Kaltakquise im B2B kann tatsächlich funktionieren – mit diesen Tipps

Kaltakquise im B2B kann tatsächlich funktionieren – mit diesen Tipps

Als SEO-Tex­te­rin lasse ich mich eigent­lich online von Kun­den fin­den. Trotz­dem habe ich vor ein paar Mona­ten ein klei­nes B2B-Kalt­ak­qui­se-Pro­jekt aus­pro­biert. Wie es lief, wann Kalt­ak­qui­se lohnt und wor­auf du ach­ten musst, erzäh­le ich hier.

 

Was bedeutet Kaltakquise überhaupt?

Kalt­ak­qui­se ist die Kon­takt­auf­nah­me mit poten­zi­el­len Kun­den, die bis­her noch keine Geschäfts­be­zie­hung zu dir hat­ten und dich auch nicht darum gebe­ten haben. Du mel­dest dich also unauf­ge­for­dert – per Tele­fon, E‑Mail oder Brief – um dein Ange­bot vor­zu­stel­len. Der Begriff “kalt” beschreibt genau das: Dein Wunsch­kun­de kennt dich nicht, hat mög­li­cher­wei­se noch nie von dir gehört und wird von dir über­rascht.

Klingt unsym­pa­thisch, fin­dest du? Aller­dings. Viele füh­len sich mit Kalt­ak­qui­se nicht wohl oder machen erst gar keine, wenn sie ande­re Wege fin­den, Kun­den zu akqui­rie­ren.

Ist Kaltakquise nicht sogar verboten?

Nein, im B2B ist Kalt­ak­qui­se in Deutsch­land nicht grund­sätz­lich ver­bo­ten, im Gegen­satz zur Kon­takt­auf­nah­me mit Pri­vat­kun­den.

Kalt­ak­qui­se am Tele­fon ist zum Bei­spiel erlaubt, solan­ge ein „mut­maß­li­ches Inter­es­se“ des Ange­ru­fe­nen an dei­nem Ange­bot besteht. Trotz­dem finde ich diese Art zu wer­ben super unan­ge­nehm, für beide Sei­ten. Des­halb war das auch nicht mein Weg.

Bei der E‑Mail-Kalt­ak­qui­se wird‘s etwas kniff­li­ger, hier strei­ten sich die Juris­ten noch über die Details. Ich bin mit mei­ner Akti­on auf Num­mer sicher gegan­gen und habe pos­ta­lisch Brie­fe ver­schickt – ja wirk­lich, ganz old school, zum Anfas­sen und unglaub­lich off­line :-D.

B2B-Kaltakquise in Agenturen: meine Texter-Vergangenheit

Bevor ich mich als Tex­te­rin selbst­stän­dig gemacht habe, war ich ange­stellt in Wer­be­agen­tu­ren. Und dort hatte ich jeden Tag mit Kalt­ak­qui­se zu tun: auf­wän­di­ge, teure Kalt­ak­qui­se-Aktio­nen für bestimm­te B2B-Ent­schei­der; Mas­sen-Kalt­ak­qui­se für B2C-Kun­den mit hohen Streu­ver­lus­ten. Und dazu immer die pas­sen­den Texte, Direct-Mai­lings rauf und run­ter. Sogar krea­tiv wer­den konn­te man dabei. Ein­mal haben wir zum Bei­spiel klei­ne Zen-Gär­ten mit Sand und Harke an weni­ge aus­ge­wähl­te CEO’s ver­schickt. Auf­hän­ger: Sie wol­len sich in Ruhe auf Ihr Tages­ge­schäft kon­zen­trie­ren, dann sourcen Sie doch [läs­ti­ge Dienst­leis­tung] an uns aus.

Als Tex­te­rin fand ich das span­nend, und ich habe eine Menge dabei gelernt. Trotz­dem war für mich klar, dass damit Schluss sein würde, als ich dann den Schwer­punkt auf Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung gelegt habe.

SEO versus Kaltakquise

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist im Grun­de die ange­nehms­te und nach­hal­tigs­te Art, Kun­den zu gewin­nen: Du opti­mierst deine Web­site so für Goog­le, dass du dort für Inter­es­sen­ten sicht­bar bist und sie von ganz allein auf dich zukom­men, weil sie deine Web­site ent­deckt haben und diese über­zeu­gend fin­den.

Wenn sie dich dann kon­tak­tie­ren, kannst du sicher sein, dass sie sich schon über dich infor­miert haben, dass sie dein Ange­bot ken­nen und rela­tiv sicher sind, dass du die Rich­ti­ge für sie bist. Du musst wei­ter gar nichts machen, außer regel­mä­ßig deine Web­site pfle­gen und schau­en, dass du wei­ter­hin gut rankst. Einen mei­ner Blog­bei­trä­ge habe ich 2021 geschrie­ben. Er rankt immer noch auf Seite 1 und spült mir regel­mä­ßig Anfra­gen rein.

Du siehst:

SEO ist so ziem­lich das Gegen­teil von Kalt­ak­qui­se. Warum habe ich das dann gemacht?

Letz­tes Jahr, also 2025, war für die Tex­terbran­che ein Jahr des abso­lu­ten Umbruchs: KI war nun end­gül­tig im Busi­ness­all­tag poten­ti­el­ler Kun­den ange­kom­men, und das haben alle gespürt. Ich habe zwar wei­ter­hin Anfra­gen bekom­men, aber wie das pas­sier­te, war unschön: Kun­den schick­ten ChatGPT-Texte und schrie­ben dazu „Mach da mal SEO rein“. Oder sie lie­fer­ten die Kor­rek­tur­schlei­fen mit KI, sag­ten „Gemi­ni schreibt das aber so und so“ oder ghos­te­ten schlicht­weg, was das Zeug hielt. Ohne ins Detail zu gehen, kann ich sagen: So ein Jahr wie das letz­te habe ich noch nicht erlebt.

Als dann auch noch meine Lieb­lings-Tex­ter-Kol­le­gin ihren Laden dicht­mach­te, weil sie keine Anfra­gen mehr bekam, fing ich an zu über­le­gen:

Was, wenn SEO einfach nicht alles abdecken kann?

Was, wenn ich doch mal wie­der auf ande­ren Wegen auf Wunsch­kun­den zuge­he?

Wie kann ich mich brei­ter auf­stel­len?

Ich sehe online immer noch so viele schlech­te Web­sites, die viel mehr Umsatz rein­spü­len wür­den, wenn man sie ein biss­chen lie­be­vol­ler behan­deln würde. Aber immer noch unter­schät­zen wahn­sin­nig viele Unter­neh­mer, was die Online­prä­senz eigent­lich für sie tun könn­te. Allen voran eine spe­zi­el­le Bran­che: die Immo­bi­li­en­mak­ler.

Ich habe dar­über hier schon mal was geschrie­ben:

Immobilienmakler machen so einen tollen Job (weiß ich aus eigener Erfahrung), kümmern sich aber null um empathische, reichweitenstarke Websites.

Der Part­ner an Ihrer Seite. Seit 20 Jah­ren in Mus­ter­stadt. Ist es unser obers­tes Ziel, mit Kom­pe­tenz und Verlässlichkeit…blablabla.

Und damit stand meine Idee: Ich würde eine pos­ta­li­sche Kalt­ak­qui­se-Akti­on für Immo­bi­li­en­mak­ler tes­ten, in der Hoff­nung, Auf­trä­ge zu erhal­ten.

Ich fing damit an, dass ich Mak­ler-Web­sites recher­chier­te. Und zwar von Mak­lern, die nicht zu weit von mei­ner Hei­mat­stadt leben. Ich hatte nicht vor, mich per­sön­lich mit irgend­wem zu tref­fen, aber das ist ein psy­cho­lo­gi­scher Effekt: Kun­den suchen gern Dienst­leis­ter aus der Nähe, auch wenn man sich dann nur am Bild­schirm sieht.

Das zwei­te Kri­te­ri­um war ein offen­sicht­li­ches:

Ich such­te nach Web­sites, die ver­nach­läs­sigt wur­den.

Die auf Seite 2 oder 3 bei Goog­le ver­sau­er­ten, vor Flos­keln strotz­ten und merk­lich seit Jah­ren nicht mehr ange­fasst wor­den waren. Also Web­sites, bei denen ich würde hel­fen kön­nen.

Dann such­te ich im Impres­sum oder auf der Team-Seite die Geschäfts­in­ha­ber raus und notier­te die Namen. So kamen ins­ge­samt 40 Wunsch­kun­den zusam­men.

Das Anschreiben für die Kaltakquise

Das ist natür­lich das wich­tigs­te an der B2B-Kalt­ak­qui­se: ein Anschrei­ben zu for­mu­lie­ren, das deine Wunsch­kun­den über­zeugt. Du hast auf einer DIN A 4‑Seite Platz zu sagen, wer du bist, was du kannst und warum du gold­rich­tig bist, um bei Her­aus­for­de­rung sound­so zu unter­stüt­zen.

Das Ganze mit per­sön­li­cher Anspra­che, gut struk­tu­riert und mit Lese-Hel­fer­chen wie Bul­lets, Fet­tun­gen, Hand­lungs­auf­for­de­run­gen und vie­len luf­ti­gen Absät­zen. Frü­her habe ich diese Anschrei­ben immer für die Kalt­ak­qui­se ande­rer Unter­neh­men getex­tet; jetzt konn­te ich mein Wis­sen auch mal auf mich selbst anwen­den.

Ganz wich­tig: Ich habe natür­lich nicht geschrie­ben „Hier, ne, deine Web­site taugt nichts“. Son­dern ich bin im Ton wert­schät­zend geblie­ben und habe den Fokus auf das gelegt, was noch opti­miert wer­den kann.

Zum Schluss habe ich den Text noch bei ChatGPT, Clau­de, Gemi­ni und Per­ple­xi­ty durch­lau­fen las­sen, um zu schau­en, ob KI noch was Schlau­es dazu bei­zu­steu­ern hat. Tat­säch­lich kam da auch der ein oder ande­re gute Tipp bei rum. Zu 95% blieb der Inhalt aber mei­ner.

Aufwand, Equipment und Kosten

Als nächs­tes kauf­te ich bei Ama­zon einen Packen Brief­um­schlä­ge in einer mei­ner Bran­ding­far­ben, oran­ge. Wenn du in dei­nen Brief­kas­ten guckst, mit dei­nen Gedan­ken eigent­lich woan­ders bist, du 5 Umschlä­ge raus­fischt und 4 sind weiß und einer knallt in oran­ge – wel­cher zieht die Auf­merk­sam­keit auf sich? Genau.

Ein Stan­dard­brief kos­tet 0,95 € Porto pro Stück. Bei 40 Brie­fen macht das 38 €.

Die Umschlä­ge kos­te­ten mich 22 €.

Hinzu kommt, dass ich alle Anschrei­ben im Copy­shop habe aus­dru­cken las­sen.

In Summe habe ich also für die ganze Akti­on ca. 100 EUR aus­ge­ge­ben.

Alle 40 Umschlä­ge habe ich direkt bei der Post­fi­lia­le auf­ge­ge­ben.

Und dann hieß es: war­ten.

Ein Umschlag kam zu mir zurück, weil „Emp­fän­ger ver­zo­gen“. Da hatte jemand also sein Impres­sum nicht aktu­ell gehal­ten. Aber so etwas gehört sta­tis­tisch gese­hen dazu.

Die ers­ten zwei Wochen nach dem Ver­sand pas­sier­te nichts.

Zu diesem Zeitpunkt hätte ich jetzt etwas im Marketing Übliches machen müssen: Nachfassen.

Nach­fas­sen ist einer der soge­nann­ten Touch Points, also Berüh­rungs­punk­te mit poten­zi­el­len Kun­den. Die Sta­tis­tik zeigt: Die meis­ten Men­schen reagie­ren nicht beim ers­ten Kon­takt. Oft braucht es fünf bis sie­ben Touch Points, bis jemand über­haupt auf ein Ange­bot reagiert. Das erste Mai­ling lan­det im Sta­pel, wird zur Seite gelegt und ver­ges­sen. Beim zwei­ten oder drit­ten Kon­takt erin­nert man sich viel­leicht dun­kel.

Erst beim vier­ten Mal denkt der Emp­fän­ger: “Ach ja, die Tex­te­rin, die hatte da was geschrie­ben.” Die Wahr­schein­lich­keit einer posi­ti­ven Reak­ti­on steigt mit jedem stra­te­gi­schen Nach­fas­sen deut­lich an, vor­aus­ge­setzt, man nervt nicht, son­dern bringt jedes Mal einen neuen Auf­hän­ger oder Mehr­wert.

Ich muss aber ehr­lich sagen, dass ich das ein­fach nicht woll­te. Die Brie­fe zu ver­sen­den hat mich schon etwas Über­win­dung gekos­tet. Es hat ja durch­aus etwas Ner­vi­ges, Unter­wür­fi­ges, wenn man kalt akqui­riert: das Macht­ver­hält­nis, das dadurch ent­steht, ist keine gute Aus­gangs­la­ge. Ich signa­li­sie­re ja mit mei­ner Wer­bung: „Ja, ich kon­tak­tie­re dich gera­de, obwohl dich das viel­leicht stört, und bitte enga­gie­re mich.“ Man bet­telt quasi. Das ist nicht jeder­manns Sache.

Ich kann das ja selbst auch nicht ab, wenn ich mit unter­drück­ter Num­mer ange­ru­fen und dann zuge­la­bert werde oder wenn mir einer unge­fragt auf Lin­ke­dIn schreibt.

Für mein Bauch­ge­fühl ging meine Akti­on gera­de noch durch, aber tele­fo­nisch nach­fas­sen und sagen, ich hab dir vor zwei Wochen geschrie­ben, und jetzt ter­ro­ri­sie­re ich dich schon wie­der, das muss­te wirk­lich nicht sein. Auch wenn ich mir dadurch viel­leicht eine Chan­ce ver­baut habe.

Aber um mal auf den Punkt zu kom­men: Seit ich vor 4 Mona­ten die Brie­fe ver­sen­det habe, kamen ins­ge­samt zwei Rück­mel­dun­gen.

Was für eine Enttäuschung, findest du? Ganz und gar nicht.

Im Direct Mar­ke­ting gilt eine Respon­se-Rate von 1 bis 3 Pro­zent als völ­lig nor­mal und durch­aus erfolg­reich. Das bedeu­tet: Wenn du 100 Brie­fe ver­schickst und zwei bis drei Leute ant­wor­ten, läuft es gut. Bei mei­nen 40 Brie­fen ent­spre­chen zwei Rück­mel­dun­gen also einer Erfolgs­quo­te von 5 Pro­zent – das ist für Kalt­ak­qui­se super.

Ent­schei­dend ist nicht die Anzahl der Rück­mel­dun­gen, son­dern der Umsatz, der dabei her­aus­kommt. Für den einen Kun­den durf­te ich die Web­site über­ar­bei­ten und habe mit SEO, Bera­tung und meh­re­ren neuen Sei­ten­tex­ten ins­ge­samt 1600 EUR ver­dient. Ver­rech­net man das mit der Inves­ti­on von 100 EUR, habe ich also bereits mit einem Auf­trag ein Plus ein­ge­fah­ren.

Der ande­re Wunsch­kun­de kam erst vor ein paar Tagen auf mich zu und wir haben einen Ken­nen­lern­call aus­ge­macht. Mal schau­en, was dar­aus wird.

Hier also nochmal die wichtigsten Tipps für Kaltakquise-Aktionen:

  • Ziel­grup­pe ken­nen und ein­gren­zen: Ver­schwen­de keine Ener­gie auf Streu­ver­lus­te. Recher­chie­re gezielt Unter­neh­men, denen du wirk­lich hel­fen kannst.
  • Per­sön­lich wer­den: Sprich die rich­ti­gen Ansprech­part­ner mit Namen an und zeige, dass du dich mit ihrem Busi­ness beschäf­tigt hast.
  • Auf­fal­len, aber seri­ös blei­ben: Ein bun­ter Umschlag oder ein ori­gi­nel­ler Auf­hän­ger kann hel­fen, solan­ge es nicht ins Bil­li­ge abdrif­tet.
  • Rech­ne rea­lis­tisch: 1–3% Respon­se-Rate sind nor­mal. Es geht nicht um Masse, son­dern um den Umsatz, der hin­ten raus­fällt.
  • Nach­fas­sen lohnt sich. Theo­re­tisch. Meh­re­re Touch­points erhö­hen die Erfolgs­chan­cen mas­siv. Aber nur, wenn du dich damit wohl­fühlst.
  • Invest­ment klein hal­ten: Teste erst mal mit einer über­schau­ba­ren Anzahl, bevor du in die Vol­len gehst.

Mein Fazit: B2B-Kaltakquise ist nicht tot, sondern funktioniert

Was soll ich sagen: Ich woll­te es ein­fach mal aus­pro­bie­ren, und es hat wun­der­bar funk­tio­niert. So gut, dass ich über­le­ge, das Ganze noch­mal für eine ande­re Ziel­grup­pe zu wie­der­ho­len. Klar bleibt SEO für mich der ange­neh­me­re Weg, weil Kun­den von selbst kom­men und ich nicht das Gefühl habe, jeman­dem auf die Ner­ven zu gehen.

Aber: Wenn du eine klare Ziel­grup­pe hast, ein gutes Ange­bot und keine Scheu vor dem ers­ten Schritt, probier’s aus. Mit dem rich­ti­gen Leit­fa­den kann Kalt­ak­qui­se im B2B tat­säch­lich funk­tio­nie­ren.

Für wen lohnt sich Kaltakquise?

B2B-Kalt­ak­qui­se ist nicht für jeden und nicht für jedes Geschäfts­mo­dell sinn­voll. Am bes­ten funk­tio­niert sie für Selbst­stän­di­ge und Unter­neh­men, die eine klar defi­nier­te Ziel­grup­pe haben, wie in mei­nem Fall Immo­bi­li­en­mak­ler in einer bestimm­ten Regi­on. Auch für alle, die höher­prei­si­ge Dienst­leis­tun­gen oder Pro­duk­te anbie­ten, rech­net sich der Auf­wand eher: Wenn ein ein­zi­ger Auf­trag vier- oder fünf­stel­lig ist, loh­nen sich auch 100 Euro Inves­ti­ti­on für 40 Brie­fe.

Kalt­ak­qui­se macht außer­dem Sinn, wenn deine Ziel­grup­pe nicht aktiv nach Lösun­gen sucht oder gar nicht weiß, dass es dein Ange­bot über­haupt gibt. Dann kann pro­ak­ti­ves Zuge­hen der ein­zi­ge Weg sein, auf den Radar zu kom­men.

Brauchst du Unter­stüt­zung bei dei­ner Kalt­ak­qui­se? Ich bin gern für dich da.

 

 

 

 

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Kaltakquise im B2B kann tatsächlich funktionieren – mit diesen Tipps

Ciao, ChatGPT, ich habe jetzt eine bessere KI

Irgend­wann war‘s dann genug: Ich habe meine Text-KI gewech­selt und den Account bei ChatGPT gekün­digt.

 

Nach mona­te­lan­ger Nut­zung des unan­ge­foch­te­nen Markt­füh­rers habe ich eine Alter­na­ti­ve zu ChatGPT gefun­den, die ähn­lich funk­tio­niert, aber der bes­se­re Ersatz ist, und zwar Clau­de von Anthro­pic. Der Grund ist sim­pel: Ich brau­che ein Arbeits­werk­zeug, kei­nen digi­ta­len Cheer­lea­der.

Das Leben, all das Wis­sen, unse­re Fra­gen, der Fort­schritt: Frü­her löcher­ten mich meine Kin­der, was die Welt im Inne­ren zusam­men­hält, und im Ide­al­fall hatte ich eine Ant­wort parat. Manch­mal frag­ten sie etwas Kom­pli­zier­tes, und ich sagte, puh, weiß ich auch nicht, lass uns nach­her bei Goog­le schau­en. Noch spä­ter woll­ten sie wie­der etwas wis­sen, und ich mein­te dann, tja, keine Ahnung, gucken wir mal bei ChatGPT nach.

Ich sagte „ChatGPT“, nicht „KI“. So, wie Men­schen nach einem Tempo fra­gen, wenn sie ein Papier­ta­schen­tuch mei­nen, Tesa, wenn sie Kle­be­band suchen, und Label­lo, wenn sie Lip­pen­pfle­ge brau­chen.

Der Marktführer wird mit dem Produkt gleichgesetzt

Als der KI-Hype los­ging, bin ich wie die meis­ten ande­ren als ers­tes zu ChatGPT gegan­gen, weil ja alle davon spra­chen und ChatGPT mit über 82% Markt­an­teil bei KI-Chat­bots der abso­lu­te Mono­po­list ist. Ope­nAI war ein­fach früh dran und hat cle­ver Mar­ke­ting gemacht.

Ich hab dann dort sehr viel Zeit ver­bracht, sowohl für pri­va­te Anlie­gen als auch für meine Arbeit als SEO-Tex­te­rin. Für mei­nen Plus-Account zahl­te ich 23 Euro pro Monat.

Vor ein paar Wochen kam aller­dings der Punkt, wo ich keine Lust mehr auf ChatGPT hatte. Auf die immer glei­che Tona­li­tät (trotz indi­vi­du­el­ler Prompts), auf die Gedan­ken­stri­che und die schie­re Freu­de am Spaß, die sinn­los in allen Ant­wor­ten durch­schim­mer­te.

Rage against the machine

Denn ChatGPT ist so pro­gram­miert, dass dir bei jeder Anfra­ge Honig um den Mund geschmiert wird. Das ist mal okay, lang­fris­tig aber ner­vig und nicht glaub­wür­dig. Clau­de ist da ein­fach deut­lich sach­li­cher.

Ein simp­ler Ver­gleich:

Lena: „Ich möch­te mir ein Mar­me­la­den­brot machen und dazu Gewürz­gur­ken essen.“

Clau­de: „Das klingt nach einer inter­es­san­ten Geschmacks­kom­bi­na­ti­on.“

ChatGPT: „Was für eine herr­lich eigen­wil­li­ge Kombi!“

 

„Herr­lich“? Na ja….

Bei ChatGPT beginnt jede Ant­wort gefühlt mit „Groß­ar­ti­ge Frage!” oder „Das ist ein span­nen­des Thema!”, selbst wenn ich nur wis­sen will, wie man ein Komma setzt. Natür­lich ist mir klar, dass wir von einer Maschi­ne spre­chen und es mir im Grun­de egal sein könn­te, wie da jubi­liert wird. Trotz­dem ging mir diese auf­ge­setz­te Begeis­te­rung auf Dauer auf den Keks.

Clau­de dage­gen ant­wor­tet sach­lich, prä­zi­se und ohne unnö­ti­ges Bei­werk. Die Tona­li­tät ist erwach­sen, die Ant­wor­ten kom­men schnel­ler auf den Punkt. Hier nutze ich die Pro-Ver­si­on für 15 Euro monat­lich (das Klein­vieh, der Mist,…).

Und über das Thema Gedan­ken­stri­che bei ChatGPT habe ich mich ja sogar geson­dert aus­ge­las­sen.

Geheimnisse – talking about Datenschutz

Und dann war da noch diese Schlag­zei­le, die ich kürz­lich bei Spie­gel Online gele­sen habe:

„Hun­der­te Mil­lio­nen Men­schen nut­zen ChatGPT, man­che ver­trau­en dem Dienst Inti­mes an. Nicht jeder dürf­te wis­sen, dass man­che Chats von Mit­ar­bei­tern von Ope­nAI gele­sen wer­den. Und sogar von der Poli­zei.”

Als Tex­te­rin bear­bei­te ich oft sen­si­ble Kun­den­pro­jek­te, ver­trau­li­che Brie­fings und unver­öf­fent­lich­te Kon­zep­te. Und ich lasse mich bei der Tex­terstel­lung auch von KI unter­stüt­zen. Aber die Vor­stel­lung, dass diese Inhal­te von Ope­nAI-Mit­ar­bei­tern ein­ge­se­hen wer­den könn­ten, ist schlicht inak­zep­ta­bel. Auch wenn Ope­nAI beteu­ert, dass dies nur zu Qua­li­täts­si­che­rungs­zwe­cken gesche­he – das Risi­ko bleibt.

Bei Clau­de kann ich das letzt­end­lich auch nicht zu 100% wis­sen, aber ich habe ein bes­se­res Gefühl. Anthro­pic posi­tio­niert sich expli­zit als Unter­neh­men, das KI-Sicher­heit ernst nimmt. Tat­säch­lich haben die Grün­der von Clau­de mal bei Ope­nAI gear­bei­tet, dann aber das Unter­neh­men wegen Sicher­heits­be­den­ken ver­las­sen und Clau­de gegrün­det.

ChatGPT überschwemmt das Web

Mei­nen Wech­sel mit­ent­schie­den hat wahr­schein­lich auch ein biss­chen Koket­te­rie: Ich will nicht so wie alle ande­ren klin­gen. Seit KI wird ja jeder Online-Text poten­ti­ell auf ChatGPT ver­däch­tigt: Sind da Gedan­ken­stri­che? Klingt der Text glatt­ge­zo­gen, banal und steckt vol­ler Bul­lets? Fängt an mit „In einer Welt, die (…)“ oder hat diese typi­sche Auf­zäh­lung ( „Ob a, b oder c – nimm d!“)?

Wer sich viel mit ChatGPT beschäf­tigt, erkennt irgend­wann die typi­sche Aus­drucks­wei­se im Schlaf wie­der, oder glaubt das zumin­dest. Und es gibt ja sehr viele Nut­zer, die GTP-Texte 1:1 über­neh­men, statt sie noch­mal per­sön­lich anzu­pas­sen. Das Resul­tat ist Ein­heits­brei, der das Web über­zieht und alle gleich aus­se­hen lässt.

Clau­de hat eine ande­re Stim­me. Nicht so vor­her­seh­bar, weni­ger for­mel­haft. Die Texte klin­gen erwach­se­ner, weni­ger nach Moti­va­ti­ons­trai­ner auf Lin­ke­dIn. Das macht einen Unter­schied, nicht nur inhalt­lich, son­dern auch für die eige­ne Marke.

Noch besser als ChatGPT und Claude zusammen

Noch etwas habe ich mitt­ler­wei­le gelernt: mehr zu ver­glei­chen und nicht nur ein oder zwei Tools zu ver­trau­en. Clau­de ist nicht das Happy End. Die bes­ten und rea­li­täts­na­hen Ergeb­nis­se erhal­te ich, wenn ich meine Anfra­ge nicht nur bei Clau­de ein­ge­be, son­dern auch in der (kos­ten­lo­sen) Ver­si­on von ChatGPT UND der von Per­ple­xi­ty und Goog­le Gemi­ni.

Denn unter­schied­li­che KI haben unter­schied­li­che Stär­ken. Und durch den Abgleich meh­re­rer Quel­len erhal­te ich bes­se­re, ver­läss­li­che­re Ergeb­nis­se.

Per­ple­xi­ty ist her­vor­ra­gend für Fak­ten­re­cher­che und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen. Gemi­ni hat seine Stär­ken bei der Ana­ly­se län­ge­rer Texte. Und Clau­de ist mein Haupt­werk­zeug für alles, was Text­ar­beit, Kon­zep­ti­on und struk­tu­rier­tes Den­ken erfor­dert.

Ein Bei­spiel aus mei­ner Pra­xis:

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Job­an­fra­ge von einem gro­ßen Unter­neh­men, das eigent­lich außer­halb mei­ner Ziel­grup­pe liegt und sich auch locker eine Wer­be­agen­tur hätte leis­ten kön­nen. Dass ich da kein 0–8/15-Angebot hin­schi­cken konn­te, war klar. Aber wel­che Zah­len genau ich nen­nen soll­te, wuss­te ich auch nicht.

Nutze das KI-Schwarmwissen!

Also gab ich alle Para­me­ter, die ich zur Ver­fü­gung hatte, bei Clau­de, ChatGPT, Per­ple­xi­ty und Gemi­ni ein: Das ist das Unter­neh­men, das wol­len die von mir, wel­che Prei­se sind rea­lis­tisch, Hil­fe­eee, erstell mir ein Ange­bot. Und erhielt 4 ver­schie­de­ne Ant­wor­ten, die alle klug waren, aber unter­schied­li­che Aspek­te beleuch­te­ten; und natür­lich auch unter­schied­li­che Tipps zu mög­li­chen Prei­sen.

Ich konn­te mir dann aus allen Ergeb­nis­sen wun­der­bar einen für mich pas­sen­den Quer­schnitt bauen und ein Ange­bot erstel­len, das sowohl markt­ge­recht als auch selbst­be­wusst war. Hätte ich nur einer KI ver­traut, wäre mir diese Band­brei­te an Per­spek­ti­ven ent­gan­gen. So hatte ich das Gefühl, vier ver­schie­de­ne Bera­ter kon­sul­tiert zu haben.

Das ist für mich der eigent­li­che Game Chan­ger: Nicht die eine per­fek­te KI zu suchen, son­dern meh­re­re klug zu kom­bi­nie­ren. Jede hat ihre Nische, ihre Eigen­hei­ten, ihren blin­den Fleck. Zusam­men sind sie unschlag­bar.

Die Bekannteste ist nicht unbedingt die Beste

Wenn du Text-Unter­stüt­zung durch eine KI suchst, ver­lass dich bitte nicht blind auf den Markt­füh­rer. Nur weil alle ChatGPT ken­nen und nut­zen, ist das nicht auto­ma­tisch das beste Tool. Es lohnt sich, Alter­na­ti­ven zu ver­glei­chen und die KI zu neh­men, deren Text-Ergeb­nis­se dich am meis­ten anspre­chen.

Ich habe hier ja nicht mal alle genannt – es gibt ja auch noch Jas­per, Neu­ro­flash oder Deep AI und noch viel mehr. Pro­bier sie ein­fach mal aus. Deine Arbeit und deine Marke wer­den es dir dan­ken.

 

 

 

 

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Kaltakquise im B2B kann tatsächlich funktionieren – mit diesen Tipps

Die Startseite deiner Website aufbauen: Häppchen, Baby!

Die Start­sei­te ist oft die erste Seite dei­ner Web­site, auf der deine Ziel­grup­pe lan­det. Des­halb ist es so wich­tig, sie stra­te­gisch auf­zu­bau­en – näm­lich mit inhalt­li­chen Häpp­chen. Ich bin Web-Tex­te­rin und erklä­re dir hier, wor­auf du ach­ten musst.

Zwei Hin­wei­se vor­weg:

Ich werde ab und zu den Begriff Home­page ver­wen­den. Als Syn­onym für Start­sei­te. Home­page wird oft mit der gan­zen Website/Internetseite ver­wech­selt, ist aber nichts ande­res als „nur“ deine Start­sei­te, und um deren Auf­bau soll’s hier ja gehen.

Und SEO?

Ja, eine Start­sei­te gehört such­ma­schi­nen­op­ti­miert. Aber in die­sem Bei­trag kon­zen­trie­re ich mich nur auf den inhalt­li­chen Auf­bau.

 Mehr Infos zu SEO fin­dest du hier und hier.

Am Anfang war die Startseite.

Du bist solo-selbst­stän­dig bzw. Unter­neh­mer und willst (musst?) gera­de die Start­sei­te dei­ner Web­site auf­bau­en. Mit Text und Sinn, mög­lichst.

Bitte schrei­be jetzt nicht „Will­kom­men auf unse­rer Web­site“ oder sowas wie „Seit 2003 sind wir Ihr ver­läss­li­cher Part­ner“. Das machen zwar viele, was aber nicht heißt, dass es auch eine gute Idee ist.

Ein weit ver­brei­te­ter Feh­ler ist außer­dem, die Start­sei­te mit zu viel Text und zu vie­len Ele­men­ten zu über­la­den. Tat­säch­lich ist weni­ger Inhalt bes­ser für die Start­sei­te (in die Länge gehen kannst du auf den ande­ren Sei­ten).

Die Start­sei­te hat eine bestimm­te Funk­ti­on inner­halb der Web­site.

Und zwar ist sie sowas wie das Schau­fens­ter zu dei­nem „Laden“, also zu dei­nem Busi­ness. Sie gibt dei­ner Ziel­grup­pe einen schnel­len Ein­druck davon, was du machst, was sie bei dir bekommt und wel­che Inhal­te sie sonst noch auf dei­ner Web­site fin­den kann.

Die Home­page besteht also aus meh­re­ren the­ma­ti­schen Blö­cken, die auf­ein­an­der­fol­gen. Von der Start­sei­te aus lei­test du Inter­es­sen­ten durch diese Text-Häpp­chen zu den wei­te­ren Web­site-Inhal­ten und baust gleich­zei­tig durch bestimm­te Ele­men­te Ver­trau­en auf.

Des­halb liste ich im Fol­gen­den Schritt für Schritt alle wich­ti­gen Bestand­tei­le der Home­page auf und was du beim Tex­ten beach­ten musst.

 

Abschnitt 1: die Headline

Wenn deine Start­sei­te die erste Seite ist, die deine Leser von der gan­zen Web­site sehen, ist die h1-Head­line wie­der­um der aller­ers­te Satz, der von der Start­sei­te gele­sen wird. Uff! Druck? Ja. Muss sie doch sofort ver­mit­teln, was dein Unter­neh­men oder deine Marke aus­macht. Kein Will­kom­mens-Bla­Bla, son­dern eine klare Bot­schaft.

Kon­zen­trie­re dich dabei auf das, was du anbie­test, für wen und wer was davon hat.

Ein paar Bei­spie­le:

“Pro­fes­sio­nel­le IT-Lösun­gen für KMU: sicher, effi­zi­ent, zukunfts­si­cher.”

“Unter­neh­mens­na­me — wir machen Online-Mar­ke­ting kin­der­leicht!“

“Nach­hal­ti­ge Bau­pro­jek­te für Mus­ter­stadt & die Regi­on“

Abschnitt 2: Einleitung

Direkt unter der Head­line folgt eine kurze Ein­lei­tung, in der du in ein paar Sät­zen auf das ein­gehst, was du in der Über­schrift schon ange­ris­sen hast. Sie gibt den Besu­chern Ori­en­tie­rung und soll Lust machen, wei­ter­zu­le­sen. Bring dabei die wich­tigs­ten Para­me­ter auf den Punkt.

Zum Bei­spiel:

“Sind Sie auch genervt vom stän­di­gen WLAN-Aus­fall und stot­tern­der IT? Wir sind sound­so und haben die Lösung: In der Regi­on xy hel­fen wir klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men dabei, ihre IT-Infra­struk­tur effi­zi­ent und sicher zu gestal­ten. Und zwar auf Dauer.“

Abschnitt 3: Leistungsübersicht

Jetzt geht es darum, deine Kern­leis­tun­gen in einer über­sicht­li­chen und leicht ver­ständ­li­chen Weise dar­zu­stel­len, sodass Inter­es­sen­ten direkt dar­auf kli­cken und zur Leis­tungs­sei­te kom­men. Dafür eig­nen sich Zwi­schen-Über­schrif­ten mit kur­zen Absät­zen, um die Vor­tei­le dei­ner Dienst­leis­tun­gen her­vor­zu­he­ben. So ver­mei­dest du ermü­den­de Text­wüs­ten und ermög­lichst einen schnel­len Über­blick.

Bei mei­ner eige­nen Start­sei­te sind das z. B. die 3 Ange­bo­te Web­site-Texte, Web­site-Check und Print bis Post.

Für Pro­duk­te gilt übri­gens das Glei­che wie für Dienst­leis­tun­gen: Wenn du einen Web­shop hast, ist hier der Platz, um deine bes­ten Ange­bo­te anzu­prei­sen.

Abschnitt 4: Teaser zur About-Seite

Auf den meis­ten Web­sites ist die Seite namens Über mich, Über uns, About oder Por­trät Stan­dard, und das ist auch gut so. Schließ­lich sind wir von Natur aus neu­gie­rig und wol­len was erfah­ren über die Leute hin­ter den Pro­duk­ten oder den Dienst­leis­tern, mit denen wir viel­leicht 1:1 zusam­men­ar­bei­ten wer­den. Feh­len darf diese Seite also auf kei­nen Fall.

Und mehr noch, die Start­sei­te muss die About-Seite im Auf­bau berück­sich­ti­gen und zu ihr hin­lei­ten. Und zwar mit einem Foto plus Teaser, der anreißt, was auf der About-Seite dann aus­führ­lich dar­ge­stellt wird.

Das dient dem Ver­trau­ens­auf­bau. Stel­le dich (und dein Team) in weni­gen Sät­zen vor und erklär kurz, was dich oder euch aus­macht. Wie gesagt: Men­schen kau­fen von Men­schen, also gib ihnen einen klei­nen Vor­ge­schmack in deine Story.

Abschnitt 5: Social Proof

Poten­ti­el­le Kun­den wol­len mög­lichst gleich ein­schät­zen kön­nen, ob ihr digi­ta­les Gegen­über etwas taugt. Des­halb sind soge­nann­te Social Pro­ofs ein unver­zicht­ba­rer Bau­stein auf der Start­sei­te. Diese „sozia­len Bewei­se“ kön­nen ande­re Unter­neh­men sein, für die du erfolg­reich arbei­test, oder bekann­te Medi­en, in denen du vor­ge­stellt wurde(st).

Dazu plat­zierst du deren Logos in einer über­sicht­li­chen Leis­te oder einem gut sicht­ba­ren Bereich. Das schafft Ver­trau­en und signa­li­siert Pro­fes­sio­na­li­tät. Die Logos kannst du auch ver­lin­ken, falls sich Leser für deren Back­round inter­es­sie­ren.

Vor­aus­ge­gan­gen ist hier natür­lich, dass du die Unter­neh­men um die Logos gebe­ten hast mit dem Hin­weis, sie in die Start­sei­te dei­ner Web­site ein­zu­bau­en. Für diese Unter­neh­men bedeu­tet das übri­gens einen Back­link mehr – somit pro­fi­tie­ren sie auch davon (als Argu­men­ta­ti­ons­un­ter­stüt­zung).

Abschnitt 6: Kundenstimmen

Auch eine Art Social Proof: Baue auf der Start­sei­te dei­ner Web­site unbe­dingt auf authen­ti­sche Bewer­tun­gen von zufrie­de­nen Kun­den. Wähle dafür min­des­tens 3 oder mehr aus­sa­ge­kräf­ti­ge Tes­ti­mo­ni­als aus, die die Stär­ken dei­ner Dienst­leis­tun­gen her­vor­he­ben. Je per­sön­li­cher, desto bes­ser. Frag auch gern nach Fotos der Per­so­nen und ver­lin­ke sie, falls sie eine eige­ne Web­site haben (funk­tio­niert natür­lich nur im B2B).

Abschnitt 7: Blog- oder Podcast-Teaser

Hast du einen Blog auf dei­ner Web­site inte­griert oder willst auf dei­nen Pod­cast hin­wei­sen? Wenn ja, tease das auf dei­ner Start­sei­te an. Die Head­lines der ein­zel­nen Blogs soll­ten Lesern direkt ins Auge fal­len und zum Drauf­kli­cken ver­lei­ten.

Abschnitt 8: der Footer

Fast geschafft! Nun sind wir ganz unten auf der Start­sei­te ange­kom­men, und zwar beim Foo­ter. Der Foo­ter ist der Abschluss dei­ner Start­sei­te – und oft ein unter­schätz­ter Bereich. Hier soll­ten sich alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen befin­den, die Nut­zer benö­ti­gen, ohne lange suchen zu müs­sen.

Was soll­te in den Foo­ter?

  • Kon­takt­in­for­ma­tio­nen: Tele­fon­num­mer, E‑Mail-Adres­se, phy­si­sche Adres­se (falls rele­vant)
  • Wich­ti­ge Links: Impres­sum, Daten­schutz, AGB
  • Navi­ga­ti­on: Schnell­zu­griff auf Haupt­sei­ten wie Leis­tun­gen, Über uns, Blog
  • Social Media Icons: Ver­lin­kun­gen zu dei­nen Social-Media-Pro­fi­len
  • News­let­ter-Anmel­dung: Falls du einen News­let­ter anbie­test, ist hier ein guter Platz für eine Anmel­dung.

Auf diese Weise sorgst du für Ori­en­tie­rung und unter­stützt die Nut­zer­freund­lich­keit dei­ner Web­site. Außer­dem ver­bes­sert er die Auf­find­bar­keit wich­ti­ger Infos und hält die Seite struk­tu­riert.

Zum Schluss möchte ich alles wieder relativieren

Die­ser Auf­bau dei­ner Web­site-Start­sei­te, wie ich ihn beschrie­ben habe, ist eine Emp­feh­lung und nur exem­pla­risch. Du musst dich nicht skla­visch daran hal­ten.

Es macht nichts, wenn du keine Logo-Leis­te hast. Es macht auch nichts, wenn du auf den About-Teaser ver­zich­ten oder die Rei­hen­fol­ge von Kun­den­stim­men und Social Proof aus­tau­schen möch­test. Oder wenn du oben noch dein Free­bie ein­bau­en möch­test oder eine Port­fo­lio-Seite hast und zusätz­lich die Vor­her-nach­her-Bil­der anteasern möch­test.

Passe die Struk­tur fle­xi­bel an deine Bedürf­nis­se an – das Wich­tigs­te ist ein kla­rer roter Faden.

Die Haupt­sa­che ist, dass der erste Ein­druck stimmt, Navi­ga­ti­on und Ori­en­tie­rung klar sind, du deine Kern­bot­schaf­ten kom­mu­ni­zierst und die Nut­zer gezielt zu Hand­lun­gen moti­vie­ren wer­den. Denn dafür ist die Start­sei­te da.

 

 

 

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Website-Überschriften — 65 Ideen & Vorlagen

Website-Überschriften — 65 Ideen & Vorlagen

Du bist Dienst­leis­ter und erstellst gera­de deine Web­site, hast aber keine Ideen für gute Über­schrif­ten? Macht nix. Hier kom­men 65 Über­schrif­ten-Vor­la­gen für die 4 Stan­dard-Sei­ten Start, Leis­tung, Über und Kon­takt.

Sie hel­fen dir, anfäng­li­che Schreib­blo­cka­den zu über­win­den und in den Text-Flow zu kom­men. Denn wenn du erst­mal erfolg­reich über die Hürde Head­line gesprun­gen bist, schreibt sich der Rest viel leich­ter.

Das Schö­ne an sol­chen Über­schrif­ten-Vor­la­gen ist, dass du sie als Scha­blo­ne ver­wen­den und auf dich und deine Exper­ti­se anpas­sen kannst. Die Sprech­per­spek­ti­ve („Wir“, „Ich“) und die Anspra­che („Sie, „Du“) sind dabei natür­lich aus­tausch­bar.

Noch ein wich­ti­ger Hin­weis zu SEO:

Die Start- und Leis­tungs­sei­te sind eigent­lich Sei­ten, die du für Goog­le opti­mie­ren musst, damit deine Web­site gefun­den wird. Das heißt, in den Head­lines soll­ten sorg­sam recher­chier­te Key­words vor­kom­men.

Dafür sind die Über­schrif­ten-Ideen hier natür­lich zu unspe­zi­fisch. Aber sie kön­nen dich inspi­rie­ren und hel­fen, über­haupt erst­mal mit dei­ner Web­site in die Gänge zu kom­men, bevor du gar nicht online gehst.

Viel Erfolg!

 

Überschriften-Ideen für Startseiten

  1. Lösun­gen für [Haupt­pro­blem der Ziel­grup­pe]
  2. [Unter­neh­mens­na­me] – Ihr Part­ner für [Branche/Dienstleistung]
  3. Wir brin­gen [Wunsch­ziel] auf den Weg
  4. [Ziel/Keyword] leicht gemacht
  5. Alles, was Sie für [Ziel] brau­chen
  6. Dein [Thema/Produkt/Dienstleistung], neu gedacht
  7. [Dienst­leis­tung] ein­fach mal bes­ser.
  8. Von [Problem/Herausforderung] zu [Erfolg] – mit uns
  9. Gut, bes­ser, [Unter­neh­mens­na­me]
  10. Ihr [Bran­chen­ex­per­te] in [Regi­on]
  11. Wenn [Ziel, Exper­ti­se], dann mit [Unter­neh­mens­na­me]!
  12. Wir machen [Komplexität/Herausforderung] ein­fach
  13. Schluss mit [Pro­blem]!
  14. [Ziel oder Ergeb­nis] – gemein­sam mit [Unter­neh­mens­na­me]
  15. Ihr Exper­te für [Dienst­leis­tung]
  16. End­lich [Ergebnis/Wunschziel]

 

Überschriften-Ideen für Leistungsseiten

  1. Von [Leis­tung 1] bis [Leis­tung 2]: alles aus einer Hand
  2. So unter­stüt­zen wir Sie bei [Thema oder Ziel]
  3. Ihre Vor­tei­le mit [Unter­neh­mens­na­me]: [Leis­tungs­ver­spre­chen]
  4. [Anzahl] Wege, wie wir [Pro­blem] lösen
  5. Unse­re Exper­ti­se für [Ziel­grup­pe oder Thema]
  6. Was wir für Sie tun
  7. Ihr Pro­jekt, unse­re Lösun­gen: [Dienst­leis­tung]
  8. [Leis­tungs­be­reich]: Ein­fach, effi­zi­ent, erfolg­reich
  9. So brin­gen wir dich von [Pro­blem] zu [Ergeb­nis].
  10. Ent­de­cken Sie unser Ange­bot für [Ziel­grup­pe]
  11. [Leis­tung 1], [Leis­tung 2] und [Leis­tung 3] – unser Ange­bot
  12. Unse­re Lösun­gen für [Pro­blem oder Ziel­grup­pe]
  13. Wir machen [Thema] ein­fach für Sie
  14. Ihr Exper­te für [Thema oder Bran­che]
  15. [Pro­blem]? Das lösen wir.
  16. Wir über­neh­men, damit Sie sich auf [Ihr Kern­ge­schäft] kon­zen­trie­ren kön­nen.
  17. Von der Idee bis zur Umset­zung: Ihr Part­ner für [Thema]
  18. [Zielgruppe]-Probleme? Wir haben die Lösun­gen.
  19. [Ergeb­nis], das bleibt: Unse­re Leis­tun­gen

 

Überschriften für Über-mich- / Über-uns-Seiten

  1. Das sind wir: [Unter­neh­mens­na­me]
  2. Ler­nen Sie [Unter­neh­mens­na­me] ken­nen
  3. Was uns aus­macht: [USP oder Werte]
  4. [Name] – Ihre Ansprech­part­ne­rin für [Leis­tung]
  5. Warum wir tun, was wir tun
  6. Unser Weg: Von [Anfang] bis heute
  7. Die Men­schen hin­ter [Unter­neh­mens­na­me]  / Das Gesicht hin­ter (…)
  8.  [Ziel oder Werte] – das treibt uns an
  9. [Unter­neh­mens­na­me]  — wir machen das für Sie.
  10. Wer wir sind und wofür wir ste­hen
  11. Ein Blick hin­ter die Kulis­sen von [Unter­neh­mens­na­me] 
  12. Warum ich [Dienst­leis­tung]? Weil ich selbst [Erfah­rung].
  13. Unse­re Geschich­te beginnt mit [Wert/Idee/Ereignis].
  14. Was mich antreibt: [kur­zer per­sön­li­cher Fakt]
  15. Von [Anfangs­ge­schich­te] zu [heu­ti­gem Sta­tus]

Überschriften-Ideen für Kontaktseiten

  1. Und wie kön­nen wir Ihnen hel­fen?
  2. Zeit für ein Gespräch, das dich wei­ter­bringt!
  3. Dein nächs­ter Schritt zu [Ergeb­nis] beginnt hier.
  4. Neh­men Sie Kon­takt auf, wir freu­en uns auf Sie!
  5. So kom­men wir zusam­men
  6. Sag Hallo – wir freu­en uns auf dich.
  7. Kon­tak­tie­ren Sie uns für [Leis­tung oder Ange­bot]
  8. Wir sind für Sie da – rufen Sie an oder schrei­ben Sie uns
  9. Haben Sie Fra­gen? Schrei­ben Sie uns!
  10. Direkt und unkom­pli­ziert: So errei­chen Sie uns
  11. Jetzt Kon­takt auf­neh­men: Wir bera­ten Sie gerne
  12. Fra­gen, Ideen oder Pro­jek­te? Sagen Sie‘s uns!
  13. Wir sind nur einen Anruf ent­fernt
  14. Sie möch­ten mehr erfah­ren? Kon­tak­tie­ren Sie uns!
  15. [Unter­neh­mens­na­me]: Ihr Draht zu uns

 

 

 

 

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Website-Überschriften — 65 Ideen & Vorlagen

Websites für Handwerker: So wirst du vor Ort gefunden und gebucht

Web­sites für Hand­wer­ker müs­sen vor allem eins: Oben in den Such­ergeb­nis­sen erschei­nen, wenn jemand regio­nal nach einem Klemp­ner, Zim­me­rer oder Maler sucht. Denn das kann neben Wei­ter­emp­feh­lung und Mund-zu-Mund-Pro­pa­gan­da ent­schei­dend zu mehr Auf­trä­gen füh­ren. Wor­auf es noch ankommt, erklä­re ich hier.

 ***

Unverzichtbar: ein Eintrag bei Google my Business

Du kennst das sicher: Wenn du nach loka­len Dienst­leis­tern oder Unter­neh­men suchst, erscheint neben den Such­ergeb­nis­sen auch eine Maps-Karte mit roten Pfei­len, sodass du direkt sehen kannst, wo sich die Unter­neh­men befin­den. Weil sie einen Account bei Goog­le my Busi­ness ange­legt haben, sodass sie lokal ange­zeigt wer­den. Und das ist auch ent­schei­dend für Hand­wer­ker-Home­pages.

Goog­le my Busi­ness…

- erhöht deine Sicht­bar­keit,

- sorgt für Ver­trau­en und Pro­fes­sio­na­li­tät,

- kann dir die berühm­ten 5 gel­ben Ster­ne ein­brin­gen

- und ermög­licht es Kun­den, mit dir in Kon­takt zu tre­ten.

Und keine Sorge, das ist kos­ten­los. Hier kannst du los­le­gen.

Diese Unterseiten brauchen Websites für Handwerker

Diese Stan­dard-Sei­ten soll­te deine Web­site haben:

  • Start
  • Leistungen/Angebot
  • Über uns/mich
  • Kon­takt
  • Impres­sum / Daten­schutz

Diese Sei­ten sind von Web-Besu­chern gelernt und soll­ten in der Navi­ga­ti­on immer auf­tau­chen, damit sich Inter­es­sen­ten schnell ori­en­tie­ren kön­nen. Impres­sum und Daten­schutz sind auch auf Hand­wer­ker-Web­sites Pflicht. Auf der Leis­tungs­sei­te soll­ten Kun­den auf einen Blick erken­nen kön­nen, wel­che Arbei­ten du aus­führst. Jede Dienst­leis­tung kann dabei mit detail­lier­ten Beschrei­bun­gen und Fotos von abge­schlos­se­nen Pro­jek­ten erklärt wer­den.

SEO: Suchmaschinenoptimierung für lokale Helden

Als Hand­wer­ker eine Web­site zu erstel­len ist schon mal top, aber wie wird die Web­site dann über­haupt gefun­den? Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung hilft dir dabei, als ers­ter ange­zeigt zu wer­den, wenn Kun­den aus dei­ner Umge­bung bei Goog­le nach einem Elek­tri­ker, Instal­la­teur oder Tisch­ler suchen. Fast jeder wählt näm­lich ein Such­ergeb­nis von Seite eins aus. Des­halb ist es so wich­tig, dort auch ganz oben zu erschei­nen. Und das geht eben mit Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung.

Du hast 3 Mög­lich­kei­ten:

  • Du bringst dir SEO selbst bei und opti­mierst die Web­site in Eigen­re­gie. Vor­teil: kos­tet nichts, Nach­teil: dau­ert ewig, unsi­che­res Ergeb­nis.
  • Du lässt dich in SEO coa­chen und opti­mierst dann selbst. Vor­teil: Du inves­tierst ein­mal und kannst dann unab­hän­gig die Texte allei­ne bear­bei­ten. Nach­teil: rela­tiv zeit­in­ten­siv.
  • Du kannst deine Hand­wer­ker-Web­site auch von einer Wer­be­agen­tur oder einem SEO-Tex­ter erstel­len las­sen. Vor­teil: Du musst dich um nichts küm­mern. Nach­teil: Kos­ten­in­ten­siv und du bleibst abhän­gig.

Gehören auf jede Handwerker-Website: ein paar ordentliche Fotos

Kun­den möch­ten gern sehen, wen sie da zum Häm­mern und Boh­ren in ihr Haus las­sen. Lächeln­de Gesich­ter wir­ken sofort sym­pa­thisch und auch ver­trau­ens­för­dernd. Des­halb: Chee­ese! Buche dazu am bes­ten ein Shoo­ting bei einem loka­len Foto­gra­fen.

Verzichte auf Floskeln

„Wir sind immer pünkt­lich und ver­läss­lich und freund­lich“ – schreib das lie­ber nicht, denn das set­zen Kun­den als selbst­ver­ständ­lich vor­aus und soll­te nicht extra erwähnt wer­den. Gehe lie­ber ins Detail, was die Leis­tun­gen angeht – zum Bei­spiel via FAQ (Häu­fig gestell­te Fra­gen).

Referenzen und Kundenbewertungen

Hast du einen guten Job gemacht und der Kunde war zufrie­den? Dann bitte ihn um eine Refe­renz, die du online abbil­den kannst. Posi­ti­ve Kun­den­be­wer­tun­gen und Refe­renz­pro­jek­te sind für Web­sites von Hand­wer­kern Gold wert. Sie bie­ten neuen Inter­es­sen­ten Ein­blick in die Qua­li­tät dei­ner Arbeit und die Zufrie­den­heit bis­he­ri­ger Kun­den. Posi­ti­ve Feed­backs und Vor­her-Nach­her-Bil­der von Pro­jek­ten wir­ken beson­ders über­zeu­gend.

Vorsicht: unzureichende Kontaktinfos und veraltete Inhalte

Denk unbe­dingt daran, dei­nen Kun­den sämt­li­che Mög­lich­kei­ten zur Kon­takt­auf­nah­me auf­zu­zäh­len. Feh­len­de oder ver­steck­te Tele­fon­num­mern, E‑Mail-Adres­sen und Kon­takt­for­mu­la­re machen es ihnen schwer, dich zu buchen.

Und: Pfle­ge dei­nen Online-Auf­tritt regel­mä­ßig. Hand­wer­ker-Web­sites mit ver­al­te­ten Infor­ma­tio­nen oder unvoll­stän­di­gen Beschrei­bun­gen der Dienst­leis­tun­gen wir­ken abschre­ckend.

Nicht vernachlässigen: Web-Design für Handwerker-Websites

Ich weiß, es ist natür­lich güns­ti­ger, die Web­site selbst zu bauen. Aber ein pro­fes­sio­nel­les Web-Design macht ein­fach einen bes­se­ren Ein­druck. Wenn Far­ben und Schrift­ar­ten zum Hand­werks­be­trieb pas­sen, das Design Ver­trau­en schafft und die Qua­li­tät der ange­bo­te­nen Dienst­leis­tun­gen wider­spie­gelt, wirst du garan­tiert mehr Auf­trä­ge bekom­men.

Extra-Tipp: Preise nennen

Seien wir ehr­lich: Kun­den sind immer schnell miss­trau­isch, was die Kos­ten und Preis­trans­pa­renz von Hand­wer­kern angeht. Ein Bekann­ter von mir mein­te mal: „Hand­wer­ker ver­ar­schen dich grund­sätz­lich. Aber wenn sie dich sym­pa­thisch fin­den, ver­ar­schen sie dich viel­leicht nur ein biss­chen.“

So viel zum Image 😀

Du kannst als Hand­wer­ker schon auf dei­ner Web­site eine ganze Menge gegen die­ses Miss­trau­en tun, in dem du NICHT „Das kommt auf den Umfang und die Dauer des Auf­trags an“ oder „Indi­vi­du­el­les Ange­bot auf Anfra­ge“ hin­schreibst, son­dern zumin­dest schon mal den Stun­den­satz kom­mu­ni­zierst. So sorgst du direkt für Ver­trau­en und Trans­pa­renz.

Außer­dem zei­gen Goog­le-Key­words, dass die Leute wis­sen wol­len, was auf sie zukommt. Wenn also 10 Elek­tri­ker aus dei­ner Regi­on keine Prei­se nen­nen, aber du schon, und jemand gibt „Elek­tri­ker Prei­se“ bei Goog­le ein, wer wird dann als ers­tes ange­zeigt? Du ;-).

 

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