Muss ich mich wirk­lich mit Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung aus­ein­an­der­set­zen?, fragst du dich als Web­site-Besit­zer. Tja, schon. Denn erst so erreichst du online Kun­den. Warum SEO wich­tig ist und wie du es ler­nen kannst

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Lass mich zu Beginn eine Ver­mu­tung dar­über anstel­len, wie es dir gera­de geht:

Du bist solo-selb­stän­dig oder Unter­neh­mer und hast eine Web­site, über die du gern Kun­den gewin­nen möch­test. Diese Web­site hat so vier bis sechs Unter­sei­ten wie z. B. Leis­tun­gen, About und Kon­takt. Und du oder dein Team habt sie nach bes­tem Wis­sen selbst getex­tet.

Immer mal wie­der ist der Begriff „Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung“ auf dei­nem Radar auf­ge­kreuzt und dass man das für eine Web­site braucht. SEO soll viele Vor­tei­le haben und für Unter­neh­men und Free­lan­cer wich­tig sein. SEO ist viel­leicht auch der Grund, warum dein Kon­kur­rent mehr Zulauf bekommt als du.

Je mehr du über SEO hörst, desto gestress­ter bist du, denn du weißt zwar, dass du es brauchst, aber es wird nir­gend­wo kurz und ein­fach erklärt. Es gibt drölf Mil­lio­nen Anlei­tun­gen dazu, aber alle gehen anders an das Thema ran.

Also: Warum ist SEO wichtig?

Neh­men wir an, du möch­test online eine Dienst­leis­tung ver­kau­fen, die nicht orts­ge­bun­den ist. Zum Bei­spiel ein Coa­ching, das du mit dei­nen Kun­den am Bild­schirm durch­führst. Du erstellst dir also eine Web­site und könn­test nun damit theo­re­tisch Kun­den zwi­schen Flens­burg und Kla­gen­furth am Wör­ther­see errei­chen, also im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen DACH-Raum.

Das Pro­blem ist nur: Du bist natür­lich nicht der Ein­zi­ge, der sowas anbie­tet. Neben dei­ner Web­site gibt es noch tau­send ande­re, die das­sel­be ver­kau­fen. Und die gleich­zei­tig mit dir im Online-Uni­ver­sum her­um­schwir­ren und dar­auf war­ten, von Kun­den ent­deckt zu wer­den.

Und selbst, wenn du eine ganz beson­ders nischi­ge Dienst­leis­tung anbie­test, bei der du keine Kon­kur­renz hast, stellt sich die Frage, wie deine Kun­den deine Web­site ent­de­cken.

Wie finden Kunden und Website also zusammen? Durch Google.

Warum Goog­le? Goog­le ist seit Jah­ren die unan­ge­foch­te­ne Num­mer 1 unter den Such­ma­schi­nen. Mir fällt auch spon­tan gar keine ande­re ein, ehr­lich gesagt.

Wann immer Men­schen irgend­et­was im Web suchen – ein Coa­ching, die Ant­wort auf eine Wis­sens­fra­ge, Mücken­schutz für Pfer­de, jeman­den zum Fremd­ge­hen, einen Immo­bi­li­en­mak­ler in der Nähe, was auch immer – gehen sie zu Goog­le.

Sie geben einen bestimm­ten Such­be­griff ein und schau­en sich dann die Such­ergeb­nis­se an. Und zwar die, die auf der ers­ten Seite erschei­nen. Von die­ser ers­ten Seite wird sich dann eine Web­site raus­ge­pickt, die der Such­in­ten­ti­on am bes­ten zu ent­spre­chen scheint.

Und jetzt ganz wich­tig:

Kaum jemand klickt wei­ter bis zur zwei­ten Seite und sucht sich von dort einen Link aus. Die meis­ten fäl­len ihre Ent­schei­dung auf Seite 1.

Wenn du also mit dei­ner Web­site von Kun­den gefun­den wer­den möch­test, ist es wich­tig, bei den Such­ergeb­nis­sen von Goog­le auf Seite 1 zu erschei­nen. Dazu gibt’s die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Und die funk­tio­niert zum Groß­teil durch Key­words.

Warum sind Keywords für SEO wichtig?

Key­words sind die Schnitt­stel­le, an der deine Web­site sich mit dei­nen Kun­den trifft. Wir gehen mal zurück zu dem Bei­spiel mit dem Coa­ching. Coa­ching gibt’s ja in tau­send Vari­an­ten. Ange­nom­men, du bie­test Coa­chings für Leh­rer an. Coa­ching für Leh­rer ist auch ein Begriff, den sehr viele Men­schen so bei Goog­le ein­ge­ben.

Wenn du nun dein Key­word Coa­ching für Leh­rer auf eine bestimm­te Art und Weise und in einer bestimm­ten Menge in deine Texte ein­fügst, ist das ein Signal für Goog­le, dass deine Seite ein gutes Ergeb­nis sein könn­te für alle, die genau das ins Such­feld ein­ge­ben.

Je öfter Suchen­de dein Key­word bei Goog­le ein­ge­ben und dann auf deine Web­site kli­cken, desto höher rutscht du im Ran­king, das heißt in der Auf­lis­tung der Goog­le-Such­ergeb­nis­se. Bis du viel­leicht eines Tages auf Seite 1 ankommst.

Key­words sind aber nicht der ein­zi­ge Grund, warum SEO funk­tio­niert. Rele­vant sind außer­dem noch

  • Alter & Aktua­li­tät der Web­site
  • Nut­zer­freund­lich­keit
  • Nut­zer­ver­hal­ten
  • Back­links
  • Die Größe der Bil­der
  • Die Stär­ke der Kon­kur­renz
  • Sicher­heit
  • Lade­zeit
  • Erreich­bar­keit für Bots und Craw­ler

Durch Key­words und diese gan­zen – doch recht tech­ni­schen – Aspek­te hast du jetzt schon mal einen guten Ein­druck, wie SEO geht und funk­tio­niert. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist aber noch etwas ganz ande­res. Und zwar opti­mierst du einen Text für deine Web­site immer dann auto­ma­tisch für Goog­le, wenn du mit dei­nem Text genau die Ant­wort gibst, die deine Ziel­grup­pe sich erhofft.

In dem Fall hast du dann mit der Such­in­ten­ti­on dei­ner Ziel­grup­pe ins Schwar­ze getrof­fen. Und das ist min­des­tens genau­so wich­tig wie Key­words. Denn die bes­ten Such­be­grif­fe nut­zen nichts, wenn die Besu­cher in dei­nem Text nicht das lesen, was sie fin­den wol­len.

Ich habe jetzt beim Tex­ten die­ses Bei­trags oft gedacht:

An die­ser Stel­le müss­te ich noch erklä­ren, wie man die rich­ti­gen Key­words über­haupt her­aus­fin­det (näm­lich mit Online-Key­word-Tools).

Und hier soll­te ich eigent­lich noch erwäh­nen, warum Local SEO wich­tig ist, wenn man Kun­den vor Ort gewin­nen will.

Und ich muss ja auch noch sagen, was es mit Key­word-Stuf­fing auf sich hat. Und warum man unbe­dingt auch blog­gen soll­te.

Dann käme ich aber vom Hun­derts­ten ins Tau­sends­te und würde mit die­sem Blog wahr­schein­lich das Web spren­gen.

Wich­tig für dich als Free­lan­cer oder Unter­neh­mer ist was ganz ande­res, und zwar wie du dir SEO aneig­nen und alle Vor­tei­le für deine Web­site nut­zen kannst.

Du hast 3 Möglichkeiten:

  1. Du ent­schei­dest dich, SEO sel­ber zu ler­nen und opti­mierst deine Web­site in Eigen­re­gie.

Der Vor­teil: Es kos­tet dich nichts.

Der Nach­teil: Du inves­tierst enorm viel Zeit, um zu recher­chie­ren, das Ergeb­nis ist unsi­cher und man­che Fra­gen blei­ben immer offen.

  1. Du lässt dir 1:1 von einem Exper­ten erklä­ren, wie SEO geht, und opti­mierst dann selbst.

Vor­teil: Du inves­tierst ein­ma­lig in ein paar Coa­ching-Stun­den und kannst dann unab­hän­gig deine Texte allei­ne bear­bei­ten (so hab ich es damals auch gemacht).

Nach­teil: rela­tiv zeit­in­ten­siv.

  1. Du lagerst SEO kom­plett aus und über­gibst das einem SEO-Exper­ten bzw. SEO-Tex­ter.

Vor­teil: Du musst dich um nichts küm­mern.

Nach­teil: Es ist kos­ten­in­ten­siv und du bleibst immer von ande­ren abhän­gig.

 

Ich selbst kann mich noch gut daran erin­nern, wie mich die­ses Thema anfangs genervt hat. Klar: Was ich nicht beherr­sche und nicht ver­ste­he, emp­fin­de ich als unan­ge­nehm :-D.

Warum SEO so wich­tig ist, wurde mir aber gera­de als Tex­te­rin schnell klar. Mitt­ler­wei­le ranke ich für die unter­schied­lichs­ten Begrif­fe rund ums Tex­ten und merke auch, dass dadurch mehr Kun­den­an­fra­gen rein­kom­men (ich hake immer beim Erst­ge­spräch nach, wie sie mich gefun­den haben: Ent­we­der durch Insta­gram oder eben Goog­le).

Wenn du nicht in SEO inves­tiert, wird deine Web­site wahr­schein­lich nur durch Zufall gefun­den. Viel­leicht erfüllst du mit dei­nen Tex­ten ja durch­aus die Such­in­ten­ti­on dei­ner Ziel­grup­pe und sie buchen dich. Aber die­ser Weg ist sehr müh­sam und lang­wie­rig.

Daher mein SEO-Tipp für alle Anfän­ger:

Es lohnt sich enorm, sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Ja, das braucht etwas Zeit und geht nicht von heut auf mor­gen. Aber wenn dann jemand anruft und sagt „Ich hab dich bei Goog­le gefun­den“, ist das rich­tig, rich­tig geil.

 

 

 

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