Websites für Handwerker: So wirst du vor Ort gefunden und gebucht

Websites für Handwerker: So wirst du vor Ort gefunden und gebucht

Web­sites für Hand­wer­ker müs­sen vor allem eins: Oben in den Such­ergeb­nis­sen erschei­nen, wenn jemand regio­nal nach einem Klemp­ner, Zim­me­rer oder Maler sucht. Denn das kann neben Wei­ter­emp­feh­lung und Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da ent­schei­dend zu mehr Auf­trä­gen füh­ren. Wor­auf es noch ankommt, erklä­re ich hier.

 ***

Unverzichtbar: ein Eintrag bei Google my Business

Du kennst das sicher: Wenn du nach loka­len Dienst­leis­tern oder Unter­neh­men suchst, erscheint neben den Such­ergeb­nis­sen auch eine Maps-Karte mit roten Pfei­len, sodass du direkt sehen kannst, wo sich die Unter­neh­men befin­den. Weil sie einen Account bei Goog­le my Busi­ness ange­legt haben, sodass sie lokal ange­zeigt wer­den. Und das ist auch ent­schei­dend für Hand­wer­ker-Home­pages.

Goog­le my Busi­ness…

- erhöht deine Sicht­bar­keit,

- sorgt für Ver­trau­en und Pro­fes­sio­na­li­tät,

- kann dir die berühm­ten 5 gel­ben Ster­ne ein­brin­gen

- und ermög­licht es Kun­den, mit dir in Kon­takt zu tre­ten.

Und keine Sorge, das ist kos­ten­los. Hier kannst du los­le­gen.

Diese Unterseiten brauchen Websites für Handwerker

Diese Stan­dard-Sei­ten soll­te deine Web­site haben:

  • Start
  • Leistungen/Angebot
  • Über uns/mich
  • Kon­takt
  • Impres­sum / Daten­schutz

Diese Sei­ten sind von Web-Besu­chern gelernt und soll­ten in der Navi­ga­ti­on immer auf­tau­chen, damit sich Inter­es­sen­ten schnell ori­en­tie­ren kön­nen. Impres­sum und Daten­schutz sind auch auf Hand­wer­ker-Web­sites Pflicht. Auf der Leis­tungs­sei­te soll­ten Kun­den auf einen Blick erken­nen kön­nen, wel­che Arbei­ten du aus­führst. Jede Dienst­leis­tung kann dabei mit detail­lier­ten Beschrei­bun­gen und Fotos von abge­schlos­se­nen Pro­jek­ten erklärt wer­den.

SEO: Suchmaschinenoptimierung für lokale Helden

Als Hand­wer­ker eine Web­site zu erstel­len ist schon mal top, aber wie wird die Web­site dann über­haupt gefun­den? Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung hilft dir dabei, als ers­ter ange­zeigt zu wer­den, wenn Kun­den aus dei­ner Umge­bung bei Goog­le nach einem Elek­tri­ker, Instal­la­teur oder Tisch­ler suchen. Fast jeder wählt näm­lich ein Such­ergeb­nis von Seite eins aus. Des­halb ist es so wich­tig, dort auch ganz oben zu erschei­nen. Und das geht eben mit Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung.

Du hast 3 Mög­lich­kei­ten:

  • Du bringst dir SEO selbst bei und opti­mierst die Web­site in Eigen­re­gie. Vor­teil: kos­tet nichts, Nach­teil: dau­ert ewig, unsi­che­res Ergeb­nis.
  • Du lässt dich in SEO coa­chen und opti­mierst dann selbst. Vor­teil: Du inves­tierst ein­mal und kannst dann unab­hän­gig die Texte allei­ne bear­bei­ten. Nach­teil: rela­tiv zeit­in­ten­siv.
  • Du kannst deine Hand­wer­ker-Web­site auch von einer Wer­be­agen­tur oder einem SEO-Tex­ter erstel­len las­sen. Vor­teil: Du musst dich um nichts küm­mern. Nach­teil: Kos­ten­in­ten­siv und du bleibst abhän­gig.

Gehören auf jede Handwerker-Website: ein paar ordentliche Fotos

Kun­den möch­ten gern sehen, wen sie da zum Häm­mern und Boh­ren in ihr Haus las­sen. Lächeln­de Gesich­ter wir­ken sofort sym­pa­thisch und auch ver­trau­ens­för­dernd. Des­halb: Chee­ese! Buche dazu am bes­ten ein Shoo­ting bei einem loka­len Foto­gra­fen.

Verzichte auf Floskeln

„Wir sind immer pünkt­lich und ver­läss­lich und freund­lich“ – schreib das lie­ber nicht, denn das set­zen Kun­den als selbst­ver­ständ­lich vor­aus und soll­te nicht extra erwähnt wer­den. Gehe lie­ber ins Detail, was die Leis­tun­gen angeht – zum Bei­spiel via FAQ (Häu­fig gestell­te Fra­gen).

Referenzen und Kundenbewertungen

Hast du einen guten Job gemacht und der Kunde war zufrie­den? Dann bitte ihn um eine Refe­renz, die du online abbil­den kannst. Posi­ti­ve Kun­den­be­wer­tun­gen und Refe­renz­pro­jek­te sind für Web­sites von Hand­wer­kern Gold wert. Sie bie­ten neuen Inter­es­sen­ten Ein­blick in die Qua­li­tät dei­ner Arbeit und die Zufrie­den­heit bis­he­ri­ger Kun­den. Posi­ti­ve Feed­backs und Vor­her-Nach­her-Bil­der von Pro­jek­ten wir­ken beson­ders über­zeu­gend.

Vorsicht: unzureichende Kontaktinfos und veraltete Inhalte

Denk unbe­dingt daran, dei­nen Kun­den sämt­li­che Mög­lich­kei­ten zur Kon­takt­auf­nah­me auf­zu­zäh­len. Feh­len­de oder ver­steck­te Tele­fon­num­mern, E‑Mail-Adres­sen und Kon­takt­for­mu­la­re machen es ihnen schwer, dich zu buchen.

Und: Pfle­ge dei­nen Online-Auf­tritt regel­mä­ßig. Hand­wer­ker-Web­sites mit ver­al­te­ten Infor­ma­tio­nen oder unvoll­stän­di­gen Beschrei­bun­gen der Dienst­leis­tun­gen wir­ken abschre­ckend.

Nicht vernachlässigen: Web-Design für Handwerker-Websites

Ich weiß, es ist natür­lich güns­ti­ger, die Web­site selbst zu bauen. Aber ein pro­fes­sio­nel­les Web-Design macht ein­fach einen bes­se­ren Ein­druck. Wenn Far­ben und Schrift­ar­ten zum Hand­werks­be­trieb pas­sen, das Design Ver­trau­en schafft und die Qua­li­tät der ange­bo­te­nen Dienst­leis­tun­gen wider­spie­gelt, wirst du garan­tiert mehr Auf­trä­ge bekom­men.

Extra-Tipp: Preise nennen

Seien wir ehr­lich: Kun­den sind immer schnell miss­trau­isch, was die Kos­ten und Preis­trans­pa­renz von Hand­wer­kern angeht. Ein Bekann­ter von mir mein­te mal: „Hand­wer­ker ver­ar­schen dich grund­sätz­lich. Aber wenn sie dich sym­pa­thisch fin­den, ver­ar­schen sie dich viel­leicht nur ein biss­chen.“

So viel zum Image 😀

Du kannst als Hand­wer­ker schon auf dei­ner Web­site eine ganze Menge gegen die­ses Miss­trau­en tun, in dem du NICHT „Das kommt auf den Umfang und die Dauer des Auf­trags an“ oder „Indi­vi­du­el­les Ange­bot auf Anfra­ge“ hin­schreibst, son­dern zumin­dest schon mal den Stun­den­satz kom­mu­ni­zierst. So sorgst du direkt für Ver­trau­en und Trans­pa­renz.

Außer­dem zei­gen Goog­le-Key­words, dass die Leute wis­sen wol­len, was auf sie zukommt. Wenn also 10 Elek­tri­ker aus dei­ner Regi­on keine Prei­se nen­nen, aber du schon, und jemand gibt „Elek­tri­ker Prei­se“ bei Goog­le ein, wer wird dann als ers­tes ange­zeigt? Du ;-).

 

Smartphone mit Instragam Texten von Lena Instagram Account

Hat dir der Beitrag gefallen?

Hinterlasse mir gern eine Nachricht bei Instagram!

Text­bü­ro Block auf INSTAGRAM

Websites für Handwerker: So wirst du vor Ort gefunden und gebucht

Was ist ein guter Texter und was tut er für dein Unternehmen? 52 (teils ernst gemeinte) Antworten

Ein guter Tex­ter hilft Unter­neh­men, mehr Kun­den durch pass­ge­naue Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on zu fin­den. So weit, so banal. Aber was einen guten Tex­ter im Detail aus­macht, erzähl ich dir hier – ich soll­te es schließ­lich wis­sen 😉.

 ***

Ein guter Texter…

1. hilft dir, mehr Umsatz zu machen

2. weiß, wie du deine Ziel­grup­pe erreichst

3. erklärt dir, was man dafür tun muss

4. tut das dann auch für dich

 

Ein guter Texter…

5. nimmt die DNA dei­nes Unter­neh­mens aus­ein­an­der und setzt sie wie­der zusam­men

6. arbei­tet sich tief in dein Thema ein

7. kann nachts im Bett sit­zend deine Unter­neh­mens­wer­te auf­zäh­len, bevor er wie­der nach hin­ten kippt und wei­ter­schläft

     

    Ein guter Texter…

    8. hilft, dir deine Stär­ken bewusst zu machen

    9. schreibt so für dich, dass sich Inter­es­sen­ten ange­zo­gen füh­len

    10. bringt dich bei Goog­le nach vorn

    11. sagt dir ehr­lich, dass „Will­kom­men auf unse­rer Web­site“ eine ganz miese Idee ist

     

    Ein guter Texter…

    12. weiß, ob eine Web­site reicht oder du auch Social Media und einen Flyer brauchst

    13. hat selbst eine Web­site, auf der er sich trans­pa­rent dar­stellt

    14. kennt den Wert eines guten Tex­tes

    15. wird daher beim Stich­wort Cent-pro-Wort-Preis die Beine in die Hand neh­men

     

    Ein guter Texter…

    16. sagt dir, dass “mit Hirn und Herz” eine Flos­kel ist

    17. „der Part­ner an Ihrer Seite“ auch

    18. „Kom­pe­tenz aus Lei­den­schaft“ auch

    19. und „Stets für Sie da“ auch

     

    Ein guter Texter…

    20. lässt dich sei­nen Fra­ge­bo­gen aus­fül­len

    21. legt dann los, sodass du dich dei­nem Tages­ge­schäft wid­men kannst

    22. gibt dir zeit­nah Feed­back

    23. ist aber nicht rund um die Uhr erreich­bar

    24. befin­det sich manch­mal im Text-Tun­nel und kann dann keine Ablen­kung gebrau­chen, grum­mel

     

    Ein guter Texter…

    25. hat mal eine Wer­be­agen­tur von innen gese­hen

    26. kennt da wen, der auch was kann, Design zum Bei­spiel

    27. mag Video­calls, weil er dich zum Tex­ten mal direkt gese­hen haben soll­te

    28. fin­det für jedes Thema Key­words, die noch nicht besetzt sind

    29. baut sie so ein, dass man’s beim Lesen nicht merkt

     

    Ein guter Texter…

    30. liebt Sto­rytel­ling

    31. hasst Kom­ma­feh­ler

    32. weint bei zu vie­len Füll­wör­tern

    33. lacht über Texte von ChatGPT

    34. ist krea­tiv

    35. weiß aber, dass Krea­ti­vi­tät nicht immer gefor­dert ist

     

    Ein guter Texter…

    36. brain­stormt

    37. brieft

    38. kon­zi­piert

    39. fühlt sich ein

    40. coacht

    41. berät

    42. hört zu

    43. hakt nach

    44. hört zu

    45. hakt noch­mal nach

     

    Ein guter Texter…

    46. baut deine Kor­rek­tur­wün­sche ein

    47. ist auch nach den fer­ti­gen Tex­ten für dich da

    48. beglei­tet dich dau­er­haft, wenn du möch­test

    49. passt ver­al­te­te Texte an

    50. schaut sich deine Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on im Gesam­ten an und bricht sie dann auf ein­zel­ne Kanä­le run­ter

    51. freut sich mit dir, wenn die ers­ten Anfra­gen über die Web­site ein­tru­deln

    52. ist erreich­bar via info@textbueroblock.de 😊

     

    Smartphone mit Instragam Texten von Lena Instagram Account

    Hat dir der Beitrag gefallen?

    Hinterlasse mir gern eine Nachricht bei Instagram!

    Text­bü­ro Block auf INSTAGRAM

    Blumige Adjektive für Unternehmen? Besser nicht

    Blumige Adjektive für Unternehmen? Besser nicht

    Um auf der Web­site auch Per­sön­lich­keit zu zei­gen, ent­schei­den sich viele Unter­neh­men für ver­meint­lich „posi­ti­ve“ Adjek­ti­ve in den Tex­ten. Das kann aber schnell nach hin­ten los­ge­hen und in Flos­keln enden. Zum Glück gibt’s ande­re Mög­lich­kei­ten.

     ***

    Der Autor Mark Twain sagte ein­mal: „Wenn Sie ein Adjek­tiv sehen, brin­gen Sie es um.“ Und Recht hatte er. Denn dass es die Adjek­ti­ve sind, die beson­ders viel Per­sön­lich­keit trans­por­tie­ren, stimmt so nicht ganz.

    Eigent­lich ist es ja posi­tiv zu wer­ten, wenn Unter­neh­men sich bewusst für viele Adjek­ti­ve im Text ent­schei­den. Denn dann wis­sen sie, wie wich­tig es ist, sich auf der Web­site zu beschrei­ben und beim Leser Sym­pa­thie zu erzeu­gen. Sie machen sich Gedan­ken dar­über, wie sie rüber­kom­men wol­len und was Kun­den in ihnen sehen.

    Die Über-mich/uns-Seite zum Bei­spiel ist eine der meist­ge­le­se­nen Unter­sei­ten auf Web­sites. Bei man­chen Fir­men­prä­sen­zen fehlt sie aber kom­plett.

    Dabei pro­fi­tie­ren Unter­neh­men genau­so wie Solo-Selb­stän­di­ge, wenn sie ihren Wer­de­gang beschrei­ben, die Phi­lo­so­phie der Firma erklä­ren oder die Team­mit­glie­der zu Wort kom­men las­sen. Sowas erzeugt Emo­tio­nen und Empa­thie. Und die sind für einen Kauf oder eine Zusam­men­ar­beit genau­so wich­ti­ge Ent­schei­dungs­kri­te­ri­en wie tro­cke­ne Fak­ten. Also:

    Wenn Unternehmen sich selbst beschreiben, kommen sie doch um Adjektive gar nicht herum, oder?

    Wir nen­nen sie ja nicht umsonst „Wie-Wör­ter“. Also wie ist jemand oder etwas. Haben wir ja alle in der Schu­le gelernt.

    Schau­en wir uns mal fol­gen­de „posi­ti­ve“ Adjek­ti­ve an:

    Pro­fi­tie­ren Sie von unse­rer hoch­wer­ti­gen Arbeit.

    Unse­re kom­pe­ten­ten Mit­ar­bei­ter sind immer für euch da.

    Ein­zig­ar­ti­ger Genuss ver­spricht Ihnen unse­re inter­na­tio­na­le Küche.

    Wir sind ein sym­pa­thi­sches Team aus erfah­re­nen Coa­ches.

    Das sind typi­sche Sätze, wie man sie oft auf Web­sites von klei­ne­ren und mitt­le­ren Unter­neh­men fin­det. Die Adjek­ti­ve sol­len den Leser für die Unter­neh­men gewin­nen: kom­pe­tent, ein­zig­ar­tig, sym­pa­thisch.

    Auf den ers­ten Blick klingt das auch alles ganz toll und glit­zernd. Aber tat­säch­lich haben sol­che Adjek­ti­ve in Wer­bung und Wer­be­tex­ten den glei­chen nega­ti­ven Effekt wie Flos­keln und Phra­sen. Denn:

    Adjektive fassen bloß zusammen, was erklärt werden muss.

    Sie haben aber über­haupt kei­nen Aus­sa­ge­wert.

    „Hoch­wer­tig“ ist zu all­ge­mein und kann alles Mög­li­che bedeu­ten.

    „Kom­pe­tent“ behaup­tet nur irgend­et­was.

    „Ein­zig­ar­tig“ erzeugt kein Bild vorm inne­ren Auge.

    „Sym­pa­thisch“ macht nicht sym­pa­thisch, nur weil man es sagt.

    Das meint auch der berühm­te Satz „Show, don’t tell“, also dass man etwas zei­gen, nicht erzäh­len soll. Und das gilt nicht nur für Adjek­ti­ve in der Wer­bung. In der Bel­le­tris­tik oder dem Jour­na­lis­mus sind sie genau­so fehl am Platz.

    Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass diese gan­zen Adjek­ti­ve wie „exklu­siv“ und „ein­zig­ar­tig“ ziem­lich bil­lig wir­ken, wenn dazu nicht erklärt wird, was damit über­haupt gemeint ist.

    Somit sind es also keine posi­ti­ven Adjek­ti­ve, die Per­sön­lich­keit ver­mit­teln, son­dern wel­che, die Unter­neh­men kon­tur­los wir­ken las­sen. Dabei möch­ten sich Unter­neh­men ja von ande­ren abhe­ben und indi­vi­du­ell sein.

    Leben­di­ge Texte, die aus­führ­lich auf das Unter­neh­men ein­ge­hen, einen Blick hin­ter die Kulis­sen zulas­sen und Details sicht­bar machen, blei­ben bei Lesern auch län­ger in Erin­ne­rung. Ganz nach dem Spruch

    Erzähl mir, und ich werde vergessen. Zeig mir, und ich werde Anteil nehmen.

     

    Hier noch ein paar Bei­spie­le:

    Tex­te­rin Lena Block hilft dir kom­pe­tent und ein­zig­ar­tig.

    Das ist eine Zusam­men­fas­sung, eine bloße Behaup­tung.

    Tex­te­rin Lena Block erklärt, warum Adjek­ti­ve in Tex­ten für Unter­neh­men gar keine Per­sön­lich­keit trans­por­tie­ren und somit eigent­lich nega­tiv sind.

    Das beschreibt etwas und sagt dir kon­kret, worum es geht.

    Noch mehr Ver­glei­che:

    Er war ner­vös. -> Zusam­men­fas­sung.

    Er trom­mel­te mit den Fin­gern auf den Tisch. -> Zeigt uns etwas.

    Wir machen unse­ren Job lei­den­schaft­lich. -> Erzählt nur etwas.

    Wir neh­men uns für jede hand­ge­fer­tig­te Puppe meh­re­re Tage Zeit und ver­nä­hen die Kan­ten unterm Mikro­skop -> Ist anschau­lich.

    Wir arbei­ten qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig. -> Zusam­men­fas­sung.

    Wir ana­ly­sie­ren das Pro­blem mit Ihrem Com­pu­ter inner­halb von 10 Minu­ten und behe­ben es sofort im Anschluss, auch am Wochen­en­de. -> Nennt dem Leser den kon­kre­ten Mehr­wert.

    Typi­sche „posi­ti­ve“ Adjek­ti­ve sind also:

    Ein­ma­lig

    Unver­gess­lich

    Exklu­siv

    unver­gleich­lich

    Beson­ders

    Unglaub­lich

    Stark

    Bezau­bernd

    Qua­li­ta­tiv

    spe­zi­ell

    Diese Adjek­ti­ve würde ich nicht für Unter­neh­men ver­wen­den.

    Hier auch zwei Klas­si­ker:

    Wir sind stets freund­lich und zuver­läs­sig.

    Zum einen soll­te das Vor­aus­set­zung sein und nichts, was extra erwähnt wer­den muss. Zum ande­ren soll­te die ganze Web­site Freund­lich­keit und Zuver­läs­sig­keit aus­strah­len – durch aus­führ­li­che nah­ba­re Texte, Team­fo­tos, voll­stän­di­ge Kon­takt­an­ga­ben und die anschau­li­che Dar­stel­lung der Zusam­men­ar­beit.

    Es gibt eine Brand-Desi­gne­rin, die dar­auf ver­zich­tet, auf ihrer Web­site „Ich bin voll sym­pa­thisch“ zu schrei­ben. Statt­des­sen sagt sie:

    Ich habe dau­ernd Angst. Davor, dass ich mei­nen Nach­barn im Haus­flur begeg­ne, wenn ich die Post hole, ich die Krü­mel nicht mehr aus der Tas­ta­tur raus­krie­ge, jemand sieht, dass ich im Auto laut mit­sin­ge, mir die Socken in den Stie­feln run­ter­rut­schen, coole Leute den­ken ich sei blöd und am meis­ten davor, dass ich nie­mals umset­zen werde, wovon ich träu­me, obwohl ich genau weiß, dass ich das theo­re­tisch kann.

    Wir SEHEN diese Per­son alle vor unse­rem inne­ren Auge, wie ihr auf der Stra­ße die Socke run­ter­rutscht, nicht wahr?

    Aber Ach­tung:

    Es sind nicht grundsätzlich ALLE Adjektive fehl am Platz.

    Nur die­je­ni­gen, die eine Zusam­men­fas­sung für etwas dar­stel­len, das man genau­so gut auf­drö­seln kann. „Acht­sam“, „nach­hal­tig“ oder „kon­struk­tiv“ zum Bei­spiel sind posi­ti­ve Adjek­ti­ve, die aber eine genaue­re Erklä­rung brau­chen.

    Wenn da steht

    Wir behan­deln Ihre Anfra­ge dis­kret

    darf das auch ruhig so ste­hen blei­ben, denn unter „dis­kret“ kann sich jeder was Ent­spre­chen­des vor­stel­len.

    Unse­re lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter

    kann auch so gelas­sen wer­den, denn lang­jäh­rig ist nun mal lang­jäh­rig.

    Also:

    Für Unter­neh­men, die auf ihrer Web­site Per­sön­lich­keit zei­gen wol­len, sind ver­meint­lich posi­ti­ve Adjek­ti­ve keine gute Lösung. Aber wer sich Zeit für einen län­ge­ren Text nimmt, vom letz­ten Betriebs­aus­flug erzählt oder wie man hier Fami­li­en­freund­lich­keit und Nach­hal­tig­keit lebt, der ist schon auf dem rich­ti­gen Weg.

     

    Smartphone mit Instragam Texten von Lena Instagram Account

    Hat dir der Beitrag gefallen?

    Hinterlasse mir gern eine Nachricht bei Instagram!

    Text­bü­ro Block auf INSTAGRAM

    Websites für Handwerker: So wirst du vor Ort gefunden und gebucht

    Blogartikel erstellen oder schreiben lassen? Hauptsache, bloggen!

    Viele KMU und Solo-Selb­stän­di­ge haben noch nicht so rich­tig ver­stan­den, warum es lohnt zu blog­gen oder Blog­ar­ti­kel schrei­ben zu las­sen. Macht nichts: Fang lie­ber jetzt als nie mit Blog­gen an und mach dadurch mehr Umsatz – wie, liest du hier.

     ***

    Am Anfang war das Missverständnis.

    Als Tex­te­rin, die online von Kun­den gefun­den wird, pfle­ge ich zwei Kanä­le: meine Web­site und Insta­gram. Mit dem Blog­gen auf mei­ner Web­site habe ich spät ange­fan­gen und bis dato nur die Stan­dard-Unter­sei­ten erstel­len las­sen. Also eben Start, Leis­tun­gen, Über mich,…aber kei­nen Blog.

    Eine Tex­te­rin ohne eige­nen Blog? Ja, weil Insta­gram prima funk­tio­nier­te. Dort kamen ver­läss­lich Auf­trä­ge rein. Der Effekt war fol­gen­der:

    Weil Insta­gram ja so flutsch­te, kon­zen­trier­te ich mich ganz auf Social Media als Akqui­se-Tool. Dadurch kamen dort noch mehr Kun­den­an­fra­gen rein. Was ja ansich auch fein war. Nur mach­te ich einen Denk­feh­ler: Es war nicht Insta­gram, was funk­tio­nier­te, es war meine Web­site, die NICHT funk­tio­nier­te.

    Weil ich nicht blogg­te.

    Hätte ich von Anfang an ans Blog­ar­ti­kel schrei­ben gedacht, wäre ich jetzt Online-Mil­lio­nä­rin und wie­der off­line. Nein, Spaß. Aber ich wäre schnel­ler gewach­sen.

    Warum also mit Blog­gen anfan­gen?

    Blogartikel schreiben = online Reichweite gewinnen

    Je mehr du bloggst, desto öfter wirst du online gefun­den. Dazu ein ver­kürz­ter und ver­ein­fach­ter Exkurs in die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung:

    Deine Web­site wird von Inter­es­sen­ten gefun­den, wenn du bei Goog­le vorn in den Such­ergeb­nis­sen auf­tauchst. Dort kommst du hin, wenn du sie opti­mierst. Du kannst jede dei­ner Unter­sei­ten auf ein bestimm­tes Thema opti­mie­ren. Aber eben auch alle Blog­ar­ti­kel, die du geschrie­ben hast!

    Mit jedem neuen Blog­bei­trag, den du erstellst und dei­ner Web­site hin­zu­fügst, gewinnst du also online an Reich­wei­te.

    Bestimmt gibt es zu dei­nem Thema unzäh­li­ge Sub-The­men, die bei Goog­le gesucht wer­den, aber nicht von dei­nen Stan­dard-Sei­ten abge­deckt wer­den kön­nen.

    Natür­lich kannst und sollst du deine Start­sei­te oder deine Sales­page auch für Goog­le opti­mie­ren. Aber das sind eben nur 3 bis 5 Sei­ten, die dir dafür zur Ver­fü­gung ste­hen. Wenn du aber dei­nen Blog dazu­ad­dierst, gewinnt dein Online-Auf­tritt mit jeder neuen Seite an Volu­men.

    Mal mein eige­nes Bei­spiel für sol­che Blog­ar­ti­kel: Ich bin Tex­te­rin, also blog­ge ich über The­men wie SEO, Tona­li­tät, flüs­si­ges Schrei­ben oder Flos­keln.

    Und das ist auch der Punkt, wie du mit Blog­gen Geld ver­die­nen kannst:

    Indem du bloggst und such­ma­schi­nen­op­ti­mierst, gewinnst du an Reich­wei­te. Und je mehr Reich­wei­te, desto mehr poten­ti­el­le Kun­den machst du auf dich auf­merk­sam.

    Oder noch anders for­mu­liert: Erst Blog­ar­ti­kel schrei­ben, den dann für dich ran­ken las­sen und Inter­es­sen­ten auf dich auf­merk­sam machen, wäh­rend du Cock­tails am Strand schlürfst. Denn ist der Blog erst­mal erstellt und online auf der Web­site, arbei­tet er rund um die Uhr für dich.

    Neben der Reich­wei­te gibt es noch einen Grund, Blog­ar­ti­kel zu schrei­ben:

    Du kannst dein Know-how unter Beweis stellen.

    Dazu mal der Ver­gleich von Online-Dienst­leis­tern mit einem Geschäft in einer Ein­kaufs­stra­ße: Wenn du über­legst, ein Pro­dukt zu kau­fen, kannst du in den Laden gehen, es dir genau anschau­en oder anzie­hen und genau unter die Lupe neh­men. Denn du willst ja vor­her prü­fen, wofür du dein Geld aus­gibst.

    Online geht das natür­lich nicht so leicht. Behaup­tet wer­den kann ja alles. Des­halb sind Blog­ar­ti­kel ein super Bei­spiel dafür, wie du das Ver­trau­en von Inter­es­sen­ten gewin­nen kannst:

    Hun­de­trai­ner blog­gen über das rich­ti­ge Fut­ter und geben Tipps, wie Hunde folg­sam an der Leine lau­fen. Fit­ness­trai­ner blog­gen dar­über, warum du recht­zei­tig mit Work­out anfan­gen soll­test, wenn du im Som­mer schlank sein willst. Und Insta­gram Coa­ches schrei­ben Blog­ar­ti­kel übers Pos­ten, um noch ein Bei­spiel zu nen­nen.

    Dadurch ent­steht beim Leser der Ein­druck, okay, der weiß, wovon er spricht, da buch ich jetzt mal.

    Blogartikel schreiben oder erstellen lassen?

    Die bei­den Wäh­run­gen, über die wir da reden müs­sen, sind Zeit und Geld.

    Hast du das nöti­ge Klein­geld, aber keine Zeit (und keine Lust?), kannst du einen Online-Tex­ter zum Blog­ar­ti­kel schrei­ben enga­gie­ren.

    Hast du kein Bud­get, aber Zeit und Spaß daran, dich ein­zu­fuch­sen, kannst du den Blog selbst erstel­len, auch als Anfän­ger. Der Weg ist das Ziel – mit jedem geschrie­be­nen Blog­ar­ti­kel wirst du bes­ser.

    Beach­te beim Blog­gen ein­fach diese Grund-Tipps:

    - Ein Blog­ar­ti­kel muss deine Ziel­grup­pe ent­we­der gut unter­hal­ten oder ihr Mehr­wert bie­ten. Ver­su­che, nach dem Prin­zip Pro­blem – Pro­blem­lö­sung zu den­ken: Deine Ziel­grup­pe sucht die Lösung für eine Her­aus­for­de­rung, will was wis­sen oder ler­nen, und du bie­test genau dazu die Ant­wort.

    - Struk­tu­rie­re dei­nen Blog­ar­ti­kel in

    • Head­line
    • Teaser
    • Ein­lei­tung /Problemhinführung
    • Haupt­teil / Pro­blem­lö­sung
    • Call to Action/ Hand­lungs­auf­for­de­rung

    - Sprich den Leser direkt an: „Du“ oder „Sie“ statt neu­tra­les „man“.

    - Gestal­te den Blog­ar­ti­kel luf­tig, zum Bei­spiel durch Absät­ze, Zwi­schen-Head­lines und Auf­zäh­lun­gen. Fet­tun­gen gehen auch, muss man aber mögen.

    - Lass dich als Anfän­ger nicht ver­un­si­chern, wenn sich das Blog erstel­len holp­rig anfühlt. Ver­traue dar­auf, dass es deine unver­wech­sel­ba­re Per­sön­lich­keit ist, die zwi­schen den Zei­len durch­schim­mert.

    - Lass den Blog­ar­ti­kel nach dem Schrei­ben einen Tag lie­gen und lies ihn vorm Online­stel­len Kor­rek­tur, zum Bei­spiel mit der Vor­le­se­funk­ti­on von Word.

    Zum Schluss noch ein ganz wichtiger Tipp zum Bloggen:

    Stu­die­re vorm Schrei­ben ruhig die Blog­ar­ti­kel auf den Web­sites von Mit­be­wer­bern. Aber nur zur Inspi­ra­ti­on, nie­mals zum Kopie­ren. Das ist schlicht ver­bo­ten. Außer­dem willst du ja nicht wie die Kon­kur­renz klin­gen, son­dern deine eige­ne Blog­ger­stim­me fin­den. Und dazu musst du nur eins:

    mit dem Blog­gen anfan­gen.

     

    Smartphone mit Instragam Texten von Lena Instagram Account

    Hat dir der Beitrag gefallen?

    Hinterlasse mir gern eine Nachricht bei Instagram!

    Text­bü­ro Block auf INSTAGRAM

    Was sind eigentlich gute SEO-Texte und wie schreibt man die?

    Was sind eigentlich gute SEO-Texte und wie schreibt man die?

    Der Schlüs­sel zu mehr Online-Reich­wei­te und Umsatz? Gute SEO-Texte schrei­ben. Hier erklä­re ich, wor­auf du dabei ach­ten soll­test

     ***

    Denkst du bei SEO als Ers­tes an Texte? Dann liegst du damit nicht ganz falsch, denn Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung funk­tio­niert haupt­säch­lich über den Text. Aber eben nicht nur. Wenn du mit einem guten SEO-Text star­test, lei­ten sich dar­aus wei­te­re Schrit­te für die tech­ni­sche Seite der Opti­mie­rung ab. Aber der Reihe nach.

    Wenn wir jetzt mal nur auf den Text schau­en, sind zwei Para­me­ter ent­schei­dend:

    Key­words und die Befrie­di­gung der Such­in­ten­ti­on.

    Das eine geht ohne das ande­re nicht. Diese bei­den Ran­king-Fak­to­ren sind wie Dick & Doof oder Ebony and Ivory. Nur: Viele ach­ten ledig­lich auf Key­words und ver­nach­läs­si­gen die Such­in­ten­ti­on – ein typi­scher SEO-Feh­ler.

    Gute SEO-Texte schreiben durch Keywords

    Zuerst das Offen­sicht­li­che: die Key­words. Diese Schlüs­sel­wör­ter gehö­ren in dei­nen Text, damit er bei Goog­le rankt und von dei­ner Ziel­grup­pe gefun­den wird.

    Bei­spiel:

    Du bist Yoga­leh­rer für Kin­der und möch­test mit dei­nem Ange­bot bei Goog­le auf Seite 1 gefun­den wer­den. Recher­chen mit Key­word-Tools wie KWFin­der oder Uber­sug­gest haben dir ange­zeigt, dass „Übun­gen Kin­der­yo­ga“ ein Such­be­griff ist, mit dem du gute Ran­king­chan­cen hast. Er passt zu dei­nem Thema und ist noch nicht von ande­ren Web­sites „belegt“. Du willst nun also eine Unter­sei­te der Web­site auf die­ses Haupt-Key­word opti­mie­ren.

    Wie baust du das Haupt-Key­word am bes­ten in den Text ein?

     

    So zum Bei­spiel:

    (Head­line)

    Kin­der­yo­ga – 5 Übun­gen mit Spaß und Fit­ness-Effekt

    (Teaser)

    Kin­der­yo­ga-Übun­gen brin­gen den Klei­nen mehr, als man­cher denkt. Hier gebe ich ein paar Bei­spie­le aus mei­nen Kur­sen, die ihr leicht Zuhau­se nach­tur­nen könnt.

    Denn, genau, das Haupt-Key­word gehört in die h1 (die obers­te Head­line), in den Teaser, die Zwi­schen-Über­schrif­ten und ein paar Mal in den Fließ­text.

    In mei­nem Bei­spiel­text habe ich das Key­word ein­mal in der Head­line und dann noch­mal im Teaser-Text ein­ge­baut. Es noch öfter rein­zu­schrei­ben wäre nicht schön – ein guter SEO-Text soll sich ja noch ange­nehm lesen las­sen.

    Vie­len Anbie­tern ist aber nicht so wich­tig, wie sich ihr Text liest. Statt­des­sen stop­fen sie ihn mit Key­words voll. Hier jetzt mal als Bei­spiel ein Text aus dem Web, den ich ver­frem­det habe. Das ursprüng­li­che Key­word habe ich ersetzt durch „Coach für Fach­ge­biet“, um das mal all­ge­mein zu hal­ten.

    Das ist der Text:

    Coach für Fach­ge­biet: Wir­kungs­vol­les Coa­ching für dein Fach­ge­biet

    Als frei­er Coach für Fach­ge­biet beglei­te ich dich auf dei­nem Weg. Du hast es dir zum Ziel gemacht, Men­schen als Fach­ex­per­te zu moti­vie­ren und zu för­dern? Dann bist du bei mir als Coach für Fach­ge­biet genau rich­tig!

    Vier­mal das Key­word inner­halb von 4 Sät­zen. Gro­ßer SEO-Feh­ler. Nicht nur, dass der Text auf diese Weise beknackt klingt. Er igno­riert auch, was die Ziel­grup­pe beim Lesen den­ken könn­te.

    Näm­lich das:

    „…Coach für Fach­ge­biet, ah sehr gut. Wirkungsvolles…ja, genau. Als frei­er – ja weiß ich, du bist Coach für Fach­ge­biet, schon klar. Du hast es dir zum Ziel…, hm‑m, japp, Men­schen als Fach­ex­per­te, dann bist du bei mir als…sag mal will der mich ver­äp­peln? Das wie­der­holt er jetzt zum vier­ten Mal, hält der mich für blöd?“

    Du kannst das mit der gespro­che­nen Spra­che ver­glei­chen. Stell dir vor, du möch­test jeman­dem von dei­nem neuen Blog­bei­trag erzäh­len.

    Wür­dest du sagen:

    Ich schreib grad einen Blog­ar­ti­kel, da geht es um SEO-Feh­ler. Ich erklä­re SEO-Feh­ler und wie man SEO-Feh­ler ver­mei­den kann.

    …oder eher:

    Ich schreib grad einen Blog­ar­ti­kel, da geht es um SEO-Feh­ler. Ich erklä­re, was damit gemeint ist und wie man sie ver­mei­den kann.

    Wir erwäh­nen am Anfang das Wort, um das es uns geht, und erset­zen es im Fol­gen­den instink­tiv durch Pro­no­men (er, sie, es usw.).

    Die glei­che Regel gilt fürs Tex­ten. Wird das Haupt­wort unna­tür­lich oft wie­der­holt, klingt der Text kramp­fig.

    Und damit sind wir beim zwei­ten SEO-Fak­tor:

    Gute SEO-Texte schreiben durch die richtige Suchintention

     

    Es kommt eben nicht nur auf die Key­word­dich­te an, son­dern auch dar­auf, dass der Text erfüllt, was der Leser sich von ihm erhofft. Und das ist: Ein gut leser­li­cher Text, der die Ziel­grup­pe ernst nimmt und ihr die Ant­wor­ten lie­fert, die sie sucht. Ohne ver­ba­le Stol­per­stei­ne.

    Wer also sei­nen Text mit Key­words füt­tert, die ab der zwei­ten Wie­der­ho­lung inhalt­lich kei­nen Sinn erge­ben, der schreibt nicht für seine Leser, son­dern nur für Goog­le. Und das ist dann auch nur die Hälf­te der Miete.

    Eine Seite rankt nicht, wenn sie keine Key­words ent­hält. Oder höchs­tens im Schne­cken­tem­po, weil zwar der Inhalt stimmt, aber Goog­le an nichts ando­cken kann. Des­halb muss das Key­word not­ge­drun­gen wie­der­holt wer­den.

    Sie rankt aber auch nicht, wenn der Text so mies geschrie­ben ist, dass er die Ziel­grup­pe ver­schreckt und sie wie­der zurück zu Goog­le geht.

    Statt es mit der Key­word­dich­te zu über­trei­ben, streich das Haupt-Key­word lie­ber ein paar Mal aus dem Text und ver­frach­te es ins Backend – denn auch das zählt zu einem gut geschrie­be­nen SEO-Text.

    Dein Haupt-Key­word gehört in

    • die Meta-Daten,
    • den Bild-Alt-Tag,
    • den Title-Tag,
    • die Bild­be­zeich­nun­gen
    • und in die Bezeich­nung inter­ner Links.

    On Top wirkt es sich auch posi­tiv aufs Ran­king aus, wenn ande­re Web­sites auf deine Seite ver­lin­ken – die soge­nann­ten Back­links.

    Das sind alles Maß­nah­men, die für den Leser nicht sicht­bar sind, aber Ein­fluss auf das Ran­king haben. Sie zu igno­rie­ren ist einer der häu­figs­ten SEO-Feh­ler.

    Müsste ich eine Anleitung zum SEO-Texte schreiben geben, wäre es wohl diese:

    Über­le­ge, wen du mit dei­nem Text errei­chen möch­test und was deine Ziel­grup­pe bei Goog­le ein­ge­ben könn­te. Recher­chie­re dann brauch­ba­re Key­words mit Key­word-Tools und kon­zen­trie­re dich auf ein Haupt-Key­word und ein paar Neben-Key­words. Bau die aber nicht so ein, dass die Leser­lich­keit und die Logik der Sätze dar­un­ter lei­den. Web-Texte haben die Auf­ga­be, die Ziel­grup­pe anzu­zie­hen und Sym­pa­thie aus­zu­strah­len. Leser wol­len sich von dem, was da steht, über­zeu­gen las­sen und das Gefühl haben, dass das nur für sie geschrie­ben wurde. Und sie mer­ken, wenn jemand beim Schrei­ben mit Dol­lar­zei­chen in den Augen bloß ans Ran­king gedacht hat.

    Unter­stüt­ze dei­nen Text also lie­ber im Backend mit dem Ein­bau des Haupt-Key­words.

    Einen guten SEO-Text hast du dann geschrieben, wenn man ihm SEO kaum anmerkt.

     

     

    Smartphone mit Instragam Texten von Lena Instagram Account

    Hat dir der Beitrag gefallen?

    Hinterlasse mir gern eine Nachricht bei Instagram!

    Text­bü­ro Block auf INSTAGRAM