Blogartikel erstellen oder schreiben lassen? Hauptsache, bloggen!

Blogartikel erstellen oder schreiben lassen? Hauptsache, bloggen!

Viele KMU und Solo-Selb­stän­di­ge haben noch nicht so rich­tig ver­stan­den, warum es lohnt zu blog­gen oder Blog­ar­ti­kel schrei­ben zu las­sen. Macht nichts: Fang lie­ber jetzt als nie mit Blog­gen an und mach dadurch mehr Umsatz – wie, liest du hier.

 ***

Am Anfang war das Missverständnis.

Als Tex­te­rin, die online von Kun­den gefun­den wird, pfle­ge ich zwei Kanä­le: meine Web­site und Insta­gram. Mit dem Blog­gen auf mei­ner Web­site habe ich spät ange­fan­gen und bis dato nur die Stan­dard-Unter­sei­ten erstel­len las­sen. Also eben Start, Leis­tun­gen, Über mich,…aber kei­nen Blog.

Eine Tex­te­rin ohne eige­nen Blog? Ja, weil Insta­gram prima funk­tio­nier­te. Dort kamen ver­läss­lich Auf­trä­ge rein. Der Effekt war fol­gen­der:

Weil Insta­gram ja so flutsch­te, kon­zen­trier­te ich mich ganz auf Social Media als Akqui­se-Tool. Dadurch kamen dort noch mehr Kun­den­an­fra­gen rein. Was ja ansich auch fein war. Nur mach­te ich einen Denk­feh­ler: Es war nicht Insta­gram, was funk­tio­nier­te, es war meine Web­site, die NICHT funk­tio­nier­te.

Weil ich nicht blogg­te.

Hätte ich von Anfang an ans Blog­ar­ti­kel schrei­ben gedacht, wäre ich jetzt Online-Mil­lio­nä­rin und wie­der off­line. Nein, Spaß. Aber ich wäre schnel­ler gewach­sen.

Warum also mit Blog­gen anfan­gen?

Blogartikel schreiben = online Reichweite gewinnen

Je mehr du bloggst, desto öfter wirst du online gefun­den. Dazu ein ver­kürz­ter und ver­ein­fach­ter Exkurs in die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung:

Deine Web­site wird von Inter­es­sen­ten gefun­den, wenn du bei Goog­le vorn in den Such­ergeb­nis­sen auf­tauchst. Dort kommst du hin, wenn du sie opti­mierst. Du kannst jede dei­ner Unter­sei­ten auf ein bestimm­tes Thema opti­mie­ren. Aber eben auch alle Blog­ar­ti­kel, die du geschrie­ben hast!

Mit jedem neuen Blog­bei­trag, den du erstellst und dei­ner Web­site hin­zu­fügst, gewinnst du also online an Reich­wei­te.

Bestimmt gibt es zu dei­nem Thema unzäh­li­ge Sub-The­men, die bei Goog­le gesucht wer­den, aber nicht von dei­nen Stan­dard-Sei­ten abge­deckt wer­den kön­nen.

Natür­lich kannst und sollst du deine Start­sei­te oder deine Sales­page auch für Goog­le opti­mie­ren. Aber das sind eben nur 3 bis 5 Sei­ten, die dir dafür zur Ver­fü­gung ste­hen. Wenn du aber dei­nen Blog dazu­ad­dierst, gewinnt dein Online-Auf­tritt mit jeder neuen Seite an Volu­men.

Mal mein eige­nes Bei­spiel für sol­che Blog­ar­ti­kel: Ich bin Tex­te­rin, also blog­ge ich über The­men wie SEO, Tona­li­tät, flüs­si­ges Schrei­ben oder Flos­keln.

Und das ist auch der Punkt, wie du mit Blog­gen Geld ver­die­nen kannst:

Indem du bloggst und such­ma­schi­nen­op­ti­mierst, gewinnst du an Reich­wei­te. Und je mehr Reich­wei­te, desto mehr poten­ti­el­le Kun­den machst du auf dich auf­merk­sam.

Oder noch anders for­mu­liert: Erst Blog­ar­ti­kel schrei­ben, den dann für dich ran­ken las­sen und Inter­es­sen­ten auf dich auf­merk­sam machen, wäh­rend du Cock­tails am Strand schlürfst. Denn ist der Blog erst­mal erstellt und online auf der Web­site, arbei­tet er rund um die Uhr für dich.

Neben der Reich­wei­te gibt es noch einen Grund, Blog­ar­ti­kel zu schrei­ben:

Du kannst dein Know-how unter Beweis stellen.

Dazu mal der Ver­gleich von Online-Dienst­leis­tern mit einem Geschäft in einer Ein­kaufs­stra­ße: Wenn du über­legst, ein Pro­dukt zu kau­fen, kannst du in den Laden gehen, es dir genau anschau­en oder anzie­hen und genau unter die Lupe neh­men. Denn du willst ja vor­her prü­fen, wofür du dein Geld aus­gibst.

Online geht das natür­lich nicht so leicht. Behaup­tet wer­den kann ja alles. Des­halb sind Blog­ar­ti­kel ein super Bei­spiel dafür, wie du das Ver­trau­en von Inter­es­sen­ten gewin­nen kannst:

Hun­de­trai­ner blog­gen über das rich­ti­ge Fut­ter und geben Tipps, wie Hunde folg­sam an der Leine lau­fen. Fit­ness­trai­ner blog­gen dar­über, warum du recht­zei­tig mit Work­out anfan­gen soll­test, wenn du im Som­mer schlank sein willst. Und Insta­gram Coa­ches schrei­ben Blog­ar­ti­kel übers Pos­ten, um noch ein Bei­spiel zu nen­nen.

Dadurch ent­steht beim Leser der Ein­druck, okay, der weiß, wovon er spricht, da buch ich jetzt mal.

Blogartikel schreiben oder erstellen lassen?

Die bei­den Wäh­run­gen, über die wir da reden müs­sen, sind Zeit und Geld.

Hast du das nöti­ge Klein­geld, aber keine Zeit (und keine Lust?), kannst du einen Online-Tex­ter zum Blog­ar­ti­kel schrei­ben enga­gie­ren.

Hast du kein Bud­get, aber Zeit und Spaß daran, dich ein­zu­fuch­sen, kannst du den Blog selbst erstel­len, auch als Anfän­ger. Der Weg ist das Ziel – mit jedem geschrie­be­nen Blog­ar­ti­kel wirst du bes­ser.

Beach­te beim Blog­gen ein­fach diese Grund-Tipps:

- Ein Blog­ar­ti­kel muss deine Ziel­grup­pe ent­we­der gut unter­hal­ten oder ihr Mehr­wert bie­ten. Ver­su­che, nach dem Prin­zip Pro­blem – Pro­blem­lö­sung zu den­ken: Deine Ziel­grup­pe sucht die Lösung für eine Her­aus­for­de­rung, will was wis­sen oder ler­nen, und du bie­test genau dazu die Ant­wort.

- Struk­tu­rie­re dei­nen Blog­ar­ti­kel in

  • Head­line
  • Teaser
  • Ein­lei­tung /Problemhinführung
  • Haupt­teil / Pro­blem­lö­sung
  • Call to Action/ Hand­lungs­auf­for­de­rung

- Sprich den Leser direkt an: „Du“ oder „Sie“ statt neu­tra­les „man“.

- Gestal­te den Blog­ar­ti­kel luf­tig, zum Bei­spiel durch Absät­ze, Zwi­schen-Head­lines und Auf­zäh­lun­gen. Fet­tun­gen gehen auch, muss man aber mögen.

- Lass dich als Anfän­ger nicht ver­un­si­chern, wenn sich das Blog erstel­len holp­rig anfühlt. Ver­traue dar­auf, dass es deine unver­wech­sel­ba­re Per­sön­lich­keit ist, die zwi­schen den Zei­len durch­schim­mert.

- Lass den Blog­ar­ti­kel nach dem Schrei­ben einen Tag lie­gen und lies ihn vorm Online­stel­len Kor­rek­tur, zum Bei­spiel mit der Vor­le­se­funk­ti­on von Word.

Zum Schluss noch ein ganz wichtiger Tipp zum Bloggen:

Stu­die­re vorm Schrei­ben ruhig die Blog­ar­ti­kel auf den Web­sites von Mit­be­wer­bern. Aber nur zur Inspi­ra­ti­on, nie­mals zum Kopie­ren. Das ist schlicht ver­bo­ten. Außer­dem willst du ja nicht wie die Kon­kur­renz klin­gen, son­dern deine eige­ne Blog­ger­stim­me fin­den. Und dazu musst du nur eins:

mit dem Blog­gen anfan­gen.

 

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„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

Über­flüs­sig, böses Füll­wort, sagt nichts aus, unbe­dingt strei­chen: Tex­ter, Vor­trags­red­ner und Schreib­coa­ches schimp­fen uni­so­no auf das klei­ne Wört­chen „eigent­lich“. Dabei hat es über­haupt nichts ver­bro­chen, son­dern kann Tex­ten rich­tig gut­tun.

 ***

Schätz mal: Wie oft am Tag sagst du „eigent­lich“? Ich habe dazu online keine Anga­ben gefun­den, bin aber sicher, dass da jeder in den zwei­stel­li­gen Bereich kommt. Wir sagen „eigent­lich“, „quasi“, „sozu­sa­gen“, „ent­spre­chend“, „offen­sicht­lich“, „na ja“, „also“.

Lau­ter Füll­wör­ter, die wir uns nicht lange zurecht­le­gen, son­dern die ein­fach aus unse­rem Mund raus­plop­pen. Wür­den wir so schrei­ben, wie wir spre­chen, wären die Sätze vol­ler Ver­haspler, Ein­zel­sil­ben, Stol­per­lau­te und eben Füll­wör­ter.

Beim pri­va­ten frei­en Spre­chen ist das okay, sagen Rhe­to­rik­ex­per­ten und Tex­ter. In Tex­ten aber nicht. Denn die legen wir uns sorg­sam zurecht, um eine bestimm­te Wir­kung erzie­len, selbst­be­wusst zu klin­gen und zu ver­kau­fen.

Wenn wir also „eigent­lich“ schrei­ben,

  • ver­län­gern wir den Text unnö­tig,
  • machen die Aus­sa­ge schwam­mig
  • und wir­ken unsi­cher.

Heißt es. Und was zum Geier hat „eigent­lich“ eigent­lich für eine Bedeu­tung?  Kann das jemand aus dem Eff-eff defi­nie­ren? Wieso benut­zen wir ein Wort so oft und kön­nen nicht sagen, was wir damit mei­nen?

Und müs­sen wir das Wort jedes Mal wie­der raus­strei­chen, obwohl wir es instink­tiv in den Satz­fluss inte­griert haben?

Wenn du im Web nachschaust, wirst du folgende Definition finden:

 

einer Sache in Wahr­heit zugrun­de lie­gend; tat­säch­lich, wirk­lich

die wirk­li­che, ursprüng­li­che, wört­li­che, nicht über­tra­ge­ne Bedeu­tung eines Wor­tes

ver­stärkt oder rela­ti­viert beson­ders in Fra­ge­sät­zen eine gewis­se Anteil­nah­me, eine vor­wurfs­vol­le Äuße­rung 

 

Mal ein Bei­spiel:

Eigent­lich war es gar nicht so.

Eigent­lich ent­spricht hier Tat­säch­lich:

Tat­säch­lich war es gar nicht so.

Und in Gedan­ken fügst du jetzt auto­ma­tisch hinzu: …,son­dern es war so und so.

Die glei­che Aus­sa­ge ohne „eigent­lich“:

Es war gar nicht so.

Klingt merk­wür­dig abge­hackt, oder?

Ver­wäs­sert das Wort hier irgend­was? Nein, weil der Satz sonst außer „gar“ (auch so’n komi­sches Wort) keine Füll­wör­ter ent­hält.

Hieße der Satz

Also eigent­lich war es ja im Grun­de gar nicht so

würde ich auch sagen, dass er schwam­mig klingt. Genau­so wie

Eigent­lich bin ich ganz zufrie­den als Frei­be­ruf­le­rin.

Selbst­be­wusst klingt anders. Aber da muss eben jeder Satz indi­vi­du­ell geprüft wer­den.

 

Nächs­tes Bei­spiel:

Wie heißt der eigent­lich?

Hier ent­spricht „eigent­lich“ dem Wort „über­haupt“. Der spielt jetzt schon so lange in unse­rem Fuß­ball­team und ich kenn den noch gar nicht, wie heißt der eigent­lich?

Ohne „eigent­lich“:

Wie heißt der?

Hat nicht die­sel­be Aus­sa­ge, wie wir mer­ken.

Ihr eigent­li­ches Unter­richts­fach ist Deutsch.

„eigent­lich“ ent­spricht hier „rich­tig“.

Ihr rich­ti­ges Unter­richts­fach ist Deutsch.

 

Noch ein Bei­spiel:

Was ich eigent­lich noch sagen woll­te:…

„Eigent­lich“ hat hier die glei­che Bedeu­tung wie „übri­gens“.

 

Du merkst: „Eigent­lich“ ist ein klei­nes Multi-Talent, ein Cha­mä­le­on, weil es mehr als nur eine Bedeu­tung hat und viel­fäl­tig ein­setz­bar ist.

Die Bedeu­tung des Wor­tes ergibt sich aus der Art, wie man es münd­lich betont, oder aus dem schrift­li­chen Kon­text.

Das Wort kann sogar Span­nung erzeu­gen:

Eigent­lich hatte er dem Alko­hol abge­schwo­ren.

Jetzt erwar­ten wir vom Fol­ge­satz so etwas wie

Aber dann stand da die­ses ver­lo­cken­de Glas Bor­deaux vor ihm.

Wir lesen „eigent­lich“ und den­ken auto­ma­tisch das dar­auf fol­gen­de „…aber“ mit.

Eigent­lich soll­te Rot­käpp­chen auf dem Weg blei­ben (aber dann kam sie doch vom Weg ab und traf auf den bösen Wolf).

Ohne das Wort klingt der Satz unvoll­stän­dig:

Er hatte dem Alko­hol abge­schwo­ren.

Rot­käpp­chen soll­te auf dem Weg blei­ben.

Im Marketing kann sich das so lesen:

Eigent­lich (aka nor­ma­ler­wei­se) kos­tet der Online­kurs 399 Euro. Aber nur heute bekommst du ihn für die Hälf­te!

Wenn es schlicht Der Online­kurs kos­tet 399 Euro hei­ßen würde, hät­test du nicht schon beim ers­ten Satz geahnt, dass im zwei­ten Satz die ein­ma­li­ge Chan­ce auf den hal­ben Preis war­tet, oder?

Jan Delay und Udo Lin­den­berg haben die­sem Satz sogar einen gan­zen Hit gewid­met:

Eigent­lich bin ich ganz anders

Ich komm nur viel zu sel­ten dazu

Also: Dann muss ja irgend­was an dem Wört­chen dran sein, oder?

Und damit auch zu dem Grund, warum ich ihm über­haupt einen gan­zen Bei­trag widme:

Mich nervt, dass Schreib­tipps und ver­meint­li­che Text­re­geln im Web und bei Insta­gram nicht hin­ter­fragt wer­den.

Wenn du „Füll­wör­ter“ oder „Flos­kel“ bei Goog­le ein­gibst, wirst du auf zig Arti­kel sto­ßen, die dir alle raten, „eigent­lich“ rigo­ros aus dei­nem Text zu strei­chen, weil es schließ­lich kein Wort ist, dass für die Kern­aus­sa­ge wich­tig ist.

Und das wird dann immer so wei­ter­ge­tra­gen und kopiert bis hin­ein in die Posts und Blogs von Tex­tern, Schreib­trai­nern und Social Media Mana­gern, die dann nur noch Sub­jekt Prä­di­kat Objekt schrei­ben und sich wie wer­be­schleu­dern­de Robo­ter mit Mega­fon anhö­ren.

Wie ich aber hof­fent­lich deut­lich machen konn­te, ist das so nicht ganz rich­tig. Wie gesagt:

Jeder einzelne Satz muss individuell geprüft werden.

 

Ja, manch­mal tut’s dem Satz gut, wenn du „eigent­lich“ streichst. Sehr oft aber trägt die­ses Wort die ganze Stim­mung des Gesag­ten.

Es gibt dem Text eine Satz­me­lo­die, einen Schwung, macht ihn geschmei­dig. Hin­ter jedem „eigent­lich“ steht eine eige­ne klei­ne Aus­sa­ge, die in die­sem ein­zel­nen Wort zusam­men­ge­fasst wer­den kann.

Ver­glei­che:

Was tun Sie hier?

Was tun Sie eigent­lich hier?

Wel­cher der zwei Sätze könn­te von jeman­dem sein, der sauer ist? Der letz­te (Was tun Sie über­haupt hier?!).

Wel­cher Satz könn­te von jeman­dem sein, der flir­ten will? Der letz­te (Sie sind mir ja bis­her noch gar nicht auf­ge­fal­len, erzäh­len Sie mal, was tun Sie eigent­lich hier?).

Also:

„Eigent­lich“ ist ein fei­nes, lie­bes Wort, das sei­nen Platz im deut­schen Sprach­schatz völ­lig berech­tigt inne­hat. Es ist der Joker, der dei­nem Text eine mensch­li­che Fär­bung ver­leiht. Ein rich­tig klei­ner Schatz, eigent­lich.

 

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„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

Webseiten für Immobilienmakler: Warum immer Einheitsbrei texten?

Als Tex­te­rin bin ich rat­los, wenn ich mir Web­sei­ten für Immo­bi­li­en­mak­ler anschaue. Statt sich durch Per­sön­lich­keit und ein­fühl­sa­me Texte abzu­he­ben, wer­den Flos­keln ser­viert. Dabei geht es auch anders.

 ***

Hallo! Ich bin Tex­te­rin für Web­sei­ten, und wenn ich benen­nen müss­te, wel­che Bran­che die schlech­tes­ten Online­prä­sen­zen hat, würde ich ohne zu zögern „Immo­bi­li­en­mak­ler“ sagen. Ich schaue mir regel­mä­ßig Web­sei­ten von Mak­lern an, weil ich Text­bei­spie­le für mei­nen Insta-Account suche oder gera­de selbst für jeman­den aus der Immo­bi­li­en­bran­che texte.

Und was ich da sehe, finde ich in 95% aller Fälle ver­bes­se­rungs­wür­dig. Aus Mar­ke­ting-Sicht, aus Tex­ter-Sicht und auch aus pri­va­ter Sicht.

Das sind die häu­figs­ten Feh­ler auf Mak­ler-Web­sites:

In einer Bran­che, die sich gera­de im Umbruch befin­det und stär­ker zu kämp­fen hat als frü­her, kann ich mich über diese ver­ta­nen Chan­cen nur wun­dern.

Aber der Reihe nach.

Warum sind Webseiten für Immobilienmakler überhaupt so wichtig?

Weil jeder, der eine Immo­bi­lie kau­fen oder ver­kau­fen will, dort zuerst guckt. Auf der Web­site machen Inter­es­sen­ten sich ein ers­tes Bild und wägen ab, ob sie zum Hörer grei­fen oder nicht. Die Web­site ist die Basis jedes Unter­neh­mens­auf­tritts, ohne geht’s nicht.

Ich glau­be schon, dass Immo­bi­li­en­mak­ler das durch­aus wis­sen. Nur lei­der schei­nen die meis­ten über­for­dert, wenn es darum geht, womit man die Web­site fül­len soll. Oder sie unter­schät­zen die Rele­vanz der Texte. „Start­sei­te, hmm, weiß auch nicht“, denkt sich Immo­bi­li­en­mak­ler X aus Frei­burg, „gucken wir mal, was Immo­bi­li­en­mak­ler y aus Flens­burg auf sei­ner Web­site für Texte hat und las­sen uns inspi­rie­ren. Ah cool, ja das schrei­ben wir auch. Nur strei­chen wir ‘Flens­burg‘ durch und machen ‚Frei­burg‘ draus.“

So oder ähn­lich stel­le ich mir das vor, wenn Immo­bi­li­en­mak­ler ver­su­chen, Texte für ihre Web­sei­te zu schrei­ben. Zumin­dest kann ich mir nicht anders erklä­ren, warum alle Inhal­te nahe­zu iden­tisch klin­gen und nie­mand davon abweicht. Was uns zu Feh­ler Num­mer 1 führt:

Blabla, Floskeln und Phrasen

Ich möch­te ein gro­ßes Miss­ver­ständ­nis auf­klä­ren: Nur, weil es sich um eine Bran­che han­delt, heißt das nicht, dass alle Texte auch gleich klin­gen müs­sen. Näm­lich so:

„Wir sind Ihr kom­pe­ten­ter Immo­bi­li­en­mak­ler in Mus­ter­stadt! Seit 15 Jah­ren ste­hen wir Ihnen mit umfas­sen­der Bera­tung, kun­den­ori­en­tier­tem Ser­vice und Lei­den­schaft als Part­ner zur Seite. Von der Besich­ti­gung bis zur Schlüs­sel­über­ga­be sind wir für Sie da. Ihre Wün­sche zu berück­sich­ti­gen, ist unser gro­ßer Anspruch.“

Pro­blem 1:

Kom­pe­tent, Ser­vice, Lei­den­schaft – das sind alles aus­ge­tre­te­ne Flos­keln, die nichts aus­sa­gen und dem Kun­den kei­nen Mehr­wert bie­ten. Was für ein plas­ti­sches Bild ent­steht vor dem inne­ren Auge beim Lesen von kom­pe­tent? Eben. Keins.

Pro­blem 2:

Alles, was da an tol­len Vor­zü­gen auf­ge­zählt wird, erwar­te ich von vorn­her­ein von einem Immo­bi­li­en­mak­ler. Da muss man nicht in epi­scher Brei­te drauf hin­wei­sen.

Pro­blem 3:

Warum soll­te den Kun­den inter­es­sie­ren, dass der Mak­ler seit 15 Jah­ren aktiv ist? Warum schrei­ben Immo­bi­li­en­mak­ler immer diese „Seit-soundso-vielen-Jahren“-Texte auf ihre Home­page, anstatt sich in das rein­zu­füh­len, was der Kunde wirk­lich will – näm­lich end­lich ein Eigen­heim fin­den?

Fehler Nr.2:

zu wenig Suchmaschinenoptimierung

Immo­bi­li­en­mak­ler akqui­rie­ren immer in einer bestimm­ten Regi­on. Sie sind also auf Kund­schaft vor Ort ange­wie­sen. Um von die­sen gefun­den zu wer­den, müs­sen sie sich um loka­le Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung küm­mern. Denn poten­ti­el­le Kun­den gehen zuerst zu Goog­le und geben dort z. B. „Immo­bi­li­en­mak­ler Mus­ter­stadt“ ein. Dann kli­cken sie auf die Mak­ler-Sei­ten, die bei den Such­ergeb­nis­sen auf Seite 1 ange­zeigt wer­den.

Und dort ste­hen nur die Mak­ler, die ihre Web­sites mit Key­words gefüt­tert haben. Anstatt „Will­kom­men auf unse­rer Web­site“ zu schrei­ben. Mit die­ser Über­schrift wird nie­mand gefun­den.

Fehler Nr. 3:

zu viel Suchmaschinenoptimierung

 

Natür­lich gibt es auch Immo­bi­li­en­mak­ler, für die SEO-Texte kein Fremd­wort sind und die ihre Web­site opti­mie­ren. Aber dar­un­ter sind wie­der­um viele, die es in die ande­re Rich­tung über­trei­ben.

Sie glau­ben, dass es bei Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung nur darum geht, mög­lichst viele Key­words rund um das Immo­bi­li­en­the­ma in den Text zu bal­lern. Also tun sie das – und küm­mern sich nicht darum, ob der Text am Ende über­haupt noch leser­lich ist.

Fol­gen­der SEO-Text ist Wort für Wort von einer deut­schen Immo­bi­li­en­mak­ler-Home­page:

„Ihr Immo­bi­li­en­mak­ler in Mus­ter­stadt & Sach­ver­stän­di­ger für Ein­fa­mi­li­en­häu­ser, Eigen­tums­woh­nun­gen, Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser, Grund­stü­cke, Stu­den­ten­woh­nun­gen, Neu­bau­pro­jek­te sowie Anla­ge­im­mo­bi­li­en in Mus­ter­stadt. Als Sach­ver­stän­di­ger für Immo­bi­li­en in Mus­ter­stadt ermitt­le ich pro­fes­sio­nell den Wert Ihrer Immo­bi­lie oder Ihres Inter­es­sens­ob­jek­tes. Die­ser wird von uns ermit­telt – so, dass Sie mit einer rea­lis­ti­schen Preis­vor­stel­lung in Mus­ter­stadt zusam­men mit einem Immo­bi­li­en­mak­ler an den Markt gehen kön­nen. Wir sind Ihr Mak­ler in und um Mus­ter­stadt für den rei­bungs­lo­sen Pro­zess!“

Das ist lieb­lo­se, hin­ge­klatsch­te Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Sol­che Immo­bi­li­en­mak­ler den­ken nicht dar­über nach, dass der­ar­ti­ge SEO-Texte auf der Web­site die Intel­li­genz ihrer Kun­den belei­di­gen.

Was viele Dienst­leis­ter nicht wis­sen: Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung bedeu­tet nicht in ers­ter Linie, Key­words ein­zu­set­zen. Son­dern mit dem Text genau die Ant­wort zu lie­fern, die der Leser beim Goog­len sucht.

Dazu muss man nicht zwan­zig­mal ein- und das­sel­be Key­word rein­schrei­ben. Son­dern vor allem den bes­ten, attrak­tivs­ten und infor­ma­tivs­ten Text for­mu­lie­ren, den es zu dem Such­be­griff gibt.

Fehler Nr. 4: keine Persönlichkeit

In jeder deut­schen Stadt gibt es Dut­zen­de von Immo­bi­li­en­mak­lern, die nur dar­auf war­ten, von Käu­fern und Ver­käu­fern enga­giert zu wer­den. Alle haben eine Web­site. Und alle bie­ten, bis auf ein paar feine Unter­schie­de, die­sel­ben Leis­tun­gen an.

Wie ent­schei­den Ver­käu­fer nun, wel­cher Mak­ler es wer­den darf? Nicht anhand der Web­site, wenn die genau­so nichts­sa­gend klingt wie beim Kon­kur­ren­ten. Also ver­an­stal­ten sie ein „Mak­ler­cas­ting“. Und wer dann den höchs­ten Ver­kaufs­preis nennt, erhält den Auf­trag. Egal, ob der rea­lis­tisch ist oder nicht.

So war es zumin­dest bis­her.

In die­sem Jahr, 2022, hat sich der Immo­bi­li­en­markt aller­dings etwas gedreht.

Die Prei­se sind gesun­ken, die Zin­sen gestie­gen. Ange­bo­te häu­fen sich, viele Käu­fer kön­nen die Finan­zie­rung nicht mehr stem­men.

Immo­bi­li­en­mak­ler ver­su­chen also wie­der ver­stärkt, auch Käu­fer anzu­spre­chen. Denn diese sind keine Bitt­stel­ler mehr, son­dern kön­nen etwas lang Ver­ges­se­nes tun: ver­han­deln. Doch davon ist auf den Mak­ler-Web­sites wenig zu mer­ken. Sel­ten fin­det man Sätze, die die Her­aus­for­de­run­gen der Käu­fer bezüg­lich Finan­zie­rung und Sanie­rungs- sowie Ener­gie­kos­ten anspre­chen.

Wie können Makler sich jetzt für potentielle Kunden von Mitbewerbern abheben?

Im Mar­ke­ting gibt es seit Lan­gem einen Begriff dafür: USP (Uni­que Sel­ling Pro­po­si­ti­on), zu deutsch „Allein­stel­lungs­merk­mal“. Dienst­leis­ter sol­len also über­le­gen, was sie anders, ja bes­ser machen als alle ande­ren, und das dann her­vor­he­ben.

Die Idee vom USP ist aber ver­al­tet. Sowohl Mar­ke­ting-Exper­ten als auch Dienst­leis­ter haben erkannt, dass die­ser Anspruch ein­fach nicht erfüll­bar ist. Allein in Ber­lin gibt es rund 2.000 Immo­bi­li­en­mak­ler.

Wie sol­len die denn alle ein Allein­stel­lungs­merk­mal aus dem Ärmel schüt­teln?

Der USP wird seit eini­gen Jah­ren ersetzt durch den Gedan­ken, dass es die Per­sön­lich­keit eines Dienst­leis­ters ist, die den Unter­schied für den Kun­den aus­macht. Ist ja auch logisch: Per­sön­lich­keit und Cha­ris­ma sind das Ein­zi­ge, was indi­vi­du­ell und nicht so leicht ver­gleich­bar ist.

Außer­dem besagt eine alte Mar­ke­ting-Weis­heit, dass Men­schen immer von Men­schen kau­fen. Indem wir etwas über ande­re Men­schen erfah­ren, bauen wir Ver­trau­en und Empa­thie auf und las­sen uns für sie gewin­nen. Wir bonden. Im Mar­ke­ting spricht man auch von Per­so­nal Brand oder Per­so­nen­mar­ke­ting – und das eig­net sich auch für Immo­bi­li­en­mak­ler.

Makler hatten schon immer ein schlechtes Image.

Tür auf­hal­ten und abkas­sie­ren, so stel­len sich viele den Job vor. Dabei erfor­dert es viel Fach­kennt­nis, Ein­füh­lungs- und Durch­hal­te­ver­mö­gen, eine Immo­bi­lie zu ver­kau­fen.

All diese Grün­de spre­chen also dafür, dass Mak­ler unbe­dingt ihre Per­sön­lich­keit auf der Web­site aus­spie­len soll­ten – sei es die eines ein­zel­nen Mak­lers oder eines Teams. Die muss man SEHEN kön­nen. Die Über-uns-Seite gehört nicht ohne Grund zu den meist­be­such­ten Unter­sei­ten einer Web­site.

Nur lei­der den­ken viele Immo­bi­li­en­mak­ler über­haupt nicht an eine Über-Seite, denn oft fehlt sie gänz­lich auf der Web­site. Und Fotos von den Mak­lern? Gibt’s nicht.

Statt­des­sen Luft­auf­nah­men vom Stadt­pan­ora­ma auf der Home­page (Start­sei­te) und see­len­lo­se Image­bil­der von STOCK, wo ein grin­sen­des Model einem ande­ren grin­sen­den Model gera­de was ver­kauft.

Nir­gends erfährt man etwas über die Per­so­nen hin­ter dem Unter­neh­men, ihre Beweg­grün­de, ihren Wer­de­gang und was sie jeden Tag antreibt und moti­viert.

Dabei könn­ten Immo­bi­li­en­mak­ler durch sol­che Texte auf der Web­sei­te viel leich­ter Kun­den für sich gewin­nen!

Denn Kauf­ent­schei­dun­gen bzw. Ent­schei­dun­gen zur Zusam­men­ar­beit wer­den immer emo­tio­nal getrof­fen.

*

So, nun habe ich ziem­lich viel geme­ckert. Dabei will ich es aber nicht belas­sen. Ich schrei­be die­sen Blog­bei­trag ja, um Mak­lern zu sagen, dass es auch anders geht. Und es gibt ja auch nicht nur DIE Immo­bi­li­en­mak­ler, ich will nicht alle über einen Kamm sche­ren. Klar möch­te jeder gut bei Inter­es­sen­ten ankom­men, nur unter­schät­zen viele die Wir­kung einer Web­site bzw. ken­nen sich damit nicht aus.

Die gute Nach­richt: Online-Texte sind nicht in Stein gemei­ßelt.

Jeder Immobilienmakler, der seine Website verbessern möchte, kann direkt damit anfangen.

 

Fol­gen­de Fra­gen hel­fen beim Tex­ten:

Wel­che (Ver-)Käufer will ich anspre­chen?

Was bewegt diese Men­schen, was sind ihre Schmerz­punk­te?

Wie kann ich mich in sie rein­füh­len, anstatt nur über mich zu schrei­ben?

Wie kann ich meine Vor­ge­hens­wei­se detail­liert beschrei­ben, ohne ein­fach „Ser­vice“ und „Kom­pe­tenz“ zu sagen?

Kein Allein­stel­lungs­merk­mal auf Krampf. Aber gibt es trotz­dem etwas, das ich oder das Team beson­ders gut kön­nen?

Wie kann ich auf einer Über-uns/­mich-Seite von mir und mei­nem Team erzäh­len?

Was ver­bin­det mich mit der Stadt, in der ich arbei­te?

Warum bin ich Mak­ler gewor­den und was ist das Tolle an die­sem Job?

 

Zuge­ge­ben, das sind jetzt eine ganze Menge Denk­an­stö­ße. Und wir wol­len ja dabei auch die not­wen­di­ge Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung nicht ver­ges­sen. Wem das jetzt alles zu viel erscheint, dem helfe ich gern. Denn am liebs­ten texte ich für Kun­den, die nicht mehr nach Bla­bla klin­gen, son­dern etwas Eige­nes ein­brin­gen wol­len  — wie zum Bei­spiel die Immo­bi­li­en­mak­le­rin Anne Löwen­stein, deren Web­site ich getex­tet habe.

 

PS: Ich weiß, dass ich im Text oft zwi­schen „Web­site“ und „Web­sei­te“ sprin­ge. Rich­tig wäre eigent­lich „Web­site“. Eine Webseite ist eine Unter­sei­te, die Website aber ist die gesam­te Online­prä­senz. Da mein Haupt-Key­word aber „Web­sei­ten für Immo­bi­li­en­mak­ler“ lau­tet und Goog­le außer­dem Syn­ony­me mag, wechs­le ich die Schreib­wei­se hier ab. Denn was bringt ein Blog­ar­ti­kel über Mak­ler-Web­sites, wenn er nicht von Mak­lern gefun­den wird?

 

 

Smartphone mit Instragam Texten von Lena Instagram Account

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Webseitenerstellung mit Sarah und Lena: Deine Freelancer für Text und Design

Webseitenerstellung mit Sarah und Lena: Deine Freelancer für Text und Design

Bist du selb­stän­dig oder Unter­neh­mer und brauchst eine neue Web­site? Über­lass die Web­sei­ten­er­stel­lung am bes­ten einem Free­lan­ce-Team, des­sen Design-Part in Frank­furt und Text-Teil in Lüne­burg sitzt.

 ***

Wel­che Dienst­leis­ter oder Free­lan­cer brauchst du eigent­lich, um eine kom­plet­te neue Web­sei­te erstel­len zu las­sen? Das hängt davon ab, was du dir selbst zutraust und was du lie­ber aus­la­gern möch­test.

Man­che Unter­neh­mer wol­len ihre neue Web­site selbst tex­ten, ken­nen sich aber nicht mit der Tech­nik aus. Ande­re über­neh­men die Web­sei­ten­er­stel­lung und las­sen dafür lie­ber einen SEO-Tex­ter an die ein­zel­nen Sei­ten.

Wenn du aber schon weißt, dass du alles an Dienst­leis­ter aus­la­gern willst, lohnt es sich, ein Free­lan­cer-Team an Text, Design und Erstel­lung ran­zu­las­sen. Und am bes­ten natür­lich eins, das sich schon lange kennt und quasi blind ergänzt!

Ich bin Lena Block, frei­be­ruf­li­che Tex­te­rin für Web­sites aus Lüne­burg. Und ich arbei­te als Team zusam­men mit Sarah Hei­ne­mann, Dipl. Desi­gne­rin und Web­de­sign-Exper­tin aus Frank­furt.

Falls du jetzt denkst, hä, müss­ten die sich nicht ein Büro tei­len – nein, müs­sen wir nicht. Web­site-Texte und Web­sei­ten­er­stel­lung sind heut­zu­ta­ge nichts mehr, was man von Ange­sicht zu Ange­sicht bewerk­stel­li­gen muss. Ich bin Sarah erst zwei­mal per­sön­lich begeg­net, aber wahr­schein­lich schon zwei­hun­dert­mal bei Zoom. Dort tref­fen wir uns auch gern zusam­men mit dir, um deine neue Web­site zu bespre­chen.

Und dann wer­den wir für ein paar Wochen ein Drei­er-Team und füh­ren dich durch den gan­zen Pro­zess der Web­sei­ten­er­stel­lung:

Zuerst spre­chen wir über dein Ange­bot, deine Werte und deine Ziel­grup­pe.

Was zeichnet dich aus, wen willst du erreichen, was ist dir wichtig?

Dich von Grund auf ken­nen­zu­ler­nen ist für uns Vor­aus­set­zung, um eine Web­site genau nach dei­nen Wün­schen erstel­len zu kön­nen.

Sarah über­trägt deine Vor­stel­lun­gen dann in Far­ben, Schrift­ar­ten und Bild­wel­ten und kre­iert dir ein Cor­po­ra­te Design, das dich und deine Marke 1:1 wider­spie­gelt. Die­ses Design kann dann auf deine gesam­te Geschäfts­aus­stat­tung über­tra­gen wer­den – und natür­lich auch als Web­de­sign auf deine Online­prä­senz. Sarah küm­mert sich sowohl um das Cor­po­ra­te Design als auch um das Web­de­sign.

Ich mach quasi das Glei­che, nur eben auf Text­ebe­ne. Ich bera­te dich zum Web­site-Auf­bau, der Menü­struk­tur, wel­che Inhal­te wo Sinn machen und wie du dich von dei­ner bes­ten Seite prä­sen­tierst.

Außer­dem opti­mie­re ich deine Texte auch für Goog­le, damit deine neue Web­site auch gefun­den wird.

Und so fügt sich Schritt für Schritt ein Inter­net­auf­tritt zusam­men, der genau zu dir passt. Sarah bekommt die fer­ti­gen Texte von mir und baut dar­aus und aus dei­nem neuen Cor­po­ra­te Design die kom­plet­te Web­site.

Du bist natür­lich wäh­rend des Pro­jekts in die Abstim­mung invol­viert und kannst dich von uns bera­ten las­sen, brauchst dir aber zu Tech­nik­kram, SEO, Links ein­rich­ten oder was immer dir schlaf­lo­se Näch­te berei­tet, kei­nen Kopf zu machen. Wir füh­ren dich da durch!

Oder wie Sarah es so tref­fend auf Ihrer Web­site sagt:

Von der Beratung über die Konzeption bis zur Realisation.

So wie eine Wer­be­agen­tur, nur in net­ter und per­sön­li­cher. Und du kannst dich wäh­rend­des­sen auf dein Busi­ness kon­zen­trie­ren.

Wenn du auch noch die Unter­stüt­zung von ande­ren Dienst­leis­tern brauchst, — z. B. Foto­gra­fen für Web­site-Fotos – frag uns ein­fach. Wir grei­fen dann auf unser Netz­werk zurück und ver­kup­peln dich mit jeman­dem, der sein Hand­werk drauf­hat. Sarah sagt dir vor­her gern, wor­auf du beim Shoo­ting ach­ten musst.

Was kostet eine neue Website bei uns?

Sarah und ich machen keine gemein­sa­men Prei­se. Wir kal­ku­lie­ren jede indi­vi­du­ell und bespre­chen das mit dir sepa­rat. Und wenn du merkst, dass du außer der Web­sei­ten­er­stel­lung noch mehr Text und Design brauchst, sind wir auch hier für dich da:

Sarah gestal­tet dei­nen Social-Media-Feed genau­so wie dei­nen Flyer, und ich kre­iere dir auch gern einen Slo­gan oder schrei­be für dich Blogs, um deine Reich­wei­te im Web zu ver­grö­ßern.

Hast du dich beim Lesen gefragt, wie wir über­haupt zusam­men­ge­fun­den haben?

Das war 2019. Sarah hat mich damals bei Insta­gram ent­deckt und mich spon­tan ange­ru­fen, als sie eine Tex­te­rin für einen Kun­den von ihr such­te. Weil wir gleich einen Draht zuein­an­der hat­ten, erstell­ten wir die neue Web­sei­te für die Frank­fur­ter Kanz­lei also gemein­sam.

Davon abge­se­hen merk­te ich schnell, dass es mir gut­tat, mich mit jeman­dem aus der Bran­che aus­zu­tau­schen. Zu dem Zeit­punkt war ich erst seit zwei Jah­ren selb­stän­dig und tüf­tel­te in mei­nem Home­of­fice so vor mich hin. Aber mir fehl­te das Reden und das Feed­back von und mit ande­ren Dienst­leis­tern aus dem Medi­en­be­reich. Ohne Input von außen ver­sumpft man schnell in sei­ner eige­nen Bubble.

Sarah hat mir neue Impul­se und Rat­schlä­ge gege­ben und auch gleich meine eige­ne Web­site relauncht, denn die war hoff­nungs­los ver­al­tet. Außer­dem tref­fen wir uns regel­mä­ßig online, um uns auf dem Lau­fen­den zu hal­ten und zu quat­schen. Auch über Pri­va­tes, denn als selb­stän­di­ge Krea­ti­ve mit Fami­lie und Kin­dern im glei­chen Alter geht einem der Gesprächs­stoff nicht so schnell aus.

Möchtest du mit uns zusammenarbeiten?

Wenn du dir noch nicht sicher bist, von dem du deine neue Web­sei­te erstel­len las­sen willst, ver­ein­ba­re gern ein unver­bind­li­ches und kos­ten­lo­ses Erst­ge­spräch mit uns. Dort kannst du schau­en, ob wir gut zusam­men­pas­sen und du dich mit dei­nen Vor­stel­lun­gen in unse­rem Ange­bot wie­der­fin­den kannst. Kon­tak­tier uns dazu ein­fach und wir machen einen Ter­min bei Zoom aus.

Wir sind da für alle Solo-Selb­stän­di­gen und Unter­neh­mer aus dem DACH-Raum, die eine kom­plett neue Web­site, einen Relaunch oder ande­re Wer­be­mit­tel brau­chen.

Wir freu­en uns auf dich!

Willst du sehen, was wir bis­her zusam­men gestemmt haben? Dann schau dir mal hier die Web­site von Agile Coach Mela­nie Sten­ger an.

Oder du schaust direkt bei Sarah vor­bei.

 

 

„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

Kreativ texten – wann ist das überhaupt nötig?

„Aah, dann musst du ja auf Knopf­druck krea­tiv tex­ten!“, ist eine der häu­figs­ten Reak­tio­nen, wenn ich jeman­dem erzäh­le, dass ich Tex­te­rin bin. Dabei hat das mit mei­ner Arbeits­rea­li­tät wenig zu tun. Ich erzäh­le dir, wann es sich lohnt, krea­tiv zu tex­ten – und wann du‘s bes­ser lässt

 ***

Vor eini­ger Zeit kon­tak­tier­te mich ein Web­de­si­gner bei Insta­gram, um mich für ein Web­site-Pro­jekt mit ins Boot zu holen. Ein Pfle­ge­dienst hatte bei ihm einen Online-Auf­tritt in Auf­trag gege­ben, und weil er mei­nem Con­tent bei Insta folg­te, frag­te er, ob ich Lust und Zeit dazu hätte. Hatte ich!

Also wur­den wir für ein paar Wochen ein Drei­er­ge­spann, das zusam­men­ar­bei­te­te – er, ich und der Chef des Pfle­ge­teams. Dabei stell­te sich (zumin­dest für mich) bald her­aus, dass es sich bei dem Pfle­ge­dienst um einen eher kon­ser­va­ti­ven Kun­den han­del­te.

Ziel­grup­pe waren die Ange­hö­ri­gen von Pfle­ge­be­dürf­ti­gen. Denen soll­te auf der Web­site ver­mit­telt wer­den, dass sich der Pfle­ge­dienst schnell und unbü­ro­kra­tisch um neue Pfle­ge­fäl­le küm­mert. Funk­tio­na­li­tät und Ver­trau­en stan­den ganz oben auf der Wunsch­lis­te.

Aber je län­ger ich mich mit dem Web­de­si­gner abstimm­te, desto deut­li­cher wurde, dass wir unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen von den Tex­ten hat­ten. Er bat mich öfters um Kor­rek­tu­ren, bevor ich sie final an den Kun­den schick­te. Hier noch ein biss­chen kna­cki­ger. Dort weni­ger Flos­keln. Und die­ser Call to Action — zu gewöhn­lich, das geht auch span­nen­der.

Irgend­wann däm­mer­te mir, dass er auf Insta­gram wahr­schein­lich vie­len Tex­tern (ein­schließ­lich mir) folg­te, die dort erzähl­ten, wie man sich mit Tex­ten abhe­ben und gut ver­kau­fen kann. Wie man ori­gi­nell schreibt. Krea­tiv tex­tet. Die Leute auf­weckt und für ein Schmun­zeln sorgt.

Und sol­che Texte woll­te er jetzt auch gern für den Pfle­ge­dienst haben. Aus mei­ner Sicht war das aber über­am­bi­tio­niert.

Denn manchmal dürfen Texte schlicht Informationen vermitteln, statt durch Wortgewandtheit aufzufallen.

 

Und in die­sem Fall waren krea­ti­ve Texte ein­fach nicht nötig.

Tex­ten ist nicht immer gleich Tex­ten. Wie in allen Beru­fen muss ich mich in ver­schie­de­nen Berei­chen aus­ken­nen, die gar nicht so viel mit­ein­an­der zu tun haben:

  • Ich brau­che Mar­ke­ting­kennt­nis­se, z. B. wie bekommt man online mehr Reich­wei­te? Wie funk­tio­niert ein Fun­nel? Lie­ber Print oder Social Media?
  • Ich muss wis­sen, wie ein Text auf­ge­baut ist, also z. B. was unter­schei­det einen Flyer-Text von einem Web-Text? Aus wel­chen Ele­men­ten besteht eine Start­sei­te? Wann brauch ich einen Call to Action, einen Teaser oder Bul­let Points?
  • Für Online-Texte brau­che ich Kennt­nis­se in Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung: Wie bringt man Sei­ten bei Goog­le nach vorn? Wo recher­chie­re ich Key­words? Wie geht tech­ni­sches SEO?
  • Ich muss mich mit Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie aus­ken­nen: Was muss man schrei­ben, um einen Kun­den zum Kau­fen zu ani­mie­ren?
  • Ich brau­che ein Gespür für Stil und Stil­mit­tel: Habe ich genü­gend Syn­ony­me im Text, sind die Sätze nicht zu lang, ist der Grund­ton posi­tiv, habe ich Hilfs­ver­ben und Nomi­nal­stil ver­mie­den? Liest sich der Text leicht und flüs­sig?
  • Ich soll­te mög­lichst recht­schreib­si­cher sein und nich so fiele Feler in die Teks­te but­tern, lol
  • Schnitt­men­gen gibt es außer­dem mit den Berei­chen Laun­chen, Ads schal­ten, PR und noch viele wei­te­re.

Das sind alles wich­ti­ge Skills, die aber nichts mit Krea­ti­vi­tät zu tun haben.

Aber gehört kreativ texten nicht auch zum Berufsbild? Ja, schon — aber eher in Werbeagenturen.

Und dort habe ich gear­bei­tet, bevor ich mich selb­stän­dig gemacht habe.

Wer­be­agen­tu­ren betreu­en je nach Umfang KMU oder die ganz gro­ßen Mar­ken. Ich war in einer Agen­tur, die damals für Kun­den wie Bau­haus, Opti­ker Bode, Stepstone zustän­dig war. Und die brauch­ten nicht nur Texte, son­dern ganze Kam­pa­gnen.

Also fet­zi­ge Dach-Ideen, die man dann auf sämt­li­che Wer­be­mit­tel run­ter­bre­chen kann. Dazu gehör­ten auch TV- und Radio­spots und Anzei­gen. Und DAS waren die wirk­li­chen Tum­mel­plät­ze für krea­ti­ves Tex­ten.

Wenn mich zu dem Zeit­punkt jemand gefragt hat, ob das stän­di­ge sich was Aus­den­ken denn nicht stres­sig sei – ja, war es teils. Einer­seits gab es da natür­lich einen gewis­sen Druck, ande­rer­seits hatte ich auch Spaß daran, mir Sto­ries aus dem Ärmel zu schüt­teln. Und es gibt ja auch Krea­ti­vi­täts­tech­ni­ken, die man trai­nie­ren und durch die man auf Ideen sto­ßen kann. Ich konn­te dort mit Sät­zen spie­len, Text­re­geln bre­chen, Wort­wit­ze kre­ieren und ein­fach mal rum­spin­nen.

Rück­bli­ckend war es also durch­aus eine Umstel­lung für mich, als ich mich selb­stän­dig gemacht habe. Die Kun­den, die ich nun hatte, brauch­ten natür­lich keine TV-Spots oder Rie­sen­pla­ka­te, son­dern woll­ten ein­fach ne Web­site. Und die benö­tig­ten keine krea­ti­ven Texte.

Statt­des­sen ging es darum, bei Goog­le gefun­den zu wer­den und dann dem Web­site-Besu­cher mög­lichst fix eine Lösung für sein Pro­blem zu ser­vie­ren. Wort­spie­le und Spin­ne­rei­en Fehl­an­zei­ge. Also ver­ab­schie­de­te ich mich von mei­ner alten Art zu tex­ten und stell­te mich auf die Bedürf­nis­se mei­ner eige­nen Kun­den ein.

Texte ich heute überhaupt noch kreativ? Klar, und zwar bei 3 Gelegenheiten:

 

1. Wenn es zum Kun­den passt

Es gibt Kun­den, bei denen sich krea­ti­ve Texte anbie­ten, und Kun­den, bei denen ich‘s lasse. Der Pfle­ge­dienst ist aus mei­ner Sicht ganz klar bes­ser bedient ohne Extra­va­gan­zen. Ein Call to Action darf ein­fach „Erst­ge­spräch buchen“ hei­ßen und eine Über-uns-Seite darf die Head­line „Ler­nen Sie unser Team ken­nen“ haben.

Aber wenn der Kunde kein, ich sag mal, „erns­tes“ Busi­ness hat und viel­leicht sogar selbst nach augen­zwin­kern­den Tex­ten fragt, kann man da natür­lich krea­tiv ran­ge­hen.

 

2. Bei Slo­gans

In drei bis fünf Wor­ten sagen, was ein Unter­neh­men aus­macht – das geht. Wort­ge­wandt­heit und Krea­ti­vi­tät lie­gen folg­lich in der Natur eines Slo­gans. Krea­ti­vi­tät bedeu­tet hier aber nicht auto­ma­tisch Wit­zisch­keit. Bei­spiel Ebay: „Drei, zwei, eins – meins“ ist wort­ge­wandt, aber kein Schen­kel­klop­fer.

 

3. Auf Insta­gram

Auf Insta­gram werde ich oft für mich selbst und meine Kun­den krea­tiv. Denn dort sind wir eine von vie­len. Ich werbe bei IG für mich als Tex­te­rin, aber gleich neben­an gibt es noch fünf­hun­dert ande­re Accounts von Tex­tern, die das genau­so machen. Wie kann ich dort also aus der Masse her­aus­ste­chen?

Indem ich mir was ein­fal­len lasse. Und poten­ti­el­le Kun­den, die bei Insta nach Tex­tern suchen, wis­sen Krea­ti­vi­tät zu schät­zen. Das zeigt mir das unmit­tel­ba­re Feed­back, das ich auf mei­nen Con­tent bekom­me. Bei Insta­gram kann ich mir das Rum­blö­deln und Aus­pro­bie­ren bewah­ren, das ich in der Wer­be­agen­tur gelernt habe.

Ich kann mir aus­den­ken, wie ein paar Satz­zei­chen in der Klaps­müh­le sit­zen und sich unter­hal­ten:

Set­ting:

Ein lee­rer wei­ßer Raum, Git­ter vor den Fens­tern, auf quiet­schen­den Stüh­len hocken der Punkt, der Dop­pel­punkt, das Fra­ge­zei­chen und das Aus­ru­fe­zei­chen. Schrit­te nähern sich vom Flur, ein Mann im Arzt­kit­tel und mit Klemm­brett unterm Arm öff­net die Tür.

The­ra­peut: Moin, liebe Satz­zei­chen, wie geht’s uns denn heut?

Der Punkt: Beschis­sen. Die­ser Fraß hier, ich kann das nicht essen. Und das Fra­ge­zei­chen und das Aus­ruf­zei­chen ner­ven mich zu Tode.

Das Fra­ge­zei­chen: Hm? Wer? Ich jetzt? Wieso? (…)

 

Oder ich mache mich über bestimm­te Schreib­sti­le lus­tig:

Der Atem­lo­se

Schreibt kurze Sätze. Sehr kurze. Huh, er ist cool. So klingt er immer wie Bruce Wil­lis. Oder Bond. James Bond. Die Kürze. Die Würze. Echt jetzt. Gän­se­haut.(…)

 

Du siehst also:

Krea­tiv zu tex­ten ist ne feine Sache und kann dir Auf­merk­sam­keit und neue Kun­den besche­ren. Aber sie muss auch pas­sen.

Wenn du Lust auf mehr Text­spie­le­rei­en hast, schau gern mal auf mei­nem Insta­gram-Account vor­bei!

 

„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

Tonalität im Text: Beispiele für die perfekte Ansprache

Soll­test du deine Kun­den mit „Moin“ oder „Sehr geehr­te Damen und Her­ren“ anspre­chen? Hier ein paar Bei­spie­le, wie du mit der rich­ti­gen Tona­li­tät dein Busi­ness steu­erst

 ***

Was bedeutet Tonalität?

„Tona­li­tät“ ist die Art und Weise, wie du etwas tex­test. Also nicht die Bedeu­tung oder der Inhalt von dem, was du schreibst, son­dern wie du es schreibst. Wenn es im Mar­ke­ting um Tona­li­tät geht, spre­chen viele auch von Tone of Voice, Brand Voice, Tona­li­ty oder Kun­den­an­spra­che, um nur ein paar Bei­spie­le zu nen­nen.

Hast du dich als Selb­stän­di­ger bzw. Unter­neh­mer auf eine Tona­li­tät fest­ge­legt? Nein? Wär aber bes­ser. Um zu ver­ste­hen warum, muss ich bei der Posi­tio­nie­rung anfan­gen:

Dich zu posi­tio­nie­ren bedeu­tet, dass du fest­legst, wofür du stehst, was du anbie­test und für wen. Denn erst wenn du das getan hast, kannst du dein Pro­dukt oder deine Dienst­leis­tung ziel­ge­rich­tet und erfolg­reich ver­kau­fen. Du hast eine Ziel­grup­pe, die du defi­niert hast, und du unter­schei­dest dich für sie klar von der Kon­kur­renz oder ande­ren Mar­ken. Sie ver­bin­det dich mit bestimm­ten Wer­ten und schenkt dir ihr Ver­trau­en.

Für einen bestimm­ten Men­schen­kreis zu tex­ten bedeu­tet so zu schrei­ben, dass sie sich damit iden­ti­fi­zie­ren kann. Die Tona­li­tät muss deine Ziel­grup­pe anspre­chen. Dazu schau­en wir uns mal ein paar Unter­neh­men an (zu den Solo-Selb­stän­di­gen sag ich danach was).

Tonalität Beispiel 1: BRAVO

Die Zeit­schrift BRAVO möch­te von Jugend­li­chen gekauft wer­den. Auf der Web­site kannst du diese Selbst­be­schrei­bung fin­den:

BRAVO ist die große deut­sche Mul­tich­an­nel-Jugend­mar­ke, die als eine der wich­tigs­ten Anlauf­stel­len für Jugend­the­men, Jugend­in­ter­es­sen und Jugend­be­ra­tung gilt. (…) Die ziel­grup­pen­ge­naue krea­ti­ve und inno­va­ti­ve Umset­zung aller Inhal­te ori­en­tiert sich stets visu­ell an den neu­es­ten Trends und befin­det sich sprach­lich auf Augen­hö­he der Leser/innen. (…)

Also „sprach­lich auf Augen­hö­he“. In der Pra­xis liest sich das dann so:

Jus­tin Bie­ber – check seine kras­sen Büh­nen-Skills!

Sie hät­ten auch schrei­ben kön­nen

Jus­tin Bie­ber – schau dir seine Fähig­kei­ten auf der Bühne an!

Vier­zehn­jäh­ri­ge sagen aber nun mal gern „krass“ und ver­wen­den eng­li­sche Begrif­fe. Und kau­fen die BRAVO auf­grund der authen­ti­schen Wie­der­ga­be ihrer Lebens­rea­li­tät in der nächs­ten Woche wie­der.

Tonalität Beispiel 2: InTouch

Die InTouch ist ein Schmier­blatt, das sei­nen Umsatz mit dem Aus­schlach­ten von aus­ge­dach­ten Promi-Sto­rys macht. Also ein klas­si­sches Tratsch- und Bou­le­vard-Maga­zin. Bei der Intouch selbst klingt das natür­lich etwas nobler:

Als emo­tio­nals­te Peo­p­le-Marke im Inter­net beglei­tet InTouch die Stars in ihrem All­tag und erzählt die Geschich­ten so nah am Leser, dass sich die Gefühls­welt der Pro­mis 1:1 nach­emp­fin­den lässt. Die Ziel­grup­pe umfasst kauf­kräf­ti­ge Frau­en, die mit­ten im Leben ste­hen und u.a. an Mode, Kos­me­tik, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Unter­hal­tung und Gesund­heits­the­men inter­es­siert sind.

Nun ja. Zumin­dest einen Punkt die­ser Beschrei­bung nimmt die InTouch sehr genau: die Emo­tio­na­li­tät. Und dabei kom­men dann sol­che Tona­li­ty-Bei­spie­le her­aus:

Köni­gin Maxi­ma: Todes­angst um ihren Ehe­mann den König

Pie­tro Lom­bar­di: Eis­kalt aus­ge­nutzt

Syl­vie Meis: Drama in den Flit­ter­wo­chen

Merkst du? „Todes­angst“, „eis­kalt“, „Drama“ – mit die­ser Tona­li­tät sol­len die „kauf­kräf­ti­gen Frau­en“ ange­spro­chen wer­den.

Tonalität Beispiel 3: ROLEX

Die Manu­fak­tur ROLEX stellt Luxus­uh­ren her und ist die wohl bekann­tes­te Uhren­mar­ke der Welt. Jedes Exem­plar ist ein Sta­tus­sym­bol, das mit außer­ge­wöhn­li­chen Qua­li­täts­kon­trol­len und Prä­zi­si­on her­ge­stellt wurde. Statt Hinz und Kunz sind als Ziel­grup­pe eher die obe­ren Zehn­tau­send gefragt.

Über ihre Ver­bin­dung zur Kunst­sze­ne schreibt ROLEX auf ihrer Web­site:

Im Geis­te der Exzel­lenz­för­de­rung und der Inspi­ra­ti­on zukünf­ti­ger Gene­ra­tio­nen hat die Marke bestän­di­ge Part­ner­schaf­ten mit vie­len der inter­na­tio­na­len Spitzen­künstler auf­ge­baut, die stets wei­ter danach stre­ben, den Zenit ihrer Dis­zi­plin zu errei­chen. Fer­ner pflegt die Marke lang­jäh­ri­ge Ver­bin­dun­gen mit ange­se­he­nen Ver­an­stal­tun­gen, Insti­tu­tio­nen und Orches­tern, die für das höchs­te Leis­tungs­ni­veau ste­hen.

Und jetzt näseln wir alle mal ein biss­chen und schau­en auf die Schlüs­sel­wör­ter der Tona­li­tät: „Im Geis­te“, „Exzel­lenz“, „stets“, „fer­ner“. Wer sagt denn „stets“, wenn er „immer“ sagen kann? Wer nimmt „fer­ner“, wenn er auch „außer­dem“ wäh­len könn­te? Hei­ei­ei.

Sehr nobel und fein, die­ser Text. Und auch künst­lich. Stell dir hier mal die Tona­li­ty der BRAVO vor:

Check unse­re kras­sen Uhren-Skills!

Geht gar nicht 😀

Tonalität Beispiel 4: IKEA

Weil IKEA „junge Paare, Fami­li­en mit klei­nen Kin­dern, Stu­den­ten oder Sin­gles mit gerin­gen finan­zi­el­len Mit­teln“ anspre­chen möch­te, hat das schwe­di­sche Unter­neh­men mal etwas Neues gewagt: Es duzt die Ziel­grup­pe.

Duzen ist kum­pe­li­ger, nah­ba­rer und gemüt­li­cher als Sie­zen. Davon fühlt sich eine junge Kund­schaft natür­lich eher ange­spro­chen als, sagen wir mal, ein ROLEX-Kunde. Dort wäre das Duzen völ­lig unmög­lich.

Tonalität Beispiel 5: Bestattungsunternehmen

Wer sich die Texte eines Bestat­tungs­un­ter­neh­mens durch­liest, hat even­tu­ell gera­de einen Ange­hö­ri­gen ver­lo­ren und trau­ert. Die Anspra­che erfor­dert also eine beson­de­re ein­fühl­sa­me Tona­li­tät:

Wenn ein Trau­er­fall ein­ge­tre­ten ist, blei­ben die Ange­hö­ri­gen oft mit dem Gefühl von inne­rer Leere und Hilf­lo­sig­keit zurück. Vie­les ist zu beden­ken und zu ent­schei­den. In die­ser Situa­ti­on ste­hen wir Ihnen jeder­zeit – auch nachts oder an Sonn- und Fei­er­ta­gen – bera­tend und hilf­reich zur Seite. Auch nach der Bestat­tung kön­nen Sie sich jeder­zeit mit Ihren Fra­gen und Pro­ble­men an uns wen­den.

Die Tona­li­tät hat hier die Auf­ga­be, Ernst­haf­tig­keit, Ver­trau­en und Ver­ständ­nis zu ver­mit­teln. Die Spra­che ist ruhig, gleich­för­mig, förm­lich und unauf­ge­regt. Humor oder Duzen wäre hier völ­lig fehl am Platz. Müss­te die BRAVO das Glei­che sagen, klän­ge das viel­leicht so:

Ist bei dir jemand gestor­ben? Dann bist du sicher ganz schön lost – nichts läuft mehr. Und an so viel musst du jetzt den­ken! Aber wir sind 24/7 für dich da und sup­port­en dich.

LOL.

Und wie ist das bei Solo-Dienstleistern?

Als Unter­neh­men kann man sich in der Mar­ke­ting­ab­tei­lung auf eine Tona­li­tät fest­le­gen und diese dann auf sämt­li­chen öffent­li­chen Kanä­len durch­zie­hen, sodass die Spra­che immer aus einem Guss ist.

Man­che Unter­neh­men legen sogar eine Liste für den Cor­po­ra­te Text bzw. die Brand Voice an, wo Bei­spie­le defi­niert sind, die zur Tona­li­ty gehö­ren sol­len (z. B. che­cken, krass bei der BRAVO) oder nie benutzt wer­den dür­fen.

Zuge­ge­ben, das ist eher was für die Big Play­er als für die klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men. Die ver­nach­läs­si­gen sowas wie Posi­tio­nie­rung und Text gern mal – lei­der, wie ich natür­lich finde. So viel ver­schenk­tes Poten­ti­al! Solo-Selb­stän­di­ge, die sich selbst als Brand Per­son sehen, sind da meis­tens schon etwas wei­ter.

Was ist der Unter­schied und was ist eine Brand Per­son?

Mit Per­so­nal Bran­ding bzw. Per­so­nen­mar­ke ist gemeint, dass nicht ein Unter­neh­men als Marke auf­tritt, son­dern eine Ein­zel­per­son. Als Per­so­nen­mar­ke stehst du ein für deine ganz per­sön­li­chen Werte, dein Kön­nen, deine Exper­ti­se und dein öffent­li­ches Auf­tre­ten.

Du selbst bist dein Allein­stel­lungs­merk­mal, mit dem du dich von dei­nen Mit­be­wer­bern abgrenzt. Kun­den kau­fen bei dir, weil DU es bist. Dar­aus folgt logi­scher­wei­se dann auch, dass du eine bestimm­te Art zu kom­mu­ni­zie­ren pflegst.

Als Bei­spiel für so eine Tona­li­tät bzw. Tona­li­ty möch­te ich dir was über Luna Dick­mann erzäh­len, eine Insta­gram Coach. Sie sticht in der nicht grade klei­nen Menge an Online-Coa­ches her­aus, weil sie eine auf­fäl­li­ge Art zu reden und zu tex­ten hat. In ihren Posts und Live-Vide­os spricht sie gern mal flap­sig und frei nach Köl­ner Schnau­ze.

Dabei ver­bin­det sie diese Flap­sig­keit mit Inhal­ten:

In letz­ter Zeit kamen eini­ge neue Frit­ten in die Pom­mes­bu­de. Mir ist eine echte Com­mu­ni­ty sehr wich­tig (in Köln nen­nen wir das Früh­shop­pen)​​​​​​​​
​​​​​​​​
Erzähl mal:​​​​​​​​
1) Wie heißt du und was ist dein Busi­ness?​​​​​​​​
2) Wie isst du am liebs­ten deine Pom­mes?​​​​​​​​
3) Wel­chen Con­tent / Wel­che The­men wünschst du dir von mir?​​​​​​​​
​​​​​​​​
Wenn du mehr über mich wis­sen willst, schau dir jetzt meine Story an.
​​​​​​​​

Das ist ein erfri­schen­des Bei­spiel jen­seits des übli­chen Tona­li­täts­breis und funk­tio­niert, weil man ihr diese Art zu spre­chen auch abkauft. Man glaubt Luna, dass sie diese Brand Voice nicht insze­niert, son­dern dass sie auch pri­vat so redet. Warum pflegt sie diese Art zu spre­chen? Weil sie sie selbst blei­ben kann, sich von ihren Mit­be­wer­bern abgrenzt und in Erin­ne­rung bleibt.

Außer­dem zieht sie so auto­ma­tisch Kun­den an, die sich mit die­ser Tona­li­tät und dem Schreib­stil iden­ti­fi­zie­ren. Und wenn sie mit ihren Kun­den eine große Schnitt­men­ge hat und die glei­chen Werte teilt, kann man davon aus­ge­hen, dass dar­aus dann auch eine frucht­ba­re Zusam­men­ar­beit ent­steht.

 

Wie sieht’s aus: Hast du Lust, mit mir zusam­men an dei­ner Kun­den­an­spra­che zu arbei­ten?

Dann stell ich mich an die­ser Stel­le noch­mal vor — in ver­schie­de­nen Tona­li­tä­ten, ver­steht sich:

 

Joa hi, ich bin Lena und man kann mich als Tex­te­rin buchen, okay.

Ich bin Lena, Tex­te­rin, und wenn du even­tu­ell Text­hil­fe brauchst, könn­test du mich ja viel­leicht kon­tak­tie­ren.

Ich bin Lena und Tex­te­rin, und wenn du Unter­stüt­zung beim Tex­ten brauchst, ruf mich halt mal an, ich mach das ja auch schon län­ger.

Hi, ich bin Lena und Tex­te­rin. Zapf meine 15 Jahre Text­erfah­rung an und kon­tak­tier mich, wenn du Text­hil­fe brauchst.

Unsi­cher beim Tex­ten? Lass mich das über­neh­men. Ich bin Lena, Tex­te­rin, und ich texte dir eine Web­site, die bei Goog­le rankt UND kon­ver­tiert. Kon­tak­tier mich gern!

Brauchst du gute Texte, die aus Inter­es­sen­ten Kun­den machen? Bekommst du von mir! Denn ich bin seit vie­len Jah­ren Tex­te­rin und weiß genau, was User lesen wol­len. Ich freu mich von dir zu hören!

Willst du mit dei­ner Web­site voll durch­star­ten und mehr Umsatz machen? Mit den rich­ti­gen Wer­be­tex­ten ein Kin­der­spiel! Nutze meine Skills in Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie, SEO und Co und bring dein Busi­ness aufs nächs­te Level!

Whoop whoop, das ist DEIN Weg zum Erfolg: Texte, die direkt in den Köp­fen dei­ner Kun­den explo­die­ren! Über­lass deine Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht dem Zufall und kon­tak­tier mich noch heute! Mor­gen könn­te ich schon aus­ge­bucht oder aus­ge­wan­dert sein!

Dein größ­ter Kon­kur­rent, der, der genau das­sel­be anbie­tet wie du und dop­pelt so viele Fol­lower hat, könn­te mich heute buchen.

DAS WILLST DU DOCH NICHT RISKIEREN??! SEI SCHNELLER!!!

 

 

 

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„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

Nutze Verbindungswörter und dein Text klingt sofort flüssiger

Lesen sich deine Texte irgend­wie abge­hackt und steif? Keine Sorge, flüs­sig zu schrei­ben kannst du leicht ler­nen. Zu einem guten Lese­fluss ver­hilft eine Grup­pe von Wör­tern, die eigent­lich jeder kennt.

 ***

Ich mag das, wenn ich einen Text lese, bei dem der eine Satz auto­ma­tisch in den nächs­ten führt und so ein gewis­ser Schwung in der Geschich­te steckt. Wenn ich in einen rich­ti­gen Lese­fluss rein­kom­me und alles aus einem Guss wirkt.

Flüs­sig zu for­mu­lie­ren ist etwas, dass vie­len Men­schen leicht gelingt, weil sie ein gutes Sprach­ge­fühl haben und gar nicht groß drü­ber nach­den­ken, wie sie einen Text rich­tig schrei­ben sol­len.

Ande­re tun sich eher schwer und fabri­zie­ren Haupt­sät­ze, die wie aus dem Mund eines Feld­we­bels klin­gen. Aber um einen schö­nen Lese­fluss zu erzeu­gen, kön­nen wir ein­fach auf soge­nann­te Ver­bin­dungs­wör­ter zurück­grei­fen.

Hier mal ein Beispieltext:

Vor ein paar Jah­ren fing Hans Han­sen an, als Schreib­coach zu arbei­ten. Obwohl ihn anfangs kein Schwein kann­te. Monat für Monat aber wurde sein Lese­fluss-Work­shop öfter gebucht. Weil er ein­fach so herr­lich flüs­sig schrei­ben konn­te, dass die Kun­den wie gebannt seine Texte lasen. Des­halb ist er mitt­ler­wei­le schon Mil­lio­när und müss­te gar keine Tipps zum gute Texte schrei­ben mehr geben. Trotz­dem macht er wei­ter, weil er so viel Spaß dran hat.

In die­sem Text ste­cken lau­ter Wör­ter, die Bezug auf den vor­an­ge­gan­ge­nen Satz neh­men und dadurch eine Ver­bin­dung  zwi­schen allen Sät­zen schaf­fen:

Vor ein paar Jah­ren fing Hans Han­sen an, als Schreib­coach zu arbei­ten. Obwohl ihn anfangs kein Schwein kann­te. Monat für Monat aber wurde sein Lese­fluss-Work­shop öfter gebucht. Weil er ein­fach so herr­lich flüs­sig schrei­ben konn­te, dass die Kun­den wie gebannt seine Texte lasen. Des­halb ist er mitt­ler­wei­le schon Mil­lio­när und müss­te gar keine Tipps zum gute Texte schrei­ben mehr geben. Trotz­dem macht er wei­ter, weil er so viel Spaß dran hat.

Wie du siehst, ste­hen die Ver­bin­dungs­wör­ter meist am Anfang eines Sat­zes. Lies mal einen der Sätze ohne den Kon­text, dann ergibt er kei­nen Sinn, etwas fehlt:

Obwohl ihn anfangs kein Schwein kann­te.

Äh, wie bitte?

Formulierst du den Text hingegen ohne Verbindungswörter, stört das den Lesefluss:

Vor ein paar Jah­ren fing Hans Han­sen an, als Schreib­coach zu arbei­ten. Anfangs kann­te ihn kein Schwein. Monat für Monat wurde sein Lese­fluss-Work­shop öfter gebucht. Er konn­te ein­fach so herr­lich flüs­sig schrei­ben, dass die Kun­den wie gebannt seine Texte lasen. Mitt­ler­wei­le ist er schon Mil­lio­när und müss­te gar keine Tipps zum gute Texte schrei­ben mehr geben. Er macht wei­ter, weil er so viel Spaß dran hat.

Jeder Satz eine Insel, die nur für sich steht.

Ver­bin­dungs­wör­ter bezie­hen sich auf

  • eine zeit­li­che Abfol­ge
  • eine Fol­ge­rung
  • eine Begrün­dung
  • einen Ver­gleich
  • oder einen Gegen­satz.

Wir benut­zen sie jeden Tag hun­dert­mal beim Spre­chen. Hier eine Auf­zäh­lung der gän­gigs­ten Ver­bin­dungs­wör­ter:

Und

Außer­dem

Erst,…dann…

Weil

Oder

Auch

Denn

Des­halb

Genau­so

Damit

Aber

Obwohl

So

Als

Wobei

Trotz­dem

Wenn du zwei los­ge­lös­te Sätze hast, die sich eigent­lich auf­ein­an­der bezie­hen, kannst du test­wei­se ein Ver­bin­dungs­wort ein­fü­gen:

Vorher:

Unser Laden in der Haupt­stra­ße wird 20 Jahre alt. Wir laden Sie ganz herz­lich zur Jubi­lä­ums­fei­er ein.

Nachher:

Unser Laden in der Haupt­stra­ße wird 20 Jahre alt. Des­halb laden wir Sie ganz herz­lich zur Jubi­lä­ums­fei­er ein.

Viel­leicht hast du gemerkt, dass Ver­bin­dungs­wör­ter eine gewis­se Schnitt­men­ge mit Füll­wör­tern haben, von denen ich aber durch­aus ein Freund bin. Denn beide Wort­ar­ten hel­fen dir, flüs­sig zu schrei­ben und den Text mensch­lich klin­gen zu las­sen. Und das soll er ja auch. Statt Feld­we­bel ;-).

 

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„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

Website-Texte und der eine große Fehler

Wenn du gera­de deine Web­site-Texte erstellst und die­sen Blog liest, Gra­tu­la­ti­on – denn auch wenn du hier und da unsi­cher beim Schrei­ben bist, auf die­sen einen Feh­ler wirst du die Texte als ers­tes prü­fen.

 

 

Lass uns dazu ein paar x‑beliebige Start­sei­ten von Web­sites anschau­en – du wirst sehen, dass dir dort immer wie­der der­sel­be Satz begeg­net. Ein Satz, der da über­haupt nicht hin­ge­hört.

Ich nenne ihn den Wir-ver­su­chen-es-seit-vie­len-Jah­ren-Satz. Dabei wol­len Selb­stän­di­ge und Unter­neh­men mit einer Web­site doch eigent­lich Kun­den gene­rie­ren.

Aber wie es eine aktu­el­le Stu­die* so tref­fend beschreibt:  

 „95 Pro­zent der Web­sei­ten haben Optimierungsbedarf.(…)Selbstständige, klei­ne Unter­neh­men und Mit­tel­ständ­ler ver­spie­len Chan­cen durch einen schlech­ten Inter­net­auf­tritt.(…)“

Und das hat auch damit zu tun, dass die Website-Texte voller Fehler sind.

Ich habe grad mal ein paar Dienst­leis­ter bei Goog­le ein­ge­ge­ben, mich durch die Ergeb­nis­se gescrollt und die Start­sei­ten ver­gli­chen.

Hier drei Sätze von drei ver­schie­de­nen Start­sei­ten:

„Unse­re Prio­ri­tät ist es seit 10 Jah­ren, Ihnen trotz der heu­ti­gen schnell­le­bi­gen Zeit zu bewei­sen, dass sich die zuver­läs­si­ge Qua­li­täts­ar­beit vom Spe­zia­lis­ten finan­zi­ell bezahlt macht.“

„Als tra­di­ti­ons­be­wuss­tes Unter­neh­men ist es unser Anlie­gen, für unse­re Kun­den maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen zu fin­den und diese umzu­set­zen. Wir ver­fol­gen die­ses Prin­zip seit mehr als 150 Jah­ren!“

„Das Mus­ter­mann Büro ist ein dem Auk­ti­ons­haus ange­glie­der­tes Unter­neh­men mit Sitz am Elbe­weg. Ziel ist es, unse­re Kun­den eben­so ver­läss­lich, pro­fes­sio­nell und ver­trau­ens­voll zu unter­stüt­zen, wie wir es seit fast drei Jahr­zehn­ten tun.“

 

Klingt irgend­wie alles ähn­lich, oder? Warum ist das jetzt ein Wir-ver­su­chen-es-seit-vie­len-Jah­ren-Satz und warum ist der pro­ble­ma­tisch?

Dazu machen wir uns erst­mal bewusst, was Besu­cher über­haupt auf einer Web­site wol­len. Die meis­ten haben ein Pro­blem oder eine Her­aus­for­de­rung und suchen nun nach einer Lösung dafür in Form einer Dienst­leis­tung oder eines Pro­dukts. 

Viel­leicht hilft nichts gegen ihre fie­sen Rücken­schmer­zen. 

Viel­leicht suchen sie seit Mona­ten ein Haus für die vier­köp­fi­ge Fami­lie.

Viel­leicht wol­len sie ihr Busi­ness end­lich sicht­bar machen und Ads schal­ten.

Alle Kunden haben ein Bedürfnis, einen “Schmerz”, einen Pain Point.

Was sie nicht haben, ist Geduld oder ewig Zeit beim Suchen. Die Lösung muss schnell her. Das Leben soll wie­der leich­ter wer­den durch einen gesun­den Rücken / ein schö­nes Haus / viele Kun­den­an­fra­gen durch Ads.

Das ist die Per­spek­ti­ve der poten­ti­el­len Kun­den.

Und jetzt lan­den sie auf die­sen Start­sei­ten und lesen Texte, in denen die Unter­neh­men alle eins tun: um sich selbst krei­sen. Sie erzäh­len von sich selbst und wie lange es sie schon gibt.

Statt

Wir fin­den für Sie die Immo­bi­lie, in der sich Ihre Fami­lie wohl­fühlt

oder

End­lich schmerz­frei durch die 5‑Ta­ge-The­ra­pie

wird dort erst­mal aus­ge­brei­tet, wo das Unter­neh­men sitzt, wie viele Jahre es auf dem Buckel hat und wel­che Ziele es ver­folgt. Fühlt man sich so in poten­ti­el­le Kun­den ein? Kla­res Nein.

Und weil das die Leser auf einer Start­sei­te nicht inter­es­siert, wer­den sie höchst­wahr­schein­lich zu einem ande­ren Anbie­ter gehen und dort ihr Glück suchen.

Dabei pas­siert die­ser Feh­ler natür­lich nicht in böser Ansicht oder aus Ego­is­mus, wenn Web­site-Texte for­mu­liert wer­den. Bestimmt haben sich alle Ver­fas­ser vor­her Gedan­ken gemacht, wie man am bes­ten Kun­den über eine Web­site gewin­nen kann. Und was ihnen ein­fiel, war das Nahe­lie­gen­de; das, womit sie sich aus­ken­nen – sie selbst. Also schrei­ben sie dar­über.

Aber über sich selbst erzählen kann man ja immer noch auf der Über-uns-Seite.

Dafür ist die schließ­lich da.

Und die Jah­res­an­ga­ben? Ich denke, damit wol­len Unter­neh­men ver­deut­li­chen, dass sie beson­ders erfolg­reich sind, weil es sie eben schon lange gibt.

Aber das inter­es­siert die Leser mal so gar nicht. Das ist kein Inhalt für die Start­sei­te. Oder gar den Above-the-fold-Abschnitt, also den obers­ten Teil der Start­sei­te, der ohne zu scrol­len sicht­bar ist und der wich­tigs­te Abschnitt über­haupt ist. Hier ent­schei­den Besu­cher inner­halb von drei Sekun­den**, ob sie auf der Web­site blei­ben oder woan­ders wei­ter­su­chen.

Warum aber habe ich jetzt das Pro­blem den Wir-ver­su­chen-es-seit-vie­len-Jah­ren-Satz genannt? Dass die Absen­der meis­tens nur über sich selbst reden („Wir“) und dabei noch jede Menge Daten bemü­hen („seit Jah­ren“), habe ich jetzt deut­lich gemacht.

Wel­chen Feh­ler aber noch alle in ihre Web­site-Texte bal­lern: Nie­mand scheint so wirk­lich über­zeugt von sich. Alle ver­su­chen immer nur.

Unse­re Prio­ri­tät ist es (…) zu bewei­sen…

(…)Ist es unser Anlie­gen (…) Wir ver­fol­gen (…)

Ziel ist es (…)

 

Alle bemü­hen sich ganz hart und wol­len ganz doll, aber schaf­fen sie es auch? Warum nicht selbst­be­wusst auf­tre­ten und sagen

Wir bewei­sen Ihnen (…)

Wir fin­den für unse­re Kun­den (…)

Wir unter­stüt­zen unse­re Kun­den (…)

 

Das klingt doch gleich viel selbst­be­wuss­ter. Lesern ist der Unter­schied viel­leicht nicht direkt bewusst, aber sie mer­ken, ob da jemand posi­tiv und dyna­misch for­mu­liert oder nicht.

Mit “Vielleicht schaffen wir das ja” gewinnst du keine Kunden.

Die direk­te For­mu­lie­rung (Sub­jekt, Prä­di­kat, Objekt) würde auch die gan­zen unnö­ti­gen Ver­schwur­be­lun­gen (Prio­ri­tät, Anlie­gen, Ziel) über­flüs­sig machen.

Von den Flos­keln (Qua­li­täts­ar­beit, maß­ge­schnei­dert, pro­fes­sio­nell) mal ganz zu schwei­gen.

 

Was kannst du also tun, um die Per­spek­ti­ve dei­ner Kun­den ein­zu­neh­men und sie bes­ser anzu­spre­chen?

Na ja, es ist deine Ziel­grup­pe – bestimmt weißt du, was sie bewegt und zu dir führt. Greif das auf und schreib dar­über! Manch­mal pas­siert es auch, dass wir auto­ma­tisch über uns schrei­ben und gar nicht wei­ter drü­ber nach­den­ken, obwohl wir an der glei­chen Stel­le genau­so etwas über unse­re Kun­den sagen könn­ten.

Knöp­fe dir ein­zel­ne Sätze vor und ver­su­che, die Per­spek­ti­ve umzu­wan­deln. Weg von dir, hin zu dei­ner Ziel­grup­pe.

Ein paar Bei­spie­le für typi­sche Feh­ler auf Web­sei­ten:

Ich bin seit 13 Jah­ren eine erfah­re­ne Desi­gne­rin.

Wan­del das um in

Nutze meine lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und lass dir ein Logo kre­ieren, das wirk­lich zu dir passt!

Noch ein Bei­spiel:

Unser Team ist stets pro­fes­sio­nell und ver­läss­lich.

Was hat der Kunde davon? Viel­leicht das hier:

Sie haben bei uns immer einen Ansprech­part­ner, der Ihnen all Ihre Fra­gen beant­wor­tet.

Glei­cher Inhalt, aber inter­es­san­ter für den Leser.

 

Du kannst die Kun­den­per­spek­ti­ve auch ein­fan­gen mit

Bestimmt ken­nen Sie (…)

Lerne, wie du (…)

Wie wäre es, wenn (…)

 

Was lernen wir daraus?

Feh­ler auf Web­sei­ten kön­nen alles Mög­li­che sein – eine ver­wir­ren­de Menü­struk­tur, alt­ba­cke­nes Design, lang­sa­me Lade­zei­ten, kaum Fotos vom Dienst­leis­ter. Aber eine schlech­te Web­site ent­steht eben oft dann, wenn die Texte vol­ler inhalt­li­cher und sti­lis­ti­scher Feh­ler sind.

Viele Text­feh­ler kannst du schnell behe­ben, z. B. wenn dir Absät­ze und Zwi­schen­über­schrif­ten feh­len oder du noch Hand­lungs­auf­for­de­run­gen hin­ter­her ein­fügst. Und wenn du den Wir-ver­su­chen-es-seit-vie­len-Jah­ren-Satz ver­mei­dest, hast du schon viel gewon­nen ;-).

 

 

 

 

*Das Ört­li­che & Search & Infor­ma­ti­on Indus­try Asso­cia­ti­on

**Stu­die der Mis­sou­ri Uni­ver­si­ty of Sci­ence and Tech­no­lo­gy (2012)

 

 

 

 

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„Eigentlich“: eigentlich ein krass unterschätztes Wort

Texte verlängern, ohne zu labern: So geht’s

Steckst du grade in der blö­den Situa­ti­on, einen Platz mit Text fül­len zu müs­sen, für den du zu wenig Inhalt hast? Ich zeige dir ein paar Tricks, wie du Texte so ver­län­gern kannst, dass sie trotz­dem noch span­nend zu lesen sind.

 

Der fol­gen­de Text­aus­schnitt ist ein trau­ri­ges Bei­spiel dafür, was dabei her­aus­kommt, wenn ein Immo­bi­li­en­mak­ler eine Dop­pel­sei­te in einem Stadt­ma­ga­zin bucht, aber nicht weiß, was er da hin­schrei­ben soll:

„Umfas­sen­de Bera­tung und kun­den­ori­en­tier­ter Ser­vice ste­hen bei Geschäfts­füh­rer Sound­so und sei­nem Team an ers­ter Stel­le. Denn für die Immo­bi­li­en­ex­per­ten ist es beson­ders wich­tig, die Bedürf­nis­se ihrer Kun­den zu ver­ste­hen. Die Kun­den­wün­sche beim Ver­kauf ihrer Immo­bi­lie best­mög­lich zu berück­sich­ti­gen, ist der Anspruch von Mak­ler­bü­ro Sound­so.“

Merkst du? Er wälzt auf drei Sätze aus, was er schon mit einem gesagt hat. Viel­leicht hast du es aber nicht gemerkt, weil du wäh­rend des Lesens ein­ge­schla­fen bist; ich könn­te es ver­ste­hen. Aber Texte ver­län­gern kann auch anders klap­pen.

Here we go:

Tipp 1: Widerstehe der Versuchung, den Platz mit Blabla aufzufüllen.

Viel­leicht hast du selbst schon über­legt, genau sowas zu schrei­ben wie unser armer Mak­ler: irgend­was über Ser­vice, Indi­vi­dua­li­tät und Ansprü­che. Aber wenn du mit dei­nem Text wirk­lich jeman­den errei­chen möch­test, tu das nicht. Denn das sind alles Flos­keln, die auf jeden Dienst­leis­ter pas­sen, nichts aus­sa­gen und Kun­den abschre­cken.

Strei­che alles, was nach Wort­hül­sen und abge­dro­sche­nen For­mu­lie­run­gen klingt. Wir fül­len das neu auf.

Texte verlängern durch Details und Beschreibungen

In mei­nem Blog­bei­trag Texte kür­zen rate ich dazu, aus­führ­li­che Beschrei­bun­gen zusam­men­zu­fas­sen. Klar, dass ich hier das Gegen­teil tue: Gehe ins Detail!

Bei­spiel:

Eine Gold­schmie­de möch­te sich in einem Print­ar­ti­kel, auf der Start­sei­te einer Web­site oder in einem Flyer vor­stel­len. Sie beschreibt sich selbst als tra­di­tio­nell, aber auch inno­va­tiv und möch­te das auch in einem Satz so hin­schrei­ben.

Aber was genau heißt denn tra­di­tio­nell und inno­va­tiv? In die­sen bei­den Wor­ten steckt Inhalt für meh­re­re Zei­len, zum Bei­spiel:

Das Geschäft befin­det sich seit 45 Jah­ren an der glei­chen Adres­se; jeder Inha­ber pro­fi­tiert von der Exper­ti­se des Vor­gän­gers, und an den Wän­den hän­gen alte Meis­ter­ur­kun­den.

Der Chef der Gold­schmie­de besucht regel­mä­ßig Mes­sen und Fort­bil­dun­gen und recher­chiert die neus­ten Schmuck­trends, um sie sei­nen Kun­den anbie­ten zu kön­nen. Die Werk­statt wurde reno­viert, sodass alle Schmie­de­meis­ter an moder­nen Arbeits­plät­zen mit der neus­ten Tech­nik arbei­ten.

Das sind 62 Extra-Wör­ter, die anschau­lich erklä­ren, was mit „tra­di­tio­nell“ und „inno­va­tiv“ nur ange­deu­tet wird.

Also immer ins Detail gehen!

Nicht:

Wir sind ein ein­ge­schwo­re­nes Team.

Son­dern:

Wir sind ein ein­ge­schwo­re­nes Team. Wenn sich Tex­ter Ste­fan plötz­lich wild ein paar Noti­zen auf Post-its macht, weiß Desi­gne­rin Katy meis­tens schon, dass ihm gute Ideen gekom­men sind, und setzt sich mit ihm und einer gro­ßen Tasse Kaf­fee zum Brain­stor­men in den Kon­fe­renz­raum. So, wie sie es schon seit Jah­ren machen.

 

Nicht

Unse­re Spei­sen wer­den Sie begeis­tern!

son­dern

Gön­nen Sie sich erst ein Avo­ca­do-Tar­tar mit Kokos­zwie­beln, als Haupt­gang ein Rin­der­fi­let mit Bar­be­cue-Lack und drei­er­lei Mais und zum Des­sert eine Käse­aus­wahl von Maît­re Rous­sel!

Du siehst: Erst mit den Details kommt die Text­län­ge (und der Appe­tit).

Tipp 2: Fühl dich in deinen Kunden ein.

Die­ser eine, große Feh­ler, der mir immer wie­der begeg­net: Dienst­leis­ter den­ken zu wenig daran, was ihre Kun­den bewegt, und schrei­ben statt­des­sen nur über sich. Dabei ist das so eine tolle Mög­lich­keit, Texte zu ver­län­gern!

Bei­spiel:

Du bist Gei­gen­leh­rer und möch­test einen Flyer aus­le­gen, in dem du dei­nen Unter­richt bewirbst.

Du schreibst:

Buchen Sie gern Gei­gen­stun­den bei mir! Ich habe eine lang­jäh­ri­ge musi­ka­li­sche Aus­bil­dung in die­sem Fach in ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen genos­sen: Musik­schu­le, Fach­mu­sik­schu­le, Kon­ser­va­to­ri­um. Letz­te­res habe ich mit dem Diplom als Diri­gent und Solist abge­schlos­sen.

Ist ja soweit auch alles rich­tig. Aber wenn du den Text gern ver­län­gern möch­test, fühl dich zuerst in den Kun­den ein und hol ihn in sei­ner Situa­ti­on ab:

Möch­ten Sie Ihrem All­tag neuen Schwung geben und Ihre Krea­ti­vi­tät aus­le­ben? Trau­en Sie sich — um ein Instru­ment zu ler­nen, ist man nie zu alt. Musik kann unser Leben viel­fäl­tig berei­chern und uns ent­span­nen. Ein Profi müs­sen Sie ja gar nicht wer­den. Haupt­sa­che, Sie haben Freu­de daran und fin­den Ihre Pas­si­on.

Des­halb: Buchen Sie gern Gei­gen­stun­den bei mir! (…)

Und wie­der haben wir 51 Wör­ter dazu­ge­won­nen.

Tipp 3: Texte verlängern, indem du entzerrst und strukturierst

Das ist der bequems­te Trick von allen: Stre­cke den Text, indem du ihn rich­tig struk­tu­rierst.

Denn wenn du ihn optisch rich­tig auf­be­rei­test, tust du auch dem Leser­au­ge einen gro­ßen Gefal­len. Das mag näm­lich keine Text­klum­pen, son­dern luf­ti­ge Texte mit viel Platz.

Zur Struk­tu­rie­rung eines Tex­tes gehö­ren

  • die Über­schrift
  • Zwi­schen­über­schrif­ten
  • Absät­ze
  • Bul­let­points

Hier mal ein und der­sel­be Text im Ver­gleich. Erst als Klotz:

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign – mehr als nur hüb­sche Bil­der. Ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner kre­iert visu­ell Medi­en, ent­wirft Wort-Bild-Mar­ken und hat einen wesent­li­chen Ein­fluss auf die Gestal­tung unse­rer All­tags­kul­tur. Dabei muss er für jedes Publi­kum den rich­ti­gen Ton tref­fen. Suchst du einen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner für dei­nen Unter­neh­mens­auf­tritt? Dann kon­tak­tier mich gern unter 01234!

Und jetzt ent­zerrt:

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign – mehr als nur hüb­sche Bil­der

Ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner

  • kre­iert visu­ell Medi­en,
  • ent­wirft Wort-Bild-Mar­ken
  • und hat einen wesent­li­chen Ein­fluss auf die Gestal­tung unse­rer All­tags­kul­tur.

Dabei muss er für jedes Publi­kum den rich­ti­gen Ton tref­fen.

Suchst du einen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gner für dei­nen Unter­neh­mens­auf­tritt? Dann kon­tak­tier mich gern unter 01234!

Ist viel ange­neh­mer fürs Auge, nicht wahr? Der zwei­te Text benö­tigt deut­lich mehr Zei­len.

Schau mal, wie­viel Absät­ze ich selbst im Blog mach. Sel­ten geht einer län­ger als über vier, fünf Zei­len.

Prüfe auch mal deine Schrift­grö­ße, wenn du Texte ver­län­gern willst. Die wird näm­lich häu­fig zu klein gewählt, was das Lesen erschwert. Gera­de, wenn wir über älte­re Ziel­grup­pen spre­chen.

Tipp 4: Schließe deinen Text mit einer Handlungsaufforderung ab!

Du hast alles gesagt, was du sagen woll­test, und trotz­dem ist da jetzt noch Luft unten?

Wenn wir über Texte reden, mei­nen wir ja meis­tens Wer­be­tex­te. Texte, die jeman­den von etwas über­zeu­gen sol­len. Von einer Dienst­leis­tung oder einem Pro­dukt. Wir wer­ben dafür. Und wir wol­len, dass der Leser, der poten­ti­el­le Kunde, danach etwas macht. Also buchen oder kau­fen.

Des­halb musst du ihm am Ende dei­nes Tex­tes sagen, was er machen soll. In der Wer­be­spra­che nennt sich das Call to Action. Damit kannst du super Texte ver­län­gern und ihnen einen run­den Abschluss geben.

Eine Hand­lungs­auf­for­de­rung kann z. B. so aus­se­hen:

Klingt das gut für Sie? Dann soll­ten wir uns ken­nen­ler­nen! Buchen Sie gern Ihr unver­bind­li­ches Erst­ge­spräch unter 01234 5678. Sie errei­chen uns auch per Email (vorname@nachname.de) oder kom­men Sie direkt in unse­re Filia­le in der Mus­ter­stra­ße 1. Wir freu­en uns auf Sie!

 

 

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