht.

Okay, Coa­ching, aber wofür?

Aha, Immo­bi­li­en­ver­mitt­lung, aber für wel­che Regi­on denn?

Mal schau­en, Selbst­ver­tei­di­gung und Kick­bo­xen, aber von wem und für wel­che Ziel­grup­pe und in wel­chem Ort?

Viele Web­site-Inha­ber stel­len ihr Ange­bot nicht schnell und klar genug dar und mer­ken es nicht. Das liegt daran, dass sie selbst so in ihrer Exper­ti­se drin­ste­cken, dass sie den objek­ti­ven Blick von außen – also den ihrer Ziel­grup­pe – ver­lo­ren haben.

Dazu mal ein Bei­spiel aus mei­ner Pra­xis:

Bei einer Party vor eini­ger Zeit habe ich Small­talk gehal­ten mit einem ande­rem Gast, und es fiel die Frage, was ich beruf­lich mache. Ich ant­wor­te­te „SEO-Tex­te­rin“ und schob dann noch zwei, drei Sätze zu den Details hin­ter­her, als mich mein Gegen­über unter­brach und frag­te: „Ähm, noch­mal zurück zum Anfang, was ist denn die­ses Siho über­haupt?“

Nicht jeder weiß, was für dich selbst­ver­ständ­lich ist.

Stel­le des­halb auf jeder dei­ner Sei­ten, also Start, Über, Ange­bot usw. gleich am Anfang klar, um was es bei dir geht – was, wo, wer, wie, wes­halb und wozu man das buchen soll. Sonst ver­las­sen mög­li­che Kun­den deine Seite wie­der, noch bevor du „Das kommt doch gleich!“ sagen kannst.

 

2. Witz

Nein, damit meine ich keine Jokes à la „Tref­fen sich ein Deut­scher, ein Fran­zo­se und ein Schwei­zer“. Son­dern Witz im Sinne von Esprit. Ori­gi­na­li­tät. Schma­ckes. Kante. Pfiff. Denn nichts wirkt so ein­schlä­fernd wie lang­wei­li­ge Web­sites, die voll von Phra­sen sind und 10 km gegen den Wind nach ChatGPT rie­chen.

Was eine gute Web­site aus­macht, sind Texte jen­seits von „Will­kom­men auf unse­rer Home­page“ und „Wir sind der kom­pe­ten­ter Part­ner an Ihrer Seite.“ Lass statt­des­sen deine Per­sön­lich­keit, deine Mei­nung und deine sprach­li­chen Eigen­hei­ten ein­flie­ßen, um Leser für dich zu gewin­nen und dich nah­bar und unver­wech­sel­bar zu machen.

Wenn dich das Thema inter­es­siert, fin­dest du hier nähe­re Tipps:

„Will­kom­men auf unse­rer Web­site“? Nein, bitte nicht

Sto­rytel­ling für den Awww-Effekt

Bei­spie­le für Flos­keln

 

3. Vertrauen

Damit deine Ziel­grup­pe dein Ange­bot kauft, muss sie dir ver­trau­en. Und eine Web­site hat die Auf­ga­be, die­ses Ver­trau­en auf­zu­bau­en. Dazu gibt es die typi­schen Trust-Ele­men­te, die du beim Erstel­len mit ein­be­zie­hen soll­test:

 

Impres­sum & Daten­schutz

Ist Pflicht und selbst­re­dend. (Da gucken übri­gens mehr Men­schen drauf als du ver­mu­ten wür­dest)

 

Über-uns/­mich-Seite

mit ech­ten Namen, Gesich­tern, Hin­ter­grund­in­fos und Reason why, also warum du tust, was du tust

 

Kon­takt­mög­lich­kei­ten

E‑Mail ist Mini­mum; Tele­fon und Anschrift kön­nen, aber müs­sen nicht.

 

Prei­se

Viele Selbst­stän­di­ge hadern mit der Preis­nen­nung. Aber ich bin klar der Mei­nung, dass die Anga­be von Prei­sen eine gute Web­site aus­ma­chen, was ein­fach an der Trans­pa­renz und Fair­ness liegt. Und du gehst respekt­voll mit den Kapa­zi­tä­ten der Kun­den um (weil sie nicht erst Zeit inves­tie­ren müs­sen, um nach­zu­fra­gen, nur um dann fest­zu­stel­len, dass du gera­de zu teuer für sie bist).

 

Kun­den­stim­men / Tes­ti­mo­ni­als

Der Klas­si­ker zum Ver­trau­ens­auf­bau. Am bes­ten noch mit rich­ti­gem Namen, Foto und Ver­lin­kung, wenn mög­lich

 

Refe­ren­zen & Logos

von dei­nen Kunden/Partnern

 

Bewer­tun­gen

(Goog­le, Pro­ven­Ex­pert, Trust­pi­lot)

 

Case Stu­dies / Pro­jek­te / Port­fo­lio / Arbeits­pro­ben

mit beleg­ba­ren Ergeb­nis­sen

 

Blog­bei­trä­ge

Zeigt, dass du weißt, wovon du sprichst. Du liest ja auch grad einen 😉

 

Pro­fes­sio­nel­les Design

Ich weiß, selbst bauen ist güns­ti­ger. Aber es sieht dann eben auch selbst­ge­baut aus.

 

 

4. Mehr Seiten als Start, Über und Angebot

 

Kun­den­an­fra­gen kannst du ja über alle mög­li­chen Wege erhal­ten, die Web­site ist nur eine Opti­on von vie­len. Man­che Exper­ten erhal­ten zum Bei­spiel Pro­jek­te durch Wei­ter­emp­feh­lun­gen oder weil sie gut netz­wer­ken oder eh schon zwei, drei pro­fi­ta­ble Stamm­kun­den haben.

Des­halb sehen viele Dienst­leis­ter ihre Web­site eher nur als „Visi­ten­kar­te“, auf der man noch­mal kurz nach­le­sen kann, was denn so die wich­tigs­ten Para­me­ter für die Zusam­men­ar­beit sind. Ent­spre­chend schlank sind dann auch diese Web­sites: Start, Über und Ange­bot, oder gleich ein One­pager.

Die­ses Kal­kül kann auch auf­ge­hen, aber ehr­lich gesagt sind das lie­gen­ge­las­se­ne Chan­cen. Eine Web­site kann näm­lich viel mehr leis­ten: Gefüllt mit Infos, Sto­rytel­ling, Refe­ren­zen und Blog­bei­trä­gen, zieht sie Traf­fic für dich an und nimmt dir Über­zeu­gungs­ar­beit und Akqui­se­auf­wand ab. Was eine gute Web­site aus­macht, ist Volu­men.

Und: Wenn du außer­halb von Klein­kle­ckers­heim gefun­den wer­den willst, schaffst du das nur mit einer gro­ßen Web­site. Drei Sei­ten sind ein­fach zu wenig, um über­re­gio­nal gefun­den zu wer­den und mit­hal­ten zu kön­nen (es sei denn, du bist so spitz posi­tio­niert, dass du keine Kon­kur­renz hast, aber wer ist das schon).

Ich werde mit mei­ner Web­site über­re­gio­nal gefun­den, und zwar weil ich blog­ge. Mit den klas­si­schen Sei­ten allein würde man mich weder in Husum noch in Hei­del­berg ent­de­cken.

Außer­dem wirkt auch Umfang ver­trau­ens­bil­dend. Wer bei dir mehr zu lesen fin­det – Ant­wor­ten auf typi­sche Fra­gen, Ein­bli­cke in deine Arbeit, Bei­spie­le und Refe­ren­zen – hat das Gefühl, dich zu ken­nen, bevor er über­haupt Kon­takt auf­nimmt.

 

Mit wel­chen Sei­ten du deine Web­site sinn­voll erwei­tern kannst, liest du hier.

 

5. Aktualität

Web­site ein­mal erstel­len las­sen und dann nie wie­der anrüh­ren? Schön wär’s. Eine Web­site muss dau­er­haft aktua­li­siert und frisch gehal­ten wer­den. Man­che Web­sites wir­ken wie Zeit­kap­seln, mit noch so Hin­wei­sen, dass wegen Coro­na bis auf Wei­te­res nur tele­fo­nisch gear­bei­tet wird. Spoi­ler: Wir schrei­ben nicht mehr 2020 (eine Web­site von 2020 ist in Inter­net­jah­ren unge­fähr Mitte 30).

Ver­al­te­te Inhal­te schre­cken nicht nur Besu­cher ab, son­dern sind auch ein Signal an Goog­le, dass hier schon län­ger kei­ner mehr den digi­ta­len Besen geschwun­gen hat. Dabei bevor­zu­gen Such­ma­schi­nen fri­sche Inhal­te! Und Men­schen übri­gens auch.

Regel­mä­ßi­ge Updates, neue Refe­ren­zen oder ein aktu­el­ler Blog zei­gen, dass dein Ange­bot lebt und du im Geschäft bist. Das stei­gert nicht nur deine Chan­cen auf bes­se­re Ran­kings, son­dern auch das Ver­trau­en dei­ner Besu­cher.

 

Fazit

Was eine gute Web­site aus­macht, ist natür­lich noch mehr als die 5 Punk­te, die ich auf­ge­zählt habe. Aber:

Das hier sind die weni­ger offen­sicht­li­chen Fak­to­ren, bzw. die, die man schnell man ver­gisst oder gar nicht erst beach­tet. Wenn du dich also daran etwas ori­en­tierst, kann es nicht die schlech­tes­te Web­site der Welt wer­den 😉.

 

 

 

Landingpage, Homepage, Website, Webseite: Vorsicht Missverständnis

Zwischenüberschriften: nicht nice to have, sondern unentbehrlich

Zwi­schen­über­schrif­ten sind das Rück­grat jedes guten Tex­tes. Ohne wür­den deine Leser absprin­gen, noch bevor sie mer­ken, wie toll dein Inhalt ist. Warum das so ist und wie du wel­che baust, liest du hier.

 ***

 

Was sind Zwischenüberschriften?

Kurz gesagt: Anker im Lese­strom. Zwi­schen­über­schrif­ten fol­gen auf jeden Sinn­ab­schnitt oder Absatz und ste­chen optisch aus der Text­wüs­te her­aus. Sie bre­chen den Fließ­text auf, ord­nen Gedan­ken, fas­sen Gesag­tes zusam­men. Und eine gute Zwi­schen­über­schrift zeigt sofort, worum es im nächs­ten Absatz geht, aber ohne gleich alles zu ver­ra­ten.

Ohne Zwischenüberschriften wird dein Text nicht gelesen

Es lohnt, sich ein biss­chen mit Zwi­schen­über­schrif­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen, auch wenn du viel­leicht nicht auf Anhieb weißt, wie du wel­che fin­den sollst. Stell dir vor, du scrollst durch einen Text­block ohne Pause, ohne Ori­en­tie­rung. Machst du frei­wil­lig nicht, oder? Zwi­schen­über­schrif­ten zwin­gen den Blick, dran­zu­blei­ben. Sie geben Halt, machen Lust, „mal eben“ wei­ter­zu­le­sen.

Mit ande­ren Wor­ten: Sie ver­hin­dern den Absprung.

Beispiel: der gleiche Text, einmal mit Zwischenüberschrift, einmal ohne

Ohne Zwi­schen­über­schrif­ten:

Wer online Texte ver­öf­fent­licht, möch­te gele­sen wer­den. Aber viele machen es den Lesern unnö­tig schwer, weil sie ihre Inhal­te als rie­si­gen Block prä­sen­tie­ren. Das kos­tet Zeit, Ner­ven und Lust, und am Ende auch Reich­wei­te. Denn die wenigs­ten kämp­fen sich tap­fer durch end­lo­se Absät­ze ohne Ori­en­tie­rung. Wer seine Texte nicht struk­tu­riert, ver­liert Leser schon nach den ers­ten Zei­len. Dabei wäre es so ein­fach: Abschnit­te klar glie­dern, Zwi­schen­über­schrif­ten ein­bau­en, wich­ti­ge Key­words plat­zie­ren und den Text dadurch auf­lo­ckern. Wer Zwi­schen­über­schrif­ten sinn­voll nutzt, sorgt nicht nur für bes­se­re Les­bar­keit, son­dern schickt auch klare Signa­le an Goog­le. Such­ma­schi­nen lie­ben Texte, die gut geglie­dert sind und rele­van­te Begrif­fe an den rich­ti­gen Stel­len ent­hal­ten. Des­halb gilt: Zwi­schen­über­schrif­ten sind kein net­tes Extra, son­dern unver­zicht­bar, wenn dein Con­tent per­for­men soll.

 

…na? Schon ein­ge­schla­fen?

Jetzt der glei­che Inhalt mit Zwi­schen­über­schrif­ten:

 

Wer online schreibt, will gele­sen wer­den

Wer online Texte ver­öf­fent­licht, möch­te gele­sen wer­den. Aber viele machen es den Lesern unnö­tig schwer, weil sie ihre Inhal­te als rie­si­gen Block prä­sen­tie­ren. Das kos­tet Zeit, Ner­ven und Lust, und am Ende auch Reich­wei­te.

Warum Leser sonst absprin­gen

Die wenigs­ten kämp­fen sich tap­fer durch end­lo­se Absät­ze ohne Ori­en­tie­rung. Wer seine Texte nicht struk­tu­riert, ver­liert Leser schon nach den ers­ten Zei­len. Dabei wäre es so ein­fach: Abschnit­te klar glie­dern, Zwi­schen­über­schrif­ten ein­bau­en, wich­ti­ge Key­words plat­zie­ren und den Text dadurch auf­lo­ckern.

Zwi­schen­über­schrif­ten: gut für Goog­le

Wer Zwi­schen­über­schrif­ten sinn­voll nutzt, sorgt nicht nur für bes­se­re Les­bar­keit, son­dern schickt auch klare Signa­le an Goog­le. Such­ma­schi­nen lie­ben Texte, die gut geglie­dert sind und rele­van­te Begrif­fe an den rich­ti­gen Stel­len ent­hal­ten. Des­halb gilt: Zwi­schen­über­schrif­ten sind kein net­tes Extra, son­dern unver­zicht­bar, wenn dein Con­tent per­for­men soll.

 

…das liest sich gleich ganz anders, oder?

 

Was Zwischenüberschriften mit SEO zu tun haben

Aber nicht nur wegen der Leser­lich­keit sind Zwi­schen­über­schrif­ten wich­tig, sie spie­len auch eine Rolle für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Denn inner­halb der Über­schrif­ten-Hier­ar­chie (h1 bis h6) sind Zwi­schen­über­schrif­ten meist eine h2 oder h3. Und diese Head­lines signa­li­sie­ren Goog­le:

Aha, eine h2, dann ist das hier das Haupt­the­ma des Tex­tes.

Wenn du also Key­words in diese h2 packst, ver­steht der Algo­rith­mus noch bes­ser, worum es in dei­nem Text geht. Gleich­zei­tig stärkt das deine Chan­cen, mit genau die­sen Begrif­fen gefun­den zu wer­den.

 

Und so findest du gute Zwischenüberschriften

Zwi­schen­über­schrif­ten zie­hen sich als Klick­kö­der durch den gan­zen Text, bis man nicht mehr wei­ter­scrol­len kann. Wenn du dei­nen Sei­ten­text fer­tig geschrie­ben, aber noch keine Zwi­schen­über­schrif­ten hast, teile ihn als ers­tes in Sinn­ab­schnit­te ein. Zwi­schen jedem Abschnitt machst du einen Absatz, der dir die the­ma­ti­sche Unter­tei­lung optisch leich­ter macht. Über­all dort gehö­ren Zwi­schen­über­schrif­ten hin.

Und in denen ver­suchst du jetzt, den nach­fol­gen­den Inhalt zusam­men­zu­fas­sen oder, noch bes­ser, anzu­teaserrn. Span­nung zu erzeu­gen. Also nicht:

Ich erstel­le dir ein per­sön­li­ches Fit­ness­pro­gramm

son­dern

Warum ich bes­ser bin als ande­re Fit­ness­coa­ches (…weil ich dir ein Pro­gramm erstel­le)

 

Mein persönlicher Tipp für Zwischenüberschriften:

Ich schrei­be immer erst­mal mei­nen gan­zen Text in einem run­ter und picke mir hin­ter­her Sätze aus dem Fließ­text raus, in denen inhalt­lich zen­tra­le Dinge ste­hen und die sich des­halb von ganz allei­ne als Zwi­schen­über­schrift eig­nen. Soll der Text für Goog­le opti­miert wer­den, schaue ich noch, dass ich Key­words unter­brin­ge.

Die Neben-Key­words zu die­sem Bei­trag sind „Zwi­schen­über­schrift fin­den“ und „Was sind Zwi­schen­über­schrif­ten“. Wie du hier sehen kannst, sind das Begrif­fe, die sich sowie­so als ZÜ anbie­ten. So habe ich also SEO und die h2 direkt mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren kön­nen.

 

Also:

Wenn du deine Ziel­grup­pe bei der Stan­ge hal­ten willst, bau unbe­dingt Zwi­schen­über­schrif­ten ein. Sie erleich­tern das Lesen, das Fin­den rele­van­ter Infos und hel­fen gleich­zei­tig Goog­le, deine Inhal­te zu ver­ste­hen und rich­tig zu ran­ken.

Des­halb: Ran an die h2!

 

 

 

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„Betreff“ für Email-Newsletter: alles, nur nicht langweilig

Warum ich als Texterin kein Portfolio zeige

Ich bin Tex­te­rin, habe eine Web­site und lasse mich online von Kun­den fin­den. Dann soll­te ich doch wohl, wie in der Krea­tiv-Bran­che bzw. im Mar­ke­ting üblich, Arbeits­bei­spie­le und Refe­ren­zen zei­gen, oder? Als Ver­trau­ens­be­weis und zur Ver­an­schau­li­chung. Schließ­lich will nie­mand die Katze im Sack kau­fen.

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner zei­gen im Port­fo­lio ihre Designs, Wer­be­agen­tu­ren ihre 360°-Case Stu­dies und Foto­gra­fen ihre Bil­der von Hoch­zeits-Shoo­tings. Und als Tex­te­rin könn­te ich logi­scher­wei­se meine Texte zei­gen. Dann bekä­men poten­ti­el­le Kun­den einen Ein­druck davon, was für eine Arbeit sie von mir erwar­ten kön­nen und ob sie mich buchen wol­len.

Das hab ich frü­her auch mal gemacht, auf einer eige­nen Port­fo­lio-Unter­sei­te. Die hab ich aber mitt­ler­wei­le gelöscht, weil ich dabei immer wie­der auf Pro­ble­me stieß. Um es mal zusam­men­zu­fas­sen:

Es liegt im Wesen von Tex­ten, flüch­tig zu sein.

Ange­nom­men, ich schrei­be einem Kun­den seine Web­site-Texte. Er ver­öf­fent­licht diese auf sei­ner Web­site, und ich könn­te nun ein­fach auf mei­ner Port­fo­lio-Seite einen Link zu sei­ner Web­site set­zen. Dann könn­ten Inter­es­sen­ten drauf­kli­cken und sich das in Ruhe durch­le­sen. Aller­dings:

Im Gegen­satz zu Web­de­sign sind Texte weni­ger sta­tisch und leich­ter ver­än­der­bar.

Was sich heute flüs­sig liest und rich­tig anfühlt, kann in drei Mona­ten an der ein oder ande­ren Stel­le knei­fen. Texte sind orga­nisch. Was völ­lig nor­mal ist. Mal kom­men neue Infos hinzu, mal ändern sich Fak­ten oder die Posi­tio­nie­rung, ein Wort soll gegen ein ande­res aus­ge­tauscht wer­den, eine neue Idee ent­steht im Kopf und muss unbe­dingt raus.

Was also tun meine Kun­den? Sie gehen in ihre Web-Texte rein und ändern sie selbst. Schrei­ben hier einen Satz neu oder da einen gan­zen Absatz oder kür­zen woan­ders. Das ist nicht kom­pli­ziert, son­dern mal eben getan, wenn man sich mini­mal mit Word­Press aus­kennt. Dazu ruft man nicht jedes Mal seine Tex­te­rin an.

Und natür­lich dür­fen Kun­den ihre Texte ändern, denn es sind ihre und es ist ihre Web­site. Es ist völ­lig okay.

Nur: Dann sind es eben nicht mehr meine Texte, hin­ter denen und für die ich ste­hen kann.

Wenn ein Kunde in eine von mir getex­te­te Seite den Zusatz „Das machen wir für Sie mit Herz und Ver­stand!“ ein­baut, möch­te ich damit nicht in Ver­bin­dung gebracht wer­den, weil das nicht mei­nem Ver­ständ­nis von guten Tex­ten ent­spricht. Ich bin da extrem emp­find­lich. Ich will nicht, dass jemand denkt, dass ich das geschrie­ben habe.

Oder es wer­den Sätze gelöscht, in denen eigent­lich sorg­sam recher­chier­te Key­words plat­ziert waren. Was folg­lich Aus­wir­kun­gen aufs Ran­king hat.

Des­halb kann ich keine Links zei­gen. Denn ich habe in den letz­ten sie­ben Jah­ren hun­der­te von Web­site-Tex­ten geschrie­ben und kann nicht stän­dig kon­trol­lie­ren, ob die sich inzwi­schen geän­dert haben.

Und ich texte auch nicht immer alles aus einem Guss für einen Kun­den.

Viel­leicht habe ich mal die Start­sei­te geschrie­ben, aber der Blog ist in Eigen­re­gie ent­stan­den. Oder ich texte die kom­plet­te Web­site, aber der Slo­gan ist noch der alte Selbst­ge­bas­tel­te. Das kön­nen Inter­es­sen­ten aber nicht unter­schei­den.

Außer­dem:

Ich will nicht, dass frem­de Drit­te meine Texte copy’n‘pasten, weil sie den­ken, das wäre eine cle­ve­re Abkür­zung für die eige­nen Sei­ten. So ent­ste­hen dop­pel­te Inhal­te, die kei­nem nüt­zen und von Goog­le abge­straft wer­den. Von Urhe­ber­rechts­ver­let­zung ganz zu schwei­gen. Kommt lei­der öfter vor, als man denkt.

Soll­te ich viel­leicht statt­des­sen Goog­le-Ran­kings zei­gen, die dank mei­ner SEO-Texte erzielt wur­den?

Auch da habe ich ein ähn­li­ches Pro­blem, weil Ran­kings ste­tig schwan­ken und ich da nicht dau­ernd hin­ter­her sein kann.

Oder ein­fach Screen­shots von den Ori­gi­nal-Tex­ten machen und sie als Bild zei­gen? Könn­te man, sieht aber auf einer Unter­sei­te nach beknack­ter Text­wüs­te aus.

Wor­auf ich statt­des­sen setze: Kun­den­stim­men

Um meine Ziel­grup­pe zu über­zeu­gen, dass ich was kann, lasse ich zufrie­de­ne Kun­den spre­chen, mit ech­ten Rezen­sio­nen bei Goog­le und noch­mal auf mei­ner Web­site, ver­teilt auf den Unter­sei­ten.

Das ist für mich der authen­tischs­te Ver­trau­ens­be­weis. Denn wäh­rend ein Port­fo­lio nur eine Moment­auf­nah­me ist, zeigt eine Kun­den­stim­me, wie zufrie­den jemand tat­säch­lich mit dem Gesamt­pa­ket war.

Schließ­lich gibt’s von mir nicht nur anein­an­der­ge­reih­te Wör­ter, son­dern auch Leis­tun­gen, die man nicht abbil­den und ver­lin­ken kann: mein Mit­den­ken, meine Bera­tung, meine Rat­schlä­ge zum gesam­ten Web­site-Auf­bau und mein uner­schüt­ter­li­ches Inter­ve­nie­ren gegen jeg­li­ches Bla­bla und Phra­sen-Recy­cling.

Und wenn Inter­es­sen­ten doch einen “ech­ten” Text zu einer bestimm­ten Bran­che lesen möch­ten, schi­cke ich auf Anfra­ge gern Bei­spiel­tex­te, die ich selbst aus­ge­sucht habe und die genau so noch in mei­nem „Ori­gi­nal­zu­stand“ exis­tie­ren.

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Ciao, ChatGPT, ich habe jetzt eine bessere KI

Die Startseite deiner Website aufbauen: Häppchen, Baby!

Die Start­sei­te ist oft die erste Seite dei­ner Web­site, auf der deine Ziel­grup­pe lan­det. Des­halb ist es so wich­tig, sie stra­te­gisch auf­zu­bau­en – näm­lich mit inhalt­li­chen Häpp­chen. Ich bin Web-Tex­te­rin und erklä­re dir hier, wor­auf du ach­ten musst.

Zwei Hin­wei­se vor­weg:

Ich werde ab und zu den Begriff Home­page ver­wen­den. Als Syn­onym für Start­sei­te. Home­page wird oft mit der gan­zen Website/Internetseite ver­wech­selt, ist aber nichts ande­res als „nur“ deine Start­sei­te, und um deren Auf­bau soll’s hier ja gehen.

Und SEO?

Ja, eine Start­sei­te gehört such­ma­schi­nen­op­ti­miert. Aber in die­sem Bei­trag kon­zen­trie­re ich mich nur auf den inhalt­li­chen Auf­bau.

 Mehr Infos zu SEO fin­dest du hier und hier.

Am Anfang war die Startseite.

Du bist solo-selbst­stän­dig bzw. Unter­neh­mer und willst (musst?) gera­de die Start­sei­te dei­ner Web­site auf­bau­en. Mit Text und Sinn, mög­lichst.

Bitte schrei­be jetzt nicht „Will­kom­men auf unse­rer Web­site“ oder sowas wie „Seit 2003 sind wir Ihr ver­läss­li­cher Part­ner“. Das machen zwar viele, was aber nicht heißt, dass es auch eine gute Idee ist.

Ein weit ver­brei­te­ter Feh­ler ist außer­dem, die Start­sei­te mit zu viel Text und zu vie­len Ele­men­ten zu über­la­den. Tat­säch­lich ist weni­ger Inhalt bes­ser für die Start­sei­te (in die Länge gehen kannst du auf den ande­ren Sei­ten).

Die Start­sei­te hat eine bestimm­te Funk­ti­on inner­halb der Web­site.

Und zwar ist sie sowas wie das Schau­fens­ter zu dei­nem „Laden“, also zu dei­nem Busi­ness. Sie gibt dei­ner Ziel­grup­pe einen schnel­len Ein­druck davon, was du machst, was sie bei dir bekommt und wel­che Inhal­te sie sonst noch auf dei­ner Web­site fin­den kann.

Die Home­page besteht also aus meh­re­ren the­ma­ti­schen Blö­cken, die auf­ein­an­der­fol­gen. Von der Start­sei­te aus lei­test du Inter­es­sen­ten durch diese Text-Häpp­chen zu den wei­te­ren Web­site-Inhal­ten und baust gleich­zei­tig durch bestimm­te Ele­men­te Ver­trau­en auf.

Des­halb liste ich im Fol­gen­den Schritt für Schritt alle wich­ti­gen Bestand­tei­le der Home­page auf und was du beim Tex­ten beach­ten musst.

 

Abschnitt 1: die Headline

Wenn deine Start­sei­te die erste Seite ist, die deine Leser von der gan­zen Web­site sehen, ist die h1-Head­line wie­der­um der aller­ers­te Satz, der von der Start­sei­te gele­sen wird. Uff! Druck? Ja. Muss sie doch sofort ver­mit­teln, was dein Unter­neh­men oder deine Marke aus­macht. Kein Will­kom­mens-Bla­Bla, son­dern eine klare Bot­schaft.

Kon­zen­trie­re dich dabei auf das, was du anbie­test, für wen und wer was davon hat.

Ein paar Bei­spie­le:

“Pro­fes­sio­nel­le IT-Lösun­gen für KMU: sicher, effi­zi­ent, zukunfts­si­cher.”

“Unter­neh­mens­na­me — wir machen Online-Mar­ke­ting kin­der­leicht!“

“Nach­hal­ti­ge Bau­pro­jek­te für Mus­ter­stadt & die Regi­on“

Abschnitt 2: Einleitung

Direkt unter der Head­line folgt eine kurze Ein­lei­tung, in der du in ein paar Sät­zen auf das ein­gehst, was du in der Über­schrift schon ange­ris­sen hast. Sie gibt den Besu­chern Ori­en­tie­rung und soll Lust machen, wei­ter­zu­le­sen. Bring dabei die wich­tigs­ten Para­me­ter auf den Punkt.

Zum Bei­spiel:

“Sind Sie auch genervt vom stän­di­gen WLAN-Aus­fall und stot­tern­der IT? Wir sind sound­so und haben die Lösung: In der Regi­on xy hel­fen wir klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men dabei, ihre IT-Infra­struk­tur effi­zi­ent und sicher zu gestal­ten. Und zwar auf Dauer.“

Abschnitt 3: Leistungsübersicht

Jetzt geht es darum, deine Kern­leis­tun­gen in einer über­sicht­li­chen und leicht ver­ständ­li­chen Weise dar­zu­stel­len, sodass Inter­es­sen­ten direkt dar­auf kli­cken und zur Leis­tungs­sei­te kom­men. Dafür eig­nen sich Zwi­schen-Über­schrif­ten mit kur­zen Absät­zen, um die Vor­tei­le dei­ner Dienst­leis­tun­gen her­vor­zu­he­ben. So ver­mei­dest du ermü­den­de Text­wüs­ten und ermög­lichst einen schnel­len Über­blick.

Bei mei­ner eige­nen Start­sei­te sind das z. B. die 3 Ange­bo­te Web­site-Texte, Web­site-Check und Print bis Post.

Für Pro­duk­te gilt übri­gens das Glei­che wie für Dienst­leis­tun­gen: Wenn du einen Web­shop hast, ist hier der Platz, um deine bes­ten Ange­bo­te anzu­prei­sen.

Abschnitt 4: Teaser zur About-Seite

Auf den meis­ten Web­sites ist die Seite namens Über mich, Über uns, About oder Por­trät Stan­dard, und das ist auch gut so. Schließ­lich sind wir von Natur aus neu­gie­rig und wol­len was erfah­ren über die Leute hin­ter den Pro­duk­ten oder den Dienst­leis­tern, mit denen wir viel­leicht 1:1 zusam­men­ar­bei­ten wer­den. Feh­len darf diese Seite also auf kei­nen Fall.

Und mehr noch, die Start­sei­te muss die About-Seite im Auf­bau berück­sich­ti­gen und zu ihr hin­lei­ten. Und zwar mit einem Foto plus Teaser, der anreißt, was auf der About-Seite dann aus­führ­lich dar­ge­stellt wird.

Das dient dem Ver­trau­ens­auf­bau. Stel­le dich (und dein Team) in weni­gen Sät­zen vor und erklär kurz, was dich oder euch aus­macht. Wie gesagt: Men­schen kau­fen von Men­schen, also gib ihnen einen klei­nen Vor­ge­schmack in deine Story.

Abschnitt 5: Social Proof

Poten­ti­el­le Kun­den wol­len mög­lichst gleich ein­schät­zen kön­nen, ob ihr digi­ta­les Gegen­über etwas taugt. Des­halb sind soge­nann­te Social Pro­ofs ein unver­zicht­ba­rer Bau­stein auf der Start­sei­te. Diese „sozia­len Bewei­se“ kön­nen ande­re Unter­neh­men sein, für die du erfolg­reich arbei­test, oder bekann­te Medi­en, in denen du vor­ge­stellt wurde(st).

Dazu plat­zierst du deren Logos in einer über­sicht­li­chen Leis­te oder einem gut sicht­ba­ren Bereich. Das schafft Ver­trau­en und signa­li­siert Pro­fes­sio­na­li­tät. Die Logos kannst du auch ver­lin­ken, falls sich Leser für deren Back­round inter­es­sie­ren.

Vor­aus­ge­gan­gen ist hier natür­lich, dass du die Unter­neh­men um die Logos gebe­ten hast mit dem Hin­weis, sie in die Start­sei­te dei­ner Web­site ein­zu­bau­en. Für diese Unter­neh­men bedeu­tet das übri­gens einen Back­link mehr – somit pro­fi­tie­ren sie auch davon (als Argu­men­ta­ti­ons­un­ter­stüt­zung).

Abschnitt 6: Kundenstimmen

Auch eine Art Social Proof: Baue auf der Start­sei­te dei­ner Web­site unbe­dingt auf authen­ti­sche Bewer­tun­gen von zufrie­de­nen Kun­den. Wähle dafür min­des­tens 3 oder mehr aus­sa­ge­kräf­ti­ge Tes­ti­mo­ni­als aus, die die Stär­ken dei­ner Dienst­leis­tun­gen her­vor­he­ben. Je per­sön­li­cher, desto bes­ser. Frag auch gern nach Fotos der Per­so­nen und ver­lin­ke sie, falls sie eine eige­ne Web­site haben (funk­tio­niert natür­lich nur im B2B).

Abschnitt 7: Blog- oder Podcast-Teaser

Hast du einen Blog auf dei­ner Web­site inte­griert oder willst auf dei­nen Pod­cast hin­wei­sen? Wenn ja, tease das auf dei­ner Start­sei­te an. Die Head­lines der ein­zel­nen Blogs soll­ten Lesern direkt ins Auge fal­len und zum Drauf­kli­cken ver­lei­ten.

Abschnitt 8: der Footer

Fast geschafft! Nun sind wir ganz unten auf der Start­sei­te ange­kom­men, und zwar beim Foo­ter. Der Foo­ter ist der Abschluss dei­ner Start­sei­te – und oft ein unter­schätz­ter Bereich. Hier soll­ten sich alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen befin­den, die Nut­zer benö­ti­gen, ohne lange suchen zu müs­sen.

Was soll­te in den Foo­ter?

  • Kon­takt­in­for­ma­tio­nen: Tele­fon­num­mer, E‑Mail-Adres­se, phy­si­sche Adres­se (falls rele­vant)
  • Wich­ti­ge Links: Impres­sum, Daten­schutz, AGB
  • Navi­ga­ti­on: Schnell­zu­griff auf Haupt­sei­ten wie Leis­tun­gen, Über uns, Blog
  • Social Media Icons: Ver­lin­kun­gen zu dei­nen Social-Media-Pro­fi­len
  • News­let­ter-Anmel­dung: Falls du einen News­let­ter anbie­test, ist hier ein guter Platz für eine Anmel­dung.

Auf diese Weise sorgst du für Ori­en­tie­rung und unter­stützt die Nut­zer­freund­lich­keit dei­ner Web­site. Außer­dem ver­bes­sert er die Auf­find­bar­keit wich­ti­ger Infos und hält die Seite struk­tu­riert.

Zum Schluss möchte ich alles wieder relativieren

Die­ser Auf­bau dei­ner Web­site-Start­sei­te, wie ich ihn beschrie­ben habe, ist eine Emp­feh­lung und nur exem­pla­risch. Du musst dich nicht skla­visch daran hal­ten.

Es macht nichts, wenn du keine Logo-Leis­te hast. Es macht auch nichts, wenn du auf den About-Teaser ver­zich­ten oder die Rei­hen­fol­ge von Kun­den­stim­men und Social Proof aus­tau­schen möch­test. Oder wenn du oben noch dein Free­bie ein­bau­en möch­test oder eine Port­fo­lio-Seite hast und zusätz­lich die Vor­her-nach­her-Bil­der anteasern möch­test.

Passe die Struk­tur fle­xi­bel an deine Bedürf­nis­se an – das Wich­tigs­te ist ein kla­rer roter Faden.

Die Haupt­sa­che ist, dass der erste Ein­druck stimmt, Navi­ga­ti­on und Ori­en­tie­rung klar sind, du deine Kern­bot­schaf­ten kom­mu­ni­zierst und die Nut­zer gezielt zu Hand­lun­gen moti­vie­ren wer­den. Denn dafür ist die Start­sei­te da.

 

 

 

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Was macht eine gute Website aus? 5 Bausteine, ohne die’s nicht geht

So arbeitest du mit einem Freelance-Texter zusammen

Bist du auf der Suche nach einem Free­lan­ce-Tex­ter für dei­nen Con­tent ? Hier gebe ich einen Ein­blick, wie Brie­fing und Zusam­men­ar­beit mit frei­be­ruf­li­chen Tex­tern wie mir ablau­fen.

                                                                      ***

 

1.: der Erstkontakt

Du hast eini­ge Web­sites und Social-Media-Auf­trit­te von Free­lan­ce-Tex­tern durch­fors­tet, ver­gli­chen und ent­schie­den, mit mir zusam­men­zu­ar­bei­ten – viel­leicht, weil dir meine Art zu schrei­ben gefällt, oder meine Kon­di­tio­nen oder Phi­lo­so­phie  oder alles zusam­men. Per­fekt! Dann schreib mir als nächs­tes eine Email, in der du kurz umreißt, wer du bist und worum es dir geht.

Meine Tele­fon­num­mer wirst du online nir­gends fin­den 😉. Beim Erst­kon­takt mag ich lie­ber erst­mal von dir lesen, sodass ich dir in Ruhe und wohl­über­legt ant­wor­ten kann. Tele­fo­nie­ren bzw. zoo­men tun wir spä­ter.

2.: Transparenz von Anfang an: meine Preisliste

Nach Ein­gang dei­ner Mail ant­wor­te ich dir in der Regel inner­halb von zwei Tagen, und zwar indem ich dir direkt meine Preis­lis­te samt AGB und  Pro­jekt­zeit­raum mit anhän­ge. So schaf­fe ich Trans­pa­renz von Anfang an und ver­schwen­de nicht unnö­tig unse­re Res­sour­cen.

Denn wenn du merkst, dass das nicht für dich passt, kannst du nach einem ande­ren Tex­ter gucken, ohne viel Zeit ver­lo­ren zu haben. Aber wenn Prei­se und AGB für dich stim­men, kannst du schau­en, wann du Ter­mi­ne frei hast für einen Video­call.

3.: Freelance-Texter am Bildschirm: Kennenlernen bei Zoom

Unver­bind­li­che Erst­ge­sprä­che gehö­ren bei mir immer dazu, denn nie­mand soll die Text-Katze im Sack kau­fen. Du kannst alles fra­gen, was du zur Zusam­men­ar­beit mit mir wis­sen willst. Und ich kann schon mal gucken, was für ein Typ du bist und wie du dich gibst und sprichst. Das muss ich wis­sen, wenn ich dein Sprach­rohr wer­den soll.

Wenn du auch einen Desi­gner oder Web-Pro­gram­mie­rer mit in die Zusam­men­ar­beit ein­be­zie­hen willst, kön­nen wir für die Dauer des Pro­jekts ein pro­duk­ti­ves Drei­er­ge­spann wer­den.

4.: Anzahlung

Das Ken­nen­lern­ge­spräch hat dir ein gutes Gefühl gege­ben und du möch­test mit mir arbei­ten? Wun­der­bar, dann bekommst du als nächs­tes eine Rech­nung über eine Anzah­lung von 30% des Gesamt­prei­ses. Das sorgt für Ver­bind­lich­keit auf bei­den Sei­ten und natür­lich auch für meine Absi­che­rung.

5.: Los geht’s: mein Fragebogen

Fan­gen wir an! Und zwar mit mei­nem Fra­ge­bo­gen, einem inter­ak­ti­ven PDF. Das gän­gi­ge Brie­fing für Free­lan­ce-Tex­ter zur Con­tent-Erstel­lung. Dort wird alles abge­grast, was ich über dich und dein Busi­ness wis­sen muss.

Er ist in ers­ter Linie kon­zi­piert für Web­site-Texte, aber natür­lich hilft er mir auch bei Blogs, Print oder Social Media. Ich frage ganz All­ge­mei­nes zu dir ab, aber auch Dinge, die spe­zi­ell für Web­sites wich­tig sind.

Du kannst dir ein paar Tage Zeit neh­men zum Aus­fül­len und ihn mir dann zurück­schi­cken. Manch­mal wol­len mir Kun­den gleich alles bei Zoom erzäh­len, aber ich kann ja nicht neben­her mit­schrei­ben und es würde auch viel zu lange dau­ern.

Ich werte den Fra­ge­bo­gen dann aus und stel­le Rück­fra­gen an dich, wenn mir was noch nicht klar ist oder irgend­wo noch Wis­sen­lü­cken sind. Erst, wenn wirk­lich alle Infos bei­sam­men sind, geht’s ans Ein­ge­mach­te.

6.: Freelance-Texter sind gut, welche mit SEO-Kenntnissen sind noch besser

Basie­rend auf dei­nem Fra­ge­bo­gen fange ich jetzt an, Key­words mit Uber­sug­gest und dem KWFin­der zu recher­chie­ren. Denn wir wol­len ja, dass deine Web­site auch bei Goog­le gefun­den wird. Sonst macht das alles nicht viel Sinn.

Als Free­lan­ce-Tex­te­rin sehe ich es als meine Pflicht an, in der Zusam­men­ar­beit über SEO auf­zu­klä­ren und dei­nen Con­tent ent­spre­chend zu gestal­ten. Auch oder gera­de, wenn du noch nichts von SEO gehört hast und nicht sicher bist, ob du das brauchst.

Und keine Sorge, du musst da nicht kom­plett durch­stei­gen – ich erle­di­ge das für dich. Und du ent­schei­dest auch, wel­che Key­words in deine Texte kom­men sol­len.

7.: Das Austexten

    Die Key­words ste­hen fest, jetzt kann ich mit dem Aus­tex­ten anfan­gen. Bei Web­site-Tex­ten begin­ne ich mit der Start­sei­te in Word und schi­cke sie dir dann zu. Nie­mals alle Texte auf ein­mal – peu a peu beugt Wie­der­ho­lungs­feh­lern vor. Ich schrei­be dir auch ins Doc rein, was Head­line, was Fließ­text und was Key­word ist, sodass du nie auf dem Schlauch ste­hen musst.

    8.: Korrekturen und SEO-Technik

    Wenn du Ände­rungs­wün­sche hast, kannst du sie direkt ins Doc schrei­ben und mir zurück­schi­cken. Mein klei­nes Web­site-Paket hat eine Kor­rek­tur­stu­fe inklu­si­ve, das große zwei. Das Ganze inner­halb von zwei Wochen nach Zusen­dung.

    Das muss sein, denn wenn zu viel Zeit ver­streicht, ver­ges­se ich Dinge und muss mich inhalt­lich erst wie­der ein­ar­bei­ten. Und das kos­tet mich Res­sour­cen, die ich nicht habe. Außer­dem cra­shen sonst zu viele Pro­jek­te mit­ein­an­der und ich bekom­me Stress.

    Zudem erhältst du von mir auch die Meta-Daten und einen gra­tis SEO-Leit­fa­den, der dir sagt, was du im Backend mit den Haupt-Key­words noch anstel­len musst. Das ist kein Hexen­werk, aber wich­tig für dein Ran­king.

    Wenn du möch­test, prüfe ich auch noch die ein­ge­pfleg­ten Texte auf der Web­site.

    And that’s it!

    Eins noch: meine No-gos

    Ghos­ting

    Wovon ich als Free­lan­ce-Tex­te­rin in oder vor einer Zusam­men­ar­beit Schluck­auf bekom­me, ist Ghos­ting. Das fängt bereits an, wenn ich nach dem Ver­sen­den mei­ner Kon­di­tio­nen oder, noch unhöf­li­cher, nach dem Erst­ge­spräch nie wie­der was höre. Also auch keine Absa­ge, kein „Sorry und danke für deine Zeit, aber doch nicht“. Manie­ren: sechs, set­zen. Pas­siert aber zum Glück sel­ten.

    Bum­meln

    Wer einen Free­lan­cer enga­giert und mit ihm zusam­men­ar­bei­ten will, muss sich auch die Kapa­zi­tä­ten für den Pro­jekt­zeit­raum neh­men. Grün­de wie „Ich hatte so viel ande­res zu tun“ oder „das Tages­ge­schäft halt“ sind ver­ständ­lich, brin­gen aber meine eige­nen Kapa­zi­tä­ten durch­ein­an­der, weil ich dann war­ten und neu pla­nen muss. Nicht fair.

    Fazit

    Das ist also der Ablauf, der dich erwar­tet, wenn du einen Free­lan­ce-Tex­ter für dei­nen Con­tent buchst. Oder das ist zumin­dest die Art und Weise, wie ich es mache 😊. Wenn beide Sei­ten trans­pa­rent und moti­viert dabei sind und ver­läss­lich mit­ein­an­der Ping-pong spie­len, ent­ste­hen Texte, die nicht nur dich, son­dern auch deine Ziel­grup­pe und Goog­le über­zeu­gen.

    Und dann bist du dei­nen Zie­len schon ein gan­zes Stück näher.